Xarchiver 1:0.5.2+20130119+dfsg-1 oder warum es (noch) keinen XZ-Support gibt

So, ich habe fertig. Nachdem ja nun MediathekView 3.1.0 schon seit zwei Wochen in Debian Unstable ist, kann ich nun auch vermelden, dass es Xarchiver in die sogenannte NEW-Warteschlange geschafft hat und somit auf dem Sprung ist nach Debian Unstable zu kommen. Dazwischen gab es noch einige weitere Erfolge zu vermelden, aber der Reihe nach.

Debianer hatte mich irgendwann so weit gebracht, dass ich Lust hatte mir Xarchiver näher anzuschauen und zuerst ein Paket mit geringen Änderungen, aber dem wichtigen . . . → Weiterlesen: Xarchiver 1:0.5.2+20130119+dfsg-1 oder warum es (noch) keinen XZ-Support gibt

Wenn du nicht bloggst, was machst du dann?

Dann arbeite ich z.B. an einem Debianpaket. Ich habe in den vergangenen drei Monaten großen Spaß daran gefunden mich noch detaillierter mit Paketbau zu beschäftigen und das ein oder andere Debianpaket wieder in Schuss zu bringen. Darunter hat kurzfristig sichtbar der Ausstoß an Blogartikeln gelitten, langfristig, so hoffe ich zumindest, wird das jedoch dazu führen, dass ich neue und alte Software (wieder)entdecke und sie hier vorstelle, ein paar Kniffe weitergebe und ich mir und allen dir hier immer wieder vorbeischaun . . . → Weiterlesen: Wenn du nicht bloggst, was machst du dann?

Mehr als ein Feiertag: Mediathekview 3.0.0 ist in Debian Sid

Vorgestern war in zweifacher Hinsicht ein besonderer Tag. Es war Tag der Deutschen Einheit und mein erstes “richtiges” Debianpaket, MediathekView, wurde in das offizielle Archiv hochgeladen und befindet sich nun in Debian Unstable alias Sid. Wer meine MediathekView-Pakete bisher von diesem Blog aus bezogen hat, braucht sich nicht groß umstellen, bis auf ein paar interne Details hat sich zur Version 3.0.0 nicht viel geändert.

Ich werde nun einen sogenannten “Unblock”-Fehlerbericht verfassen, damit MediathekView 3.0.0 noch die Chance hat . . . → Weiterlesen: Mehr als ein Feiertag: Mediathekview 3.0.0 ist in Debian Sid

Unschlagbare Kombination: Cowbuilder, Eatmydata und ccache

Ich hatte gerade einen fürchterlichen Einleitungssatz mit Kühen und Essen im Kopf, deshalb versuche ich es im zweiten Anlauf mit diesem Klassiker.

Mit welcher Formel kann man das Volumen einer Pizza mit dem Radius z und der Dicke a beschreiben?

Pi * z * z * a

Wer auch nur ein bißchen geschmunzelt hat, sollte sich Kalkofe und die “Jean Pütz”-Folge anhören oder Debian-Entwickler werden, die so etwas in ihren Signaturen stehen haben. 😉

Nachdem ich in den . . . → Weiterlesen: Unschlagbare Kombination: Cowbuilder, Eatmydata und ccache

Schroot(e) dein Linux: Debian in Ubuntu installieren Teil 2

Letztes Jahr hatte ich mir zu Testzwecken ein Debian-System innerhalb von Ubuntu 10.10 mit Hilfe von Debootstrap installiert, um in diesem abgeschotteten Bereich einen Linuxkernel zu kompilieren. Damit das funktionierte griff ich auf eine typische Linuxfunktion, chroot, zurück.

Der Nachteil des Ganzen war, dass nur Root in so eine Chroot-Umgebung wechseln durfte und ich manuell /proc und /dev hinein mounten musste. Das alles geht einfacher und zwar mit Schroot.

Schroot nimmt einem die ganze Arbeit ab. Ab sofort . . . → Weiterlesen: Schroot(e) dein Linux: Debian in Ubuntu installieren Teil 2

Wie man veröffentlichungskritische Bugs in Debian beseitigt

Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es so etwas wie einen Konkurrenzkampf zwischen Debian und Ubuntu gebe. Tatsächlich ermutigt Ubuntu jedoch neue Software über Debian einzubringen. Im Umkehrschluss heißt das auch, dass jeder Beitrag zu Debian auch ein Beitrag zu Ubuntu ist.

In diesem Artikel geht es darum, dass auch ein kleiner Beitrag der gesamten Distribution weiterhelfen kann und dass das Beseitigen von Bugs, Modifizieren von Quelltext und die Neuerstellung des Pakets kein Hexenwerk sein muss. Besonders hilfreich ist . . . → Weiterlesen: Wie man veröffentlichungskritische Bugs in Debian beseitigt

Wbar 2.3.1 mit lxde-icon-theme und fonts-liberation

Ich bin einen großen Schritt weitergekommen und das Einzige was mich davon abhält, Wbar einem Sponsor für Debian anzutragen, ist die fehlende Veröffentlichung von Version 2.3.2. Zur Zeit sind die Veränderungen nur in Subversion sichtbar, aber zum ersten Mal seit drei Jahren sind Code und Inhalt wieder mit Debians Gesellschaftsvertrag kompatibel.

Das Problem mit den Icons habe ich durch das Empfehlen des Pakets lxde-icon-theme gelöst. Als Standardschrift verwende ich fonts-liberation. Sowohl Icons als auch Schrift lassen sich beliebig ersetzen. . . . → Weiterlesen: Wbar 2.3.1 mit lxde-icon-theme und fonts-liberation

Reprepro: Das eigene Paketarchiv für Debian und Ubuntu

Ich bin in den letzten Wochen zum ersten Mal mit der Situation konfrontiert worden, ein Repositorium für meine eigenen Debianpakete erstellen zu wollen. Davor beschränkten sich meine Experimente z.B. auf das Erstellen eines Backports für den DWM-Fenstermanager oder ein schnell gebasteltes Paket für den Cube-Server-Lister. Mit Reprepro existiert die Möglichkeit ein eigenes Paketarchiv für Deb-Pakete aufzusetzen und sie lokal mit Hilfe von Apt zu installieren oder Freunden, Testern, der Firma oder schlicht der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen. . . . → Weiterlesen: Reprepro: Das eigene Paketarchiv für Debian und Ubuntu

Wbar: Wie nennt man eine Schnellstartleiste ohne Icons?

Es kann ziemlich viel Spaß machen für ein Debianpaket selbst verantwortlich zu sein. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass Wbar nicht das komplexeste Paket ist und es da noch ein paar Steigerungsmöglichkeiten gibt bis man schließlich Paketverwalter des Apache- oder X-Servers ist oder gar das Linuxkernel-Paket betreut.

Nachdem ich damit begonnen hatte ein aktuelles Paket für Wbar auf Basis der Version 2.3.0 aus dem SVN-Repo zu bauen, schrieb ich ein paar Patches, die ein paar Rechtschreib- und Grammatikfehler und . . . → Weiterlesen: Wbar: Wie nennt man eine Schnellstartleiste ohne Icons?

Wbar: Bericht von der Entwicklung einer neuen Debian-Version der leichten Schnellstartleiste

Irgendwie hat mich in den letzten Wochen die Lust am Paketeerstellen für Debian gepackt. Während MediathekView gut vorankommt und ich noch auf das Feedback eines Debianentwicklers warte, der sich das Paket gerade ansieht, sitze ich hier an Version 2.3.0. der “Warlock Bar”, auch kurz Wbar genannt.

Die Frage, die man sich nicht nur bei Debian manchmal stellt: “Wie findet man den richtigen Einstieg?”. Ich wendete mich schnell der FAQ der Debian-Mentoren zu. Entgegen allen Gerüchten ist Debian gar kein . . . → Weiterlesen: Wbar: Bericht von der Entwicklung einer neuen Debian-Version der leichten Schnellstartleiste