Wie geht es eigentlich der WoW Wirtschaft?

Nach meinem kurzen Ausflug zurück in die Scherbenwelt, dank 10 Tage gratis Einladung, kann ich beruhigt sagen: Alles beim alten geblieben
Nun ja fast alles. Arena Saison Nummer 4 ist nun das Maß aller Dinge und Season 2 Ausrüstung gibt es nun im Überfluss zu bestaunen, die Schlachtfelder sind besser besucht denn je. Das liegt wohl vor allem daran, dass das Interesse an PvE Instanzen und Questen stark abgenommen hat. Ganz klar, wir befinden uns nun in der Hauptstadtphase der ersten Erweiterung von World of Warcraft. Lediglich fleißige Raider und nimmermüde Arena PvP Spieler können sich noch weitere Ziele setzen und der Rest läuft tiefe Furchen zwischen AH und Bank.
Bleibt der Blick auf die Wirtschaft. Während angenehm auffällt, dass der Chinafarmer- und Goldspam aus dem Handelschat verschwunden ist, (Nicht zu verwechseln mit dem normalen Spam a la „Noch 2 dd 4 dk nh plz!!!“, Übersetzung: „Noch 2 Schadensausteiler für die Instanz „Dampfkammer“ im nicht heroisch Modus bitte !!!“) lässt einen der Blick ins Auktionshaus staunen.
Seit Einführung der neuen Zone „Sonnenbrunnen Plateau“ mit den vielen neuen täglichen Quests, sind die  Preise mindestens um 50-100 % gestiegen. Erfreulicherweise auch bei geschliffenen Himmelsfeuer- und Erdsturmdiamanten, womit am Ende von „The Burning Crusade“ mein Fazit für die beste Alchemiespezialisierung feststeht.
Gratulation an alle Transmutationsspezialisten!
Zwar finde ich den Elixiergroßmeister immer noch am vielseitigsten, aber in Punkto Effizienz sieht er gegen den Transmutationsspezi ziemlich alt aus. Während man als Elixiermeister immer den gesamten Kräutermarkt im Auge behalten sollte und über die Preise der wichtigsten Elixiere und Fläschchen im Bilde sein muss, genügt es als Transmutationsspezialist Erdsturm- und Himmelsfeuerdiamanten herzustellen und lediglich für deren Herstellung nötigen Rohstoffpreise regelmäßig zu prüfen. Welcher Beruf erlaubt es einem schon in fünf Minuten Rohstoffe für ca. 120-150g einzukaufen, mit einem Klick diese in einen Diamanten umzuwandeln und mit Juwelenschleifer als Zweitberuf ein geschliffenes Juwel herzustellen, welches sich für 100g mehr innerhalb von 24 h verkaufen lässt. Mit etwas Glück entstehen bei der alchimistischen Transmutation dann noch mal 4 zusätzliche Steine und zwei Tage später noch einmal 4 (*hust*) und voila aus 150g Einsatz und fünf Minuten Zeit werden 1100g Gewinn. Aber selbst ohne Proc lohnt es sich in diese beiden Berufe zu investieren.
Ich denke nicht umsonst müssen Juwelenschleifer zwischen 250g-500g für Rezepte im Auktionshaus bezahlen und selbst Blizzard dachte sich wohl bei den neuen Rezepten, die es auf dem Sonnenbrunnen Plateau zu kaufen gibt, dass ein kleiner Aufpreis von ca. 50g für jedes der mehr als zwei Dutzend Rezepte nicht verkehrt ist.
Von den angekündigten Gegenständen, die noch vor Wrath of the Lich King erscheinen sollten, gab es nicht viel zu sehen. Die 22er Tasche von Haris Pilton klammere ich da mal bewusst aus. Laut wotlkwiki.info stehen uns mit dem nächsten Addon sowieso bald 32er Spezialtaschen zur Verfügung.
Bleibt noch zu sagen, dass mit dem nächsten Patch 3.02 auch der Beruf des Schriftgelehrten eingeführt wird. Man muss kein Hellseher sein um vorauszusagen, dass viele diesen neuen Beruf ergreifen werden. Also besser jetzt schon Pflanzen einkaufen, denn so günstig wie jetzt sind sie spätestens in einem Monat nicht mehr.

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