Der Glanz des Goldes Teil X Fazit

Ich hoffe die vorangegangenen Artikel waren für einige von euch eine kleine Hilfe und vielleicht habt ihr ja für eure Klasse und eure Berufe ein paar Ideen bekommen, wie ihr in Zukunft mit weniger Spielzeit mehr erreichen könnt. Die zugrunde liegende Sicht bei allen Artikeln war immer eine wirtschaftlich-rationale. Das muss aber nicht heissen, dass es in World of Warcraft nur darum ginge. Man kann auch ohne weiteres ohne ein episches Flugreittier und ohne teure epische Rezepte eine Menge Spass haben. Bevor ihr also ernsthaft daran denkt Gold zu kaufen, überlegt viel mehr, was ihr alles ohne erreichen könnt. Braucht ihr wirklich die blauen Edelsteine, die teuersten Verzauberungen, die seltensten Items?
Ich glaube, viel Spass im Spiel entsteht dadurch, wenn man darüber nachdenkt wie man es anders spielen kann als die Masse der Spieler. Während Items, Verzauberungen, Edelsteine und auch Gold mit der Zeit vergehen und wertlos werden, sind es die zeitlosen Beziehungen und Kontakte, die man zu seinen Mitspielern knüpft, die das Spiel erst zum Massiven Multi Online Rollenspiel machen. Was bliebe vom Spiel, wenn man sich die Menschen wegdenkt, die es spielen?
Ich denke, der wichtigste Ratschlag im Spiel ist, findet die Leute, die am besten zu euch passen und helft euch gegenseitig. Und ja es gibt sie, die Spieler, die euch eine Verzauberung selbst ohne Mats und Trinkgeld verzaubern, einfach so, die euch Tränke und Elixiere machen, einfach so, die euch helfen, einfach so. Das alles hängt aber von euch ab, wie ihr euch verhaltet, wie ihr euch gegenüber euren Mitspielern zeigt.
Tatsächlich macht es einen Unterschied, ob ihr eine Frage stellt wie „VERZAUBERT MIR WER MEINE HOSE????!!!!“ und eine Antwort erhaltet wie „lawl, l2p noob“ oder „Hallo, ich suche jemanden, der mir bei einer Verzauberung auf meine Hose helfen kann.“ und viele nette Whispers erhaltet. Nochmal kurz die wichtigsten Gedanken:
Spart euch die hochstufigen Quests bis Level 70 auf und vollendet sie erst dann. Das bringt euch einen Bonus auf die Questbelohnung ein und ihr könnt allein nur durch Questen die meisten Goldprobleme einfach lösen. Beim Farmen von Items gilt nur der Grundsatz, farmt das, was den meisten Gewinn für eure eingesetzte Spielzeit bringt. Auf den meisten Servern wird das immer noch das Farmen der „Ursachen“ sein, aber es kann genauso gut etwas sein wie Netherweberseide, Kräuter, Erze oder Rufitems. Mit dem Gewinn aus dem Verkauf könnt ihr euch die anderen Dinge kaufen, die ihr benötigt. Farmt niemals stur nach irgendeiner Rezeptliste. Am wenigsten Aufwand habt ihr, wenn ihr euch auf Farmberufe und Verbrauchsberufe konzentriert. Insbesondere Kräuterkunde und Alchimie oder Bergbau und Juwelenschleifen machen das Gold verdienen sehr einfach. Es gilt nur, es muss Spass machen, ihr müsst eure Berufe regelmäßig nutzen und vor allem muss es zu eurer Spielweise passen. Wozu Schmieden lernen, wenn ihr keine Zeit habt den Beruf zu steigern. Wieso Verzauberkunst erlernen, wenn ihr weder Questen noch PvE besonders mögt und lieber PvP spielt? Für Abwechslung im Spiel können auch Angeln und Kochen sorgen. Sie sind zwar nicht jedermanns Sache, aber mit „Bufffood“ lässt sich immer etwas Gold verdienen. Auch das Sammeln der berühmten Dunkelmondkarten ist ein mitunter vielversprechendes Geschäft. Jeden Monat wieder könnt ihr mit dem Aufkaufen der blauen Karten und Zusammenfügen zu einem epischen Kartenset ein gutes Geschäft machen.
Es gibt bestimmt noch viele individuelle Tipps. Im Grunde genommen müsst ihr nur wenige davon umsetzen. Denn eines ist sicher. Soviel Gold wie ihr theoretisch verdienen könnt, werdet ihr in Wahrheit nie brauchen.

Der Glanz des Goldes Teil IX Herstellende Berufe

Neben Farmberufen und Verbrauchsberufen existieren noch die herstellenden Berufe. Das sind Schneidern, Lederverarbeitung, Schmiedekunst und die Ingenieurskunst. Allen gemein ist, dass ihre größte Stärke das Herstellen besonderer, beim Aufheben gebundener Gegenstände ist. Zum jeweiligen Zeitpunkt im Spiel können sie einen deutlichen Vorteil bedeuten oder zumindest eine Möglichkeit ohne den Besuch von Instanzen seinen eigenen Charakter gut auszustatten. Der Nachteil liegt im hohen Aufwand von Rohstoffen um die Berufe zu steigern, an der schwierigen Zugänglichkeit von Rezepten, die auch für nicht Berufsinhaber von Nutzen sind und an der eingeschränkten Möglichkeit mit verbrauchbaren Gegenständen zu handeln. Ihren vollständigen Gewinn entfalten diese Berufe nur durch regelmäßiges PvE Spiel, am besten durch den Besuch von 10er und 25er Instanzen. Es gibt dennoch ein paar sehr interessante Methoden mit ihnen Gold zu verdienen.

Schneidern

Taschen bieten nach wie vor gute Absatzmöglichkeiten für Schneider. Am besten verarbeitet ihr Netherstoff weiter zu Netherstofftaschen, Magieerfüllten Netherstofftaschen und den Spezialtaschen für die Berufe. Auch hier funktioniert das Handeln im Auktionshaus, also der Kauf der Rohstoffe, das Weiterverarbeiten mit Hilfes des Berufs und schließlich der Verkauf über das Auktionshaus.
Bsp.: 16er Netherstofftaschen
Ihr benötigt 20 Netherstoff und 1 Runenfaden, Kosten ca 3-4g, Verkaufspreis für Netherstofftaschen 6-9g.
In Verbindung mit Verzauberkunst ist die Magieerfüllte Netherstofftasche oft mehr wert als die Mats aus denen sie gemacht wird.
Besonders lukrativ ist das Herstellen der 24er Kräutertasche Cenarischer Ranzen, da diese selten im Auktionshaus zu finden ist, obwohl sie die beste Tasche für alle Kräuterkundler im Spiel ist. Das Rezept hierfür erhaltet ihr in Silithus bei Mishta. Euer Ruf bei der Fraktion Zirkel des Cenarius muss mindestens respektvoll sein. Mit dem Abgeben von Verschlüsselten Schattenhammertexten könnt ihr für jeweils 10 Stück 250 Ruf erhalten. Die Rohstoffkosten belaufen sich auf ca. 25-35g. Die Tasche selbst lässt sich aber ohne Probleme für 75g und mehr verkaufen.
Nutzt unbedingt euren Cooldown für das Herstellen von Schattenstoff, Zauberstoff und Urmondstoff aus solange das Endprodukt mehr wert ist als die eingesetzten Rohstoffe. Als Spezialist in einer Schneiderrichtung werdet ihr hier mit Sicherheit mehr Gewinn machen. Seid ihr etwa Urmondstoffschneider und die Kosten Urwasser und Urleben belaufen sich beispielsweise auf 20g bzw. 10g auf eurem Server, der Preis für 1x Urmondstoff liegt aber bei 40g pro Stück, so erhaltet ihr alle 4 Tage 50g Gewinn nur durch den Kauf der Rohstoffe und das anschließende Ausnutzen eures Cooldowns. Falls ihr noch über den Beruf des Alchemisten oder Kräuterkundler verfügt, habt ihr noch eine sehr günstige Möglichkeit an Urwasser und Urleben zu kommen.

Ingenieurskunst

Ingenieurskunst ist vor allem eins, ein Spassberuf. Er bietet viele lustige Gegenstände und Möglichkeiten seinen Charakter „cool“ aussehen zu lassen. Leider verfügt er bis heute nur über eine epische Brille und erst mit Patch 2.3 eingeführt, die Flugmaschine, die als wirklich herausragend gelten können. Gute Möglichkeiten zum Handeln sind schwer zu finden, da die meisten guten Gegenstände voraussetzen, dass man selbst Ingenieur ist. Mit 1 Urnether und den richtigen Rohstoffen kann jeder Ingenieur den Gyrobalancierten Khoriumzerstörer, eine Fernwaffe, herstellen, die für Jäger und vor allem Schutzkrieger interessant ist. Damit sind dann aber auch schon die drei besten herstellbaren Items genannt. Gold verdient ihr vor allem, indem ihr regelmäßig mit Adamantit-, Khorium-, und dem Geeichten Eterniumzielfernrohr handelt. Oft sind die Zielfernrohre für den doppelten Rohstoffpreis im AH zu finden. Auch die einzelnen Bauteile lassen sich unter Umständen gut verkaufen sowie Adamantitrahmen als benötigtes Questitem für zwei Quests aus dem Schattenmondtal. Reich werdet ihr zur Zeit als Ingenieur nicht, vielleicht bietet Blizzard mit dem nächsten Addon mehr Möglichkeiten.

Lederverarbeitung

Gutes Gold lässt sich vor allem mit der Herstellung von Grollbalgbeinrüstungen, Kobrahautbeinrüstungen und allen sogenannten „Hosenverzauberungen“ verdienen. Wie die Fäden der Schneider, verbessern diese die Attribute einer Hose. In Kombination mit Kürschnern lassen sich alle Rohstoffe selbst farmen. Nur für die epischen Hosenverzauberungen ist ein Urnether nötig. Für viele Lederitems und eine Quest wird Schweres Knotenhautleder benötigt, welches ihr regelmäßig im AH anbieten solltet. Großer Vorteil des Berufes sind die beim Aufheben gebundenen epischen Items von sehr guter Qualität. Genauso wie bei Schneidern und Schmiedekunst setzt das Herstellen von epischen Rüstungsteilen für andere Spieler voraus, dass ihr PvE spielt um an Urnether zu gelangen. Dazu braucht ihr seltene epische Rezepte, welche ihr in den meisten Fällen nur im Auktionshaus findet. Um so früher ihr an solche Rezepte gelangt, desto eher ist es wahrscheinlich, dass ihr viel Gold mit dem Verkauf dieser erst beim Anlegen gebundenen Gegenstände machen könnt. Zu Beginn von BC waren z.B die Windtöterwickel für Feraldruiden das beste im Spiel verfügbare Item für den Hände Slot. Viele Urnether vorausgesetzt, ein sehr gutes episches Rezept wie das oben genannte und das Farmen oder Kaufen der Mats im AH lassen euch so an euer episches Flugmount gelangen.

Schmiedekunst

Schmiedekunst ist der am teuersten zu erlernende Beruf in WoW. Viele beim Leveln hergestellte Gegenstände lassen sich praktisch nicht verkaufen und der Einsatz von Rohstoffen ist immens. Dafür könnt ihr wie bei Schneidern und Lederverarbeitung auf der Höchstfertigkeit von 375 Punkten epische Rüstungsteile und als Besonderheit sogar epische Waffen für den Eigenbedarf und andere fertigen. Eine Verbesserung der Waffen erreicht ihr aber auch nur über die regelmäßige Teilnahme an 25er Raids um an den benötigten Nethervortex zu gelangen. Alle Vollblut PvPler, die nicht raiden oder diejenigen die wenig online sein können sollten die Finger von Schmiedekunst lassen. Mit Urnether, epischen Rezepten bieten sich mit Schmiedekunst die gleichen Möglichkeiten wie schon bei Lederverarbeitung beschrieben. Zum Beispiel ließen sich zum Start von BC die Armschienen der grünen Festung sehr gut verkaufen. Leider fehlt Schmiedekunst ein verbrauchbarer Gegenstand wie der Zauberfaden des Schneiders oder die Grollbalgbeinrüstung des Lederverarbeiters. Höchstens der Adamantitwetzstein kann als solcher gelten, der sich vergleichbar den Waffenölen des Verzauberers verkaufen lässt. Seid ihr also nicht im Besitz von epischen Rezepten, gestaltet sich das Handeln im AH sehr schwierig. Bei Schmiedekunst solltet ihr also sehr gut abwägen, ob sich der Aufwand für euch lohnt und genau wissen, was ihr mit dem Beruf erreichen wollt.

Der Glanz des Goldes Teil VIII Juwelenschleifen

Brandneu mit „The Burning Crusade“ eingeführt, bot Blizzard mit Juwelenschleifen einen weiteren Verbrauchsberuf auf, der zusätzlich eine alte Lücke füllte und nun die Möglichkeit brachte Ringe, Halsketten und Schmuck herstellen zu können. Interessant zum Goldverdienen wird Juwelenschleifen mit einer Fertigkeit von 350, wenn rare Edelsteine geschliffen werden können. Im Gegensatz zu Verzauberkunst sind diese Rezepte nicht gezielt farmbar, sondern droppen rein zufällig von beliebigen Kreaturen auf der Scherbenwelt. Das bedeutet für jeden der Juwelenschleifen als Beruf wählt zuerst einmal etwas Aufwand um den Beruf zu steigern und gleichzeitig an nützliche Rezepte zu gelangen, die Gold verdienen erst ermöglichen. Erreicht man aber mindestens 350 Fertigkeitspunkte wird Juwelenschleifen schnell zu einer der besten Goldquellen im Spiel. Continue reading „Der Glanz des Goldes Teil VIII Juwelenschleifen“

Der Glanz des Goldes Teil VII Verzauberkunst

Verzauberkunst ist der ideale Beruf für alle Spieler, die oft und gerne PvE spielen. Insbesondere Hybrid Klassen, welche teilweise mehre Sets sammeln, profitieren von der Möglichkeit seelengebundene Gegenstände zu entzaubern. Um Gold mit Verzauberkunst zu verdienen, müsst ihr entweder zu den ersten auf eurem Server gehören, die neue und mächtige Rezepte anbieten können oder ihr verzichtet größtenteils auf das Farmen nach Rezepten und teure Leveln eures Berufs und widmet euch der Entzauberkunst. Continue reading „Der Glanz des Goldes Teil VII Verzauberkunst“

Der Glanz des Goldes Teil VI Alchemie

Wenn euch die Wahl eures Berufes schwerfällt, ihr vielleicht sogar eine Hybrid Klasse spielt und gleichzeitig wenig Aufwand und sehr gute Gewinnmöglichkeiten sucht, dann solltet ihr den Beruf des Alchemisten ergreifen. Nach Patch 2.1 haben viele den vermeintlichen Untergang des Alchemisten prophezeit. In der Tat es ist schwieriger geworden Wasser in Wein zu verwandeln, aber (Ur)Erde zu Gold zu machen, ist so leicht wie zuvor… Continue reading „Der Glanz des Goldes Teil VI Alchemie“

Der Glanz des Goldes Teil V Berufe

Die gewählten Berufe sind der Schlüssel im Hinblick darauf, wieviel und wie schnell ihr Gold verdienen könnt. Die Auswahl solltet ihr nicht nur danach treffen, welcher Beruf am meisten Gewinn verspricht, sondern auch womit ihr die meiste Zeit in World of Warcraft verbringt und wie der Beruf zu eurer Klasse passt. Viele nutzen ihre Berufe nicht vollständig aus, weil sie anders spielen wollen als der Beruf es von einem erfordert. Wichtig dabei zu wissen ist, ob der Fokus mehr auf PvE oder PvP liegt und ob ihr geringen Aufwand, maximale Gewinnchancen oder sehr gute herstellbare Items bevorzugt. Continue reading „Der Glanz des Goldes Teil V Berufe“

Der Glanz des Goldes Teil IV Handeln

Handeln ist eine weitere sehr gute Möglichkeit Gold in WoW zu verdienen. Handeln ist mit Abstand die flexibelste Art um den Goldbeutel zu füllen und mit etwas angwandter Mathematik auch die erfolgreichste. Theorethisch ist es möglich, dass ihr alle handelbaren Gegenstände der einzelnen Berufe anbieten könnt. Entweder könnt ihr diese im Auktionshaus erwerben, sie selbst herstellen oder ein befreundeter Spieler verarbeitet für euch Rohstoffe weiter zu nachgefragten Endprodukten. Wie Handeln genau funktioniert, auf was ihr achten solltet und am besten tunlichst lassen, hierzu eine kurze Aufzählung.

  • Erstellt zuerst einen Handels- oder Bankcharakter auf Level 1, den ihr in einer Hauptstadt eurer Wahl platziert. Verkauft alle grauen Gegenstände, die ihr findet und schickt grüne Items entweder zu einem Char, der Verzauberkunst erlernt hat um sie zu entzaubern oder direkt an euren Bankchar, um sie zu verkaufen. Im Regelfall lassen sich die entzauberten Gegenstände besser verkaufen als die grünen Items. Alle Gegenstände, die ihr findet, solltet ihr auf eurem Handelschar sammeln bis ihr ihren Wert kennt und sie dort verkaufen könnt. Das spart Zeit, da ihr nicht auf verschiedenen Chars Auktionen überwachen müsst, ihr seid immer in der Nähe eines AHs und seid immer ausreichend liquide um Gegenstände kaufen zu können.
  • Versucht ein Gefühl dafür zu entwickeln für welchen Preis sich einzelne Gegenstände auf eurem Server verkaufen lassen. Ein Addon wie Auctioneer kann euch zwar am Anfang helfen, kann aber Erfahrung nicht ersetzen. Vergleicht die Preise anderer Anbieter. In der Regel sollten Endprodukte mindestens genauso viel Wert sein wie die Rohstoffe aus denen sie gemacht werden. Trifft das nicht zu gibt es eine zu geringe Nachfrage oder ein Überangebot. Diese Items sind für Händler definitiv uninteressant. Seid ihr im Besitz der Rohstoffe solltet ihr euch überlegen wie ihr sie anderweitig einsetzen könnt oder sie direkt im Auktionshaus verkaufen.
  • Im Idealfall besitzt ihr einen der folgenden Berufe: Alchimie, Juwelenschleifen, Verzauberkunst, Schneidern. Diese vier Berufe decken 90% der Gegenstände ab, die sich sehr gut handeln lassen bzw. viel Gewinn bringen. Falls nicht solltet ihr einen befreundeten Spieler bitten euch Gegenstände dieser Berufe herzustellen nachdem ihr die Rohstoffe im AH gekauft habt.
  • Als Grundregel gilt: Kauft alle Rohstoffe auf die weiterverarbeitet mindestens 50% Gewinn, am besten aber 100% Gewinn versprechen.Bsp.: Stern der Elune kostet 30g, ein geschliffener Gediegener Stern der Elune aber 60g. Kostet der ungeschliffene Stein aber 50g ist die Gewinnspanne minimal bei hohem Umsatz. D.h. ihr müsst viel Gold aufwenden um Rohstoffe zu kaufen und erhaltet am Ende nur einen kleinen Gewinn, wobei ihr immer noch die AH Kosten abziehen müsst. Selbst wenn ihr Gewinne von 100% und mehr erzielen könnt, spielt die Menge, die ihr verkauft ebenso eine Rolle. Die grünen Juwelen kosten roh teilweise weniger als 1g, lassen sich unter Umständen aber auch nur für 3g verkaufen. Um einen Gewinn von 100g zu erzielen, müsstet ihr also mehr als 50 Steine verkaufen und das alles unter idealen Bedingungen, d.h. es gibt genug Käufer und wenige Verkäufer, die es euch nachmachen. Um Handeln nicht zum Vollzeitjob ausarten zu lassen, solltet ihr also nach Möglichkeiten wie im ersten Beispiel suchen.
  • Es gibt unterschiedliche Arten von Händlern. Handeln sollte aber immer fair sein. Deshalb täuscht keine Käufer, indem ihr 1 Ware für den gleichen Preis wie einen 20er Stack in das AH reinstellt oder einzelne Angebote für Mondpreise einstellt und darauf hofft, dass sich Spieler verklicken. Ihr ruiniert damit euren Ruf als Händler und senkt die Chancen, dass weiterhin bei euch gekauft wird.
  • Als Händler könnt ihr zum einen das AH nach Angeboten durchsuchen, die unter Marktwert verkauft werden, sie aufkaufen und sofort wieder zu einem höhren Preis einstellen. Oder ihr kauft Rohstoffe zu günstigen Preisen auf und verarbeitet sie weiter und stellt diese Ware dann wieder in das AH. Bei der ersten Methode spielt eure Berufswahl keine Rolle. Im Prinzip könntet ihr dieses Spiel mit jedem Artikel im AH probieren. Da dies aber viel Zeit kosten würde, konzentriert euch vor allem auf die lukrativen Geschäfte. Das sind der Handel mit epischen und nachgefragten blauen Rezepten. Ein einfacher Klick auf die Kategorie „Rezepte“ und sortieren nach „episch“ zeigt euch alle Rezepte dieser Art an. Nachgefragte Rezepte sind alle, die a) günstige Materialien benötigen und b) einen für den Augenblick sehr guten Gegenstand erzeugen. Die meisten epischen BC Rezepte sind deutlich mehr als 200g wert, weshalb Preise darunter eure Aufmerksamkeit verdienen. Weiterhin sind Rüstungen oder Waffen interessant, die sehr selten sind und weniger als 500g kosten. Das scheint schon ein hoher Preis zu sein, je nach Server können Waffen aber zwischen 1000 und 3000g wert sein.
  • Geduld ist beim Handeln sehr wichtig. 1000g für eine epische Waffe bezahlt nicht jeder. Falsch wäre es aber nach den ersten erfolglosen Verkaufsversuchen gleich den Preis zu senken. Je nach AH Gebühren könnt ihr die Waffe 1 Woche lang zuerst einmal für einen scheinbar zu hohen Preis einstellen um dann den Preis langsam zu senken. Es ist auf jeden Fall besser mit einem scheinbar überhöhten Preis zu beginnen als sich später über den geringen Gewinn bei so einem seltenen Geschäft zu ärgern. Wenn ihr nach 1 Woche keinen Erfolg hattet, wird der Preis tatsächlich zu hoch gewesen sein. Auf keinen Fall sollet ihr den Unterschied zwischen Gebotspreis und Sofortkaufenpreis zu groß machen. Die meisten Käufer werden dann das Mindestgebot bieten und darauf hoffen, dass niemand sonst Interesse an dem Item hat. Bei einem geringen Abstand zwischen Gebots- und Sofortkaufenpreis entscheiden sich die meisten für Sofortkaufen, da es dann auch kaum einen Unterschied mehr macht. Lasst Artikel niemals zu Zeiten auslaufen, an denen die meisten Spieler nicht online sind. Ein idealer Zeitpunkt ist irgendwann zwischen 18.00 – 24.00 Uhr. Das gleiche Prinzip gilt auch für alle geringen Handelsgüter. Wenn ihr 1g Mindestgebot und 13g Sofortkauf macht, werdet ihr in den meisten Fällen weniger erzielen als es möglich gewesen wäre. Bei 11g Mindestgebot und 13g Sofortkauf neigen die meisten dazu auf Sofortkauf zu klicken. Vor allem bei Items, die man wirklich sofort z.B. für einen Raid benötigt und die verbrauchbar sind, werdet ihr dieses Phänomen häufig erleben.
  • Bei der Preisbildung solltet ihr euch nur vom Auktionshaus leiten lassen. Warum einen Gegenstand für 20g im Handelschat verkaufen, wenn man im AH auch 30g dafür verlangen kann, selbst wenn das geringfügige Gebühren kostet. Außerdem spart ihr euch die Zeit im Handelschat herumzufragen und euch womöglich noch mit anderen Spielern über den Preis zu streiten. Vermeidet auf jeden Fall solche Diskussionen im Chat, da sie zu nichts führen. Wenn ihr den Gegenstand für 100g im AH verkaufen könnt, ist es nicht wichtig, ob Spieler x nur 50g dafür im Handelschat bezahlen würde. Außerdem lenkt ihr die Aufmerksamkeit anderer Händler, dann nicht auf eure Geschäfte. Es ist schon ziemlich auffällig, wenn man regelmäßig Gegenstände im Handelschat anbietet und mit seinem Vermögen dann prahlt 😉
  • Eine weitere Einnahmequelle kann das Handeln mit PvP Waffen und Rüstungen für lvl 19,29,39 und 49 PvP sein. Hier gilt das gleiche wie oben.
  • Um als Händler erfolgreich zu sein, solltet ihr mindestens einmal täglich im AH vorbeischaun. Idealerweiser loggt ihr abends um 18.00 Uhr und dann nocheinmal um 23.00 -24.00 Uhr auf euren Bankchar, wenn die meisten Raids zu Ende sind. In dieser Zeit werden die meisten Items im AH verkauft. Das liegt vor allem daran, dass sich Spieler vor den Raids mit verbrauchbaren Gegenständen versorgen und teilweise nach dem Raid wieder auffüllen oder neu erworbene Gegenstände verzaubern oder sockeln lassen wollen. Nachts, vormittags und mittags werdet ihr kaum Umsatz machen, da hier die meisten durch Schule, Ausbildung oder Beruf gebunden sind und deshalb nicht online sein können. Der wichtigste Handelstag in der Woche ist der Mittwoch. An diesem Tag findet nicht nur die Serverwartung statt, sondern es werden auch die Arenapunkte berechnet und alle Instanzen wieder zurückgesetzt. Viele Raids starten an diesem Tag in die Woche, viele PvP Spieler kaufen sich hier neue Items, welche sie mit Juwelen, Diamanten und Verzauberungen versehen.
  • Verkauft keinen Gegenstand überhastet und wartet wenn es nötig ist bis die Preise wieder steigen. Da euer Zeithorizont länger ist als der von Chinafarmern, könnt ihr euch mit dem Verkaufen Zeit lassen. Es wechseln sich bei verschiedenen Gegenständen immer wieder Hoch- und Tiefphasen ab. Wichtig ist nur, dass eure Verkäufe mindestens den Einkaufspreis wieder einspielen müssen.
  • Die goldene Handelsregel lautet: „Kauft Rohstoffe zu Tiefpreisen, aber verkauft die Endprodukte zu den Preisen, wenn Rohstoffe am meisten kosten.“
  • Vermeidet es viele Gegenstände von einer Sorte zu horten. Bindet nicht zu viel Gold in einzelnen Items und versucht euer Angebot zu verteilen. Bietet niemals ein Item in Massen im AH an, wenn ihr nicht absolut sicher seid, dass ihr die gesamte Menge auch während der Auktionszeit verkauft. Die Gefahr unterboten zu werden ist bei vielen Items sehr hoch. Im schlimmsten Fall bleibt ihr auf ihnen und den AH Gebühren sitzen. Stellt am späten Abend nach Raidende nur 1-3 Artikel zu euren maximalen Preisvorstellungen ein. Damit bildet ihr den Preis für den folgenden Tag. Im Regelfall werden euch die anderen Spieler nur um wenige Silberstücke unterbieten. Im Laufe des Tages könnt ihr dann eure Konkurrenten zu eurem tatsächlichen Preis unterbieten.
  • Setzt euch beim Handeln selbst ein zeitliches Limit. Umso mehr Kategorien ihr nach lohnenden Gegenständen durchsucht, umso weniger Zeit bleibt für andere Dinge.

Da die Berufe in WoW einen entscheidenden Einfluss darauf haben, wieviel Gold ihr tatsächlich verdienen könnt, findet ihr im nächsten Post eine Aufzählung, wie ihr das Maximum aus euren Berufen herausholt.

Der Glanz des Goldes Teil III World of Farmcraft

World of Warcraft wird von manchen Online Rollenspielern als World of Farmcraft belächelt. Tatsächlich stöhnen viele Spieler über den großen Zeitaufwand, den man zum Rufgewinn oder zum Heranschaffen von berufsspezifischen Items benötigt. Die meisten Guides beschäftigen sich dann auch mit Farmorten, Monstern oder Techniken wie möglichst schnell und viele Gegenstände „erfarmt“ werden können und vor allem wo Gegenstand x von Kreatur y zu bekommen ist. Dabei sollte eigentlich eine ganz andere Frage im Vordergrund stehen. Continue reading „Der Glanz des Goldes Teil III World of Farmcraft“