Slitaz und der Thinkpad 600 kurz und knapp

Keine Angst ich werde nun nicht jeden zweiten Tag (sagen wir jeden dritten) eine andere Distribution vorstellen, die sich auf dem Thinkpad 600 installieren lässt. Ich muss auch gar nicht mehr so ins Detail gehen, denn im Prinzip haben schon Debian und ConnochaetOS gezeigt, dass es ohne viel Aufwand möglich ist den Thinkpad 600 in Betrieb zu nehmen.
Für Slitaz interessiere ich mich nun schon seit einem Jahr und die kleine Linuxdistribution macht wirklich Spaß. Damit ich noch in einem Jahr weiß, was ich beachten muss, hier eine kurze Liste.

Vorbereitung

Alles begann wieder mit dem Download der Slitaz-LoRAM-Version, die lediglich 80 MB RAM voraussetzt. Um keine CD unnötig zu verbrennen und meinem alten 128 MB USB-Stick noch eine sinnvolle Rolle zukommen zu lassen, habe ich die ISO-Datei mit Hilfe von Tazusb wieder auf den Stick geschrieben. Mit Hilfe von Plop ging es dann in eine Liveumgebung.

Installation

Slitaz benutzt hier und auch nach der Installation den generischen VESA-Treiber, so dass die Auflösung noch nicht optimal ist. Das System lässt sich aber bedienen und man kann auf die Konsole oder in den Terminalemulator wechseln.
Bei meinem Setup (/dev/sda1 = Swap, /dev/sda2 = Debian und /dev/sda3 = Slitaz) und nur 128 MB RAM sollte man am besten die Swap-Partition vor der Installation von Slitaz aktivieren.

swapon /dev/sda1

Die Slitaz-Installation lässt sich wie gehabt mit slitaz-installer starten. Die Root-Partition ist dann natürlich /dev/sda3. Soweit so gut, die Installation ist wirklich unkompliziert und die Fragen des Installers sind leicht beantwortet. Sollte es eine Fehlermeldung wie „rootfs“ nicht gefunden geben, hilft eventuell dieser Beitrag weiter.
Nach dem Reboot sollte als erstes die Grafikkarte mit dem richtigen Treiber angesprochen werden. Neomagic ist hier das Zauberwort. Das entsprechende Paket bei Slitaz heißt xorg-xf86-video-neomagic. Anschließend muss noch in der /etc/X11/xorg.conf in der „Driver“-Zeile vesa durch neomagic ersetzt werden. Fertig.
Nach einem Neustart sind die grafischen Beschränkungen des Vesa-Treibers aufgehoben und man kann sich auf die volle 1024×768 Pixel Auflösung stürzen. 😉

Sound

Ganz so einfach wie bei Debian und ConnochaetOS war es mit dem Einrichten der Soundkarte nicht. Erneut muss man wieder etwas alte ISA-Magie und Modprobe-Zauberei anwenden.
Nachdem ich mir die entsprechende Zeile ergoogelt hatte, trug ich alles in /etc/init.d/local.sh ein.

modprobe snd-cs4236 port=0x530 cport=0x538 irq=5 isapnp=0 dma1=1 dma2=0

Slitaz Hauptkonfigurationsdatei

In /etc/rcS.conf landen viele wichtige Slitazeinstellungen. Um die neue ASUS WL-107G WLAN-Karte nach jedem Reboot automatisch in Betrieb zu nehmen, genügt es das entsprechende Modul in der „LOAD_MODULES“-Zeile einzutragen.

LOAD_MODULES=“ yenta_socket rt2500_pci

Fazit

Slitaz Installationsschritte sind potentiell einfacher. Dafür richtet Slitaz weder die Neomagic-Grafikkarte noch die urtümliche ISA-Soundkarte automatisch ein. Etwas Nachhilfe ist erforderlich. Absolut umwerfend ist aber der geringe Verbrauch an Festplattenspeicher für all die Programme, die standardmäßig bei Slitaz installiert werden (<150MB). Immer dort, wo Festplattenspeicher noch eine Rolle spielt, spielt Slitaz seine Stärken aus. Genauso wie bei ConnochaetOS ist die Auswahl an vorkompilierten Paketen begrenzt, aber zum Anfang vermisst man die wichtigsten Programme auch nicht. Halten wir mal fest: Debian, ConnochaetOS, Slitaz auf dem Thinkpad 600 versus Müllgrube irgendwo in Afrika: 3:0

Vorhang auf für den Thinkpad 600

Darf ich vorstellen, der IBM Thinkpad 600.

Vor ein paar Tagen schon angekündigt habe ich nun wieder einen Laptop, den ich ausschließlich zum Testen neuer Distributionen und Software benutzen kann und der gleichzeitig noch über genügend Ressourcen verfügt um auch eine moderne grafische Desktopumgebung darstellen zu können.
Der Thinkpad 600 ist nicht mehr das allerneueste Modell. Wer vielleicht gehofft hat, dass IBM seine PC-Sparte von Lenovo zurückerworben hat und mein Blog nun exklusiv von vorderster Front von diesem Coup berichtet.. lag leider falsch. Gerne hätte ich über das Revival geschrieben, doch die Ära des PC ist vorbei.
Vielleicht leben Totgesagte aber auch einfach länger. Wenn ihr auch zu den Leuten gehört, die es unsinnig finden einen Rechner nach zwei Jahren wieder auf den Müll zu werfen, nur weil irgendein Programm darauf nicht mehr „richtig“ liefe und er deswegen zu „langsam“ sei, dann könnt ihr diesem alten Thinkpad Laptop eventuell noch etwas abgewinnen.
Zugegeben mit Baujahr 1998 gehört er selbst für mich zu den älteren Eisen. Auf der anderen Seite alles was hier drauf ordentlich läuft, funktioniert auf jedem neueren Rechner erst recht.

Was hat der Thinkpad 600 zu bieten?

lspci -vv sagt:

  • 00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 440BX/ZX/DX – 82443BX/ZX/DX Host bridge (AGP disabled) (rev 02)
  • 00:02.0 CardBus bridge: Texas Instruments PCI1250 (rev 02)
    Subsystem: IBM ThinkPad 600
    Slot A
    Kernel driver in use: yenta_cardbus
  • 00:02.1 CardBus bridge: Texas Instruments PCI1250 (rev 02)
    Subsystem: IBM ThinkPad 600
    Slot B
    Kernel driver in use: yenta_cardbus
  • 00:03.0 VGA compatible controller: Neomagic Corporation NM2160 [MagicGraph 128XD] (rev 01) (prog-if 00 [VGA controller])
    Kernel driver in use: neofb
  • 00:07.0 Bridge: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 ISA (rev 01)
  • 00:07.1 IDE interface: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 IDE (rev 01) (prog-if 80 [Master])
    Kernel driver in use: ata_piix
  • 00:07.2 USB Controller: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 USB (rev 01) (prog-if 00 [UHCI])
    Kernel driver in use: uhci_hcd

Der Thinkpad 600 besitzt einen Pentium II Prozessor, der mit 266 MHz getaktet ist. Eingebaut sind 128 MB PC66 RAM. Die Festplatte fasst 4,1 GB. Neben den zwei Cardbus-Steckplätzen gibt es noch einmal USB 1.0, eine parallele, serielle und IrDA Infrarot-Schnittstelle, VGA-Anschluss für einen externen Monitor, Line IN und Line OUT und der obligatorische Modemanschluss, den keiner wirklich braucht. Die ISA-Soundkarte CS4237B wird durch den cs4236 Kerneltreiber angesprochen.
Der Laptop ist äußerst robust und stabil gebaut. Besonders gut gefällt mir die Tastatur, die sich sogar noch angenehmer als bei meinem Inspiron 4000 anfühlt. Der Druckpunkt der Tasten ist einfach perfekt. Die Kunststoffoberfläche der Handauflage besteht aus einem ziemlich weichen Material, weswegen man dort auch gebrauchsbedingt ein paar Abnutzungsspuren sieht.
Die Auflösung des Bildschirms ist mit 1024×768 für damalige Verhältnisse vollkommen ausreichend. Der Thinkpad 600 hat kein Trackpad dafür aber einen Trackpoint. Neben zwei Tasten, die die linke und rechte Maustaste ersetzen, gibt es eine größere dritte, die die Mitteltaste emuliert. Besonders auffallend sind die kleinen eingebauten Boxen, die ordentlich Krach machen können.

Gekauft habe ich das gute Stück bei ebay für 27,50 €, was knapp unter meinem Maximalgebot von 30 € lag. (Für denjenigen, den ich knapp überboten habe 😛 ) Würde der Akku noch funktionieren, hätte ich noch ein paar Euro drauf gelegt. Da es sich um einen reinen Testrechner handelt, kann ich mit dieser Einschränkung leben. 27,50 € ist zwar ein wenig mehr als K.Mandlas 10 $ Laptops, aber scheinbar gibt es in Japan mehr Möglichkeiten an günstige Laptops zu kommen als in Deutschland.
Allgemein fällt mir bei ebay auf, dass sehr viele gebrauchte Laptops dort täglich den Besitzer wechseln. Interessanterweise sind viele Einzelteile oft mehr wert als der gesamte Rechner. Bei den Preisen kann man aber nicht viel falsch machen. Selbst wenn die Kiste nach einem Jahr kaputt gehen sollte, wäre ein weiterer gebrauchter Laptop immer noch günstiger als ein neues Model (und umweltschonender!).
Übrigens bitte immer die Festplatte komplett shreddern. Es ist nett Windows 98 mit Monkey Island I vorinstalliert zu finden, eine sauber gelöschte (und nicht nur formatierte) Festplatte ist aber empfehlenswerter.
In der nächsten Zeit gibt es mehr Informationen, wie sich einzelne Linuxdistributionen auf diesem Modell geschlagen haben. Bis dahin möchte ich noch die offizielle Beschreibung des Herstellers zitieren, die ich so auf cnet.com gefunden habe. Nachdem ihr mit dem Lesen durch seid, ersetzt einfach den Namen des Prozessors und den Hersteller durch euer neugekauftes Modell und wartet 13 Jahre. Der Kreis hat sich erneut geschlossen. 🙂

A ‚portable‘ computer shouldn’t make you lean to the side as you carry it. But you shouldn’t have to sacrifice computing power for portability, either. The solution? IBM’s ThinkPad 600 series, which offers fast processing, large color displays and top-notch multimedia features in a notebook weighing only five pounds. This ThinkPad 600 contains a screaming fast mobile Pentium II processor. There’s not a notebook application, business or multimedia, that this CPU can’t handle with fluid ease. You might end up with a notebook that outperforms your office desktop system! Large amount of integrated L2 cache will keep the Pentium II running at peak performance. Your notebook’s life expectancy might be lowered if it doesn’t have sufficient room for memory expansion. The notebook’s hard drive is large enough that you won’t run short of storage space for a long time to come. Its active matrix color display that graces this ThinkPad is suitable not only for doing your own work, but for making multimedia presentations to others as well. Get more power with less bulk. Find out the meaning of ‚mobile computing‘ with the IBM ThinkPad 600.

Wie man die Anschaffung alter Hardware begründet

In den letzten Wochen stand ich immer wieder vor der Frage, ob ich eine Distribution auch einmal länger testen und mir nicht nur einen Überblick in Virtualbox verschaffen sollte.
Ein gewisser Herr, den ich hier in beinahe jedem zweiten Post erwähne, brachte es in seinem Blog einmal so auf den Punkt: „Linuxdistributionen in einer virtuellen Maschine zu benutzen, ist wie Cola ohne Zucker.“ Einfach nicht das wirkliche Ding.
Natürlich wird es auch in Zukunft schon alleine aus Zeitgründen nicht anders gehen, eine neue Distribution oder manche Konfiguration zuerst in einer virtuellen Maschine auszuprobieren. Trotzdem möchte ich den faden Geschmack loswerden und auch mal einer anderen interessanten Distribution außer Debian oder Slitaz eine Chance mit echter Hardware geben.
Wenn es nicht das Wort „aber“ gäbe. Testen, Neues entdecken und es ins Internet stellen ist eine Sache. Irgendwann kommt man aber auch zur Einsicht, das ein System einfach funktioniert und man mit dem Status Quo zufrieden ist. Da nützen die Beteuerungen anderer einfach nichts, dass Programm x, Fenstermanager y und Distribution z einfach viel, viel besser seien und man es unbedingt ausprobieren müsse.
Ich hatte schon darüber geschrieben, dass es mir schon vor einiger Zeit mit dem Toshiba Portégé 3110CT so gegangen ist, ein Geschenk, dass erst Testobjekt war und nun als Server dient. Der Toshiba Satellite 220cs ist mit 16 MB RAM hingegen nur für die spezialisiertesten Distributionen gedacht und man muss zu viele Kompromisse bei einer grafischen Oberfläche eingehen.
Bliebe noch der Inspiron 4000. Mit Abstand der Rechner, den ich am meisten benutze und mit dessen Konfiguration ich absolut zufrieden bin. Festplatten wechseln und eine neue Distribution aufspielen war eine Zeit lang interessant, doch ich brauche ihn zu häufig, als dass ich jedes mal Lust hätte Zeit unproduktiv damit verstreichen zu lassen. Die vorgestern zum ersten Mal aufgetretenen Alterserscheinungen haben den Wunsch nach Experimenten nicht größer werden lassen. Lediglich ein Dual-Bootsystem zum direkten Vergleich wäre noch eine Alternative.
Wohin führt das alles? Klar, ein neuer, alter Rechner zum Testen muss her. 😉 Dazu bald mehr.

Slitaz rootfs in Virtualbox gefunden und erfolgreich transplantiert

„Good news everyone“. Nein, ich musste weder eine Lieferung zum Planeten Kannibalia machen noch ist mir ein Rechner um die Ohren geflogen. Die kleine gute Nachricht ist, Virtualbox 4.1 hat nun eine benutzerfreundliche GUI-Option zum Klonen von Virtuellen Maschinen und man ist nicht mehr gezwungen auf der Kommandozeile rumzukrauchen, wenn man das Gleiche erreichen will. Wirklich neu ist diese Meldung nicht, aber mit Debian Testing kann man sich über so etwas ja eben immer zeitversetzt noch einmal freuen. Auch das Schaf als Icon für das Klonen rang mir einen Schmunzler ab. In 100 Jahren wird sicher mal ein Mensch daraus. 😉
Doch nun zu den harten Fakten. Ich habe mir Slitaz Base, das 8 MB kleine Miniimage, geschnappt und eine VM mit einer 1 GB großen virtuellen Festplatte erstellt. Da war ich noch so im alten Trott gefangen, dass ich die Größe mindestens um den Faktor 10 überdimensioniert hatte. Am Ende belegte Slitaz in der Minimalinstalltion nämlich nur 16 MB auf der Platte. Irgendetwas war aber bei der Installation anders als noch vor ein paar Monaten mit Qemu und ich erhielt nach Eingabe von slitaz-installer auf der Konsole die Fehlermeldung

unable to find rootfs.gz

Der Installer wollte mir damit sagen, dass er das als sekundären Master eingehängte slitaz-base.iso nicht als CD-ROM in /media/cdrom finden konnte, von wo aus er alle Daten zur Installation bezog. Der Trick war das schon entpackte Root-Dateisystem in / noch einmal in /media/cdrom als loop device zu mounten.

mount -o loop / /media/cdrom

Danach wurde alles wieder gefunden und die ganze Geschichte ratterte in wenigen Sekunden durch bis schließlich alles auf die zuvor mit fdisk eingerichtete Partition /dev/sda2 installiert worden war und sda1 mir wieder als Swap-Partition dienen sollte. Danach drehte und schraubte ich noch kurz an der ein oder anderen Config-Datei und wandelte schließlich das VDI-Image in ein Raw-Image um, was ich hier schon mal als Gedankenstütze niedergeschrieben habe.
Nun sollte alles wieder auf die Festplatte des Toshiba Satellite 220cs transplantiert werden, wozu ich meinen USB zu IDE Adapter auspackte und die 1,4GB große Festplatte mit dem Hauptrechner verband. Das Operationsbesteck war erneut der wunderbare Disk Destroyer dd.

dd if=slitaz.img of=/dev/sdb

Die Zeile führte nach kopierten 41 MB erst einmal zu einer Input/Output-Fehlermeldung und das bitweise Kopieren brach einfach ab. Erst als ich die Anzahl der Bytes, die auf einmal mit der Option bs gelesen und geschrieben werden vergrößerte, klappte es dann.

dd if=slitaz.img of=/dev/sdb bs=1M

Das war in der Tat seltsam und ich war auch schon kurz davor die Kiste aus dem Fenster zu werfen, konnte mich aber beherrschen und als Belohnung das erfolgreiche Booten in eine superminimale Slitazinstallation beobachten.
Als Fazit bleibt, dass man sowohl ein Image in Qemu als auch in Virtualbox erstellen und nach der ggf. notwendigen Umwandlung in ein Rohformat, dieses auch mit dd auf eine Festplatte schreiben kann. Ein Kinderspiel. 🙂

ttylinux: Sehr klein und minimal doch nur etwas für Experten

Wer dachte das vorgestern vorgestellte AntiX wäre ein Linux für Konsolenliebhaber, der kannte ttylinux noch nicht. Ich denke, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte ttylinux ist eine Linuxdistribution für Experten, Fortgeschrittene und Bastler.
Es fällt mir ehrlich gesagt schwer hier in die Tiefe zu gehen, denn mit wenigen Worten ist viel gesagt. Ich versuche seit einiger Zeit meinen Horizont in Sachen Linuxdistributionen zu erweitern. Insbesondere interessieren mich Distributionen, denen es gelingt mit moderner Software ältere Rechner genauso produktiv wie früher zu betreiben, ohne sie dabei in die Knie zu zwingen.
Bei ttylinux bin ich mir bei einer Sache sehr sicher. Es handelt sich um eine reine Konsolendistribution. Auch in Zukunft wird es hierfür keine Unterstützung für grafische X Programme geben. Der Fokus liegt ganz klar auf sehr geringen Hardwareanforderungen und minimaler Ausstattung, die sich mit eigenem Einsatz aber erweitern lässt.

Ziele der Distribution sind eingebettete Systeme oder ältere Rechner mit sehr wenig Arbeitsspeicher. Als Empfehlung sollten es mindestens 28 MB RAM sein. Zusätzlich begnügt sich ttylinux bei einer Festplatteninstallation mit gerade einmal 12 MB Speicher und lässt sich nicht nur für i386 und x86_64 installieren sondern auch für die PowerPC, ARM und MIPS Architektur. Das Booten funktioniert dabei außerordentlich schnell.
Die geringe Größe der Distribution lässt sich leicht durch die sehr geringe Anzahl an vorinstallierter Software erklären und auch weitere installierbare Softwarepakete sind Mangelware. Um den Pool zu erweitern sind auf jeden Fall Extraarbeit und die Bedienung des ttylinux eigenen Build-Systems von Nöten. Problematisch wird es auch mit der Unterstützung von Hardwarefunktionen. Sollte man keine Ethernet Schnittstelle besitzen, was bei älteren Laptops nicht unüblich ist, wird man schnell vor Probleme gestellt. In der Dokumentation, die nur in Englisch vorliegt, konnte ich zumindest nichts zu PCMCIA und einer Konfiguration von WLAN-Karten mit WPA entdecken.
Installierte Pakete

Größe und Speicherverbrauch sind zwar beeindruckend, doch immer dann, wenn ich mich dabei ertappe Veränderungen am Linuxkernel vornehmen zu müssen und zusätzliche Software selbst kompilieren muss, gibt es mit großer Sicherheit meist eine einfachere Möglichkeit das Problem zu lösen. Als Gegenbeispiel lässt sich Slitaz in der Minimalinstallation schon mit 8 MB RAM zum Laufen bewegen und nach der erfolgreichen Installation auf dem Toshiba 220 CS standen mir danach mehr als 2500 vorgefertigte Softwarepakete zur Verfügung.
Man kann es drehen und wenden wie man will, aber ttylinux eignet sich am ehesten für Leute, die Linux from scratch langweilt und die eine neue Herausforderung suchen. Wer sich vor Bastelarbeit nicht scheut, ein absolut minimales Linux mit SSH und dem retawq-Textbrowser betreiben oder eine Linuxfirewall aufsetzen möchte, wird an ttylinux sicherlich Gefallen finden.

TinyCore: Der ultrakleine Nomade

Ein weiteres Beispiel wie eine winzige Live-CD mit einer nur 10 MB großen ISO-Datei aussehen könnte. TinyCore reiht sich nahtlos, was die Größe anbetrifft, zwischen dem absoluten Champion der superleichtgewichtigen Betriebssysteme KolibriOS und dem vielseitigen Slitaz ein. Das Ziel von TinyCore ist nach eigener Darstellung ein „nomadisches, ultrakleines grafisches Desktopsystem“ zu erschaffen, welches in der Lage ist von CD-ROM, USB oder Festplatte zu booten und komplett im RAM zu laufen, was schon mit 48 MB oder weniger gelingen soll.
Bei einer so winzigen Distribution gibt es natürlich auch immer ein paar Fragen. Wie gut wird meine Hardware unterstützt, welche und wie viele Softwarepakete stehen mir zur Verfügung und wie leicht oder schwer ist es sich in ein unbekanntes System, dass sich bewusst von den vorherrschenden, großen Distributionen abheben will, hineinzudenken?
Die erste Frage konnte ich mit meinen älteren Laptops noch nicht beantworten, packe es aber mal auf die (immer länger werdende) Liste. Mich würde schon interessieren, ob TinyCore ähnliche Ergebnisse wie Slitaz liefern kann. Zum Testen in Virtualbox war das aber alles kein Hinderungsgrund. TC bootet tatsächlich sehr schnell und man befindet sich danach sofort auf einem grafischen Desktop mit Busybox, Tiny X, FLTK und FLWM. Die vorinstallierten grafischen Anwendungen sind tatsächlich minimal, aber nicht monoton. Wer Linux mal mit GTK1 kennengelernt hat, wird sich praktisch wie zu Hause fühlen. 😉
Im Regelfall möchte man aus der Liveumgebung noch ein paar Anwendungen „on demand“ installieren. Dazu muss man einmal auf den Desktop rechtsklicken und dann System Tools->AppBrowser auswählen. Auch TinyCore bietet als waschechte Linuxdistribution eine zentrale Paketverwaltung an. Natürlich kann sie nicht so umfangreich wie die von Debian mit dessen 1000 freiwilligen Entwicklern sein, aber auf den ersten Blick entdeckt man doch viele bekannte und essentielle Applikationen wieder.

Zum Test habe ich Firefox 5 installiert, was TinyCore als Extension also Erweiterung zu seinen bestehenden Kernanwendungen bezeichnet. Das ganze Betriebssystem ist wirklich in jeder Hinsicht auf den Punkt gebracht. Schnickschnack sucht man hier vergeblich. Die Installation klappte aber dennoch reibungslos und Firefox samt Abhängigkeiten wurden in den RAM geladen.
Einen vorkonfigurierten kompletten Desktop sucht man vergeblich. Es ist wirklich alles TinyCore. Slitaz ISO als Gegenbeispiel nimmt zwar geringfügig mehr Speicher ein, bietet dafür aber auch ein komplett vorkonfiguriertes Openbox-Desktoperlebnis. Wie auch immer, falls du dich genauso wie ich für sehr leichtgewichtige Linuxdistributionen interessierst, solltest du TinyCore zumindest einmal selbst ausprobieren. Ich denke ab 128 MB RAM und bei genauer Vorstellung was das System leisten soll, könnte TinyCore den Unterschied zwischen einer weiteren sinnvollen Verwendung des Rechners und dem Ende auf einem Schrottplatz bedeuten. Auf der offiziellen Homepage gibt es Links zu weiteren Screenshots und weitere grundlegende Informationen zu TinyCore.

Anonymes Surfen mit Firefox und Tor als Slitaz Flavor

Ich habe mich am Wochenende noch etwas mehr mit der gestern vorgestellten Methode von Slitaz beschäftigt, mit Hilfe von Tazlito die Distribution zu einem neuen Flavor zusammenzustellen.
Im Prinzip lässt sich mit Tazlito eine eigene Distribution für Spiele, eine Multimediaedition wie bei Ubuntustudio und vielleicht auch etwas ähnliches wie Tails für anonymes Surfen erstellen.
Ich habe mich mal an letzterem versucht und ein neues ISO mit Firefox, Tor und Privoxy zusammengestellt und alles so konfiguriert, dass man mit Firefox anonym im Netz surfen kann. Gleich vorneweg: Tor ist experimentelle Software und genauso experimentell ist mein Setup mit Slitaz. Es gibt diverse Fallstricke und durch unbedachte Aktionen ist die Anonymität mit Tor auch schnell wieder futsch. Seht es also mehr als Idee um Tor kennenzulernen oder um mehr über sicheres Surfen zu erfahren und nicht als Ultima Ratio. Ok, genug gewarnt, los gehts. 😉
Ich habe mich entschieden Slitaz 3.0 (stable) mit der Live-CD zu starten und es dann aus der Liveumgebung heraus sofort mit TazUSB auf einen USB Stick zu schreiben. Der Stick sollte vorher mit ext3 formatiert worden sein.
Ich hatte zuerst versucht alles live zu konfigurieren und mit Tazlito und dem Kommando „writeiso“ auf den Stick zu schreiben, was aber beim Booten eine Kernelpanic ausgelöst hat. Möglicherweise liegt es an Tazlito oder TazUSB, möglicherweise aber auch am USB-Stick. Auf jeden Fall funktionierte es besser, wenn man direkt vom USB-Stick aus beginnt zu arbeiten.

Installation

tazpkg recharge
tazpkg get-install firefox
tazpkg get-install tor
tazpkg get-install privoxy
tazpkg clean-cache

Zuerst sollte die Paketliste aktualisiert werden und die drei notwendigen Anwendungen Firefox (Browser), Tor (Zugang zum anonymen Netzwerk) und Privoxy (Proxy) installiert werden. Mit clean-cache werden die heruntergeladenen Pakete gelöscht und so Speicherplatz gespart.
Ich habe Slitaz Firefox 3.5.7 Version benutzt. Das Ganze lässt sich aber auch mit der aktuellen Firefox-5-Version umsetzen. Navigiert zu mozilla.com, ladet das generische Tar.bz2-Paket herunter, entpackt es mit tar xvjf firefox-version.tar.bz2 und startet Firefox aus dem Firefox-Ordner mit ./firefox.

Konfiguration

  1. Editiert die Datei /etc/privoxy/config und fügt den lokalen Port hinzu, durch den Firefox später mit Hilfe von privoxy Daten durch das Tor-Netzwerk schleusen kann.
    forward-socks4a   /	127.0.0.1:9050      .

    Ich wurde darauf hingewiesen, dass der Punkt am Ende der Zeile unbedingt notwendig ist, so dass die Konfiguration von privoxy gelesen werden kann.

  2. Privoxy starten mit /etc/init.d/privoxy start
  3. Tor starten mit tor&
  4. Ruft Firefox auf und installiert folgende Addons:
  5. Passt die Einstellungen von Torbutton wie auf dem folgenden Screenshot zu sehen an
  6. Ändert eure Startseite zu https://www.startpage.com und installiert am besten gleich das dazugehörige Suchplugin für Firefox mit.
  7. Startet Firefox neu.
  8. Wenn alles richtig eingestellt wurde, sollte die Seite http://check.torproject.org eine positive Rückmeldung geben.

Das war es auch schon. Meldet man sich von seinem System ab oder startet alles neu, hat man mit Slitaz die Möglichkeit alle Veränderungen auf den USB-Stick zu schreiben. Markiert alles wie auf dem Screenshot und euer Firefox-Tor-Setup sollte für das nächste Mal gespeichert werden.

Die Idee ließe sich noch ausbauen, indem man anfängt diverse Anwendungen ebenfalls für Tor zu konfigurieren. Ich denke als Beispiel zum weiteren Ausprobieren reicht das erst einmal.
Zum Setup bleibt nur zu sagen, dass Startpage.com einen sicheren Zugriff auf die Suchmaschine bietet und keine Cookies gespeichert werden. Dazu gibt es die Suchergebnisse von Google. No-Script und Adblock-Plus sind für mich absolute Must-Have-Addons für Firefox.
Die Möglichkeiten sein eigenes Slitaz Flavor zu erstellen sind beinahe grenzenlos. Viel Spass dabei.

Slitaz: Mit Tazlito in wenigen Minuten seine eigene Live-CD erstellen

Vielleicht habt ihr euch schon mal gefragt, wie man eigentlich seine eigene Linux-Live-CD erstellen kann. Bei Debian gibt es z.B. das Debian-Live-Projekt oder bei Arch Linux heißt es ArchIso oder larch.
Slitaz stellt ein Werkzeug namens Tazlito zur Verfügung, welches mit der denkbar einfachsten Methode eine Live-CD erschaffen kann – einem Mausklick.
Da das stabile Slitaz 3.0 schon als Live-CD konzipiert worden ist, genügt es die CD oder den USB-Stick einzuwerfen und in die Liveumgebung zu starten. Mindestens 256 MB RAM sollten es für die Erstellung der eigenen Live-CD aber schon sein.

Tazlito bietet mehrere Möglichkeiten.

  • Writeiso. Am schnellsten geht es, indem ihr das Livesystem euren Wünschen anpasst. Installiert oder deinstalliert Anwendungen mit tazpkg. Konfiguriert das Betriebssystem nach eurem Belieben und falls ihr Slitaz von USB startet, könnt ihr auch all eure permanenten Daten in /home bearbeiten und schließlich mit Tazlito ein neues ISO-Abbild von eurem gesamten System erzeugen.
    Und mehr ist es nicht. Anschließend muss man in der Tazlito-Box im Reiter Writeiso nur noch lzma als Kompressionsmethode auswählen und auf WriteIso klicken. Der Rest geschieht automatisch. Das fertige ISO befindet sich danach in /home/slitaz/distro.
  • Live Flavor. Hier werden nur die installierten Pakete und die im Ordner /home/slitaz/distro/addfiles hinzugefügten Dateien zum ISO zusammengestellt.
  • Flavors List. Natürlich gibt es schon ein paar vorgefertigte Slitaz Flavors. Im Prinzip besteht das Betriebssystem aus einer Anzahl von Paketen und ein paar Extrainformationen, weshalb Slitaz diese Erkenntnis in drei Dateien festgehalten hat, die sich nach dem Klick auf Get Flavor im Home-Ordner von tux befinden.
    Mit dem Core Flavor lässt sich eine grafische Desktopumgebung z.B. von Grund auf erstellen. In der Datei distro-packages.list müssen nur die Paketnamen entfernt oder hinzugefügt werden. Bei mir gab es ein Problem mit get-wifi-firmware, weshalb die einfachste Lösung war das Paket aus der Textdatei zu löschen. Die Wifi Firmware lässt sich einzeln auch von einem Slitaz Mirror installieren.
  • Gen Flavor. Es geht auch anders herum. Sobald die perfekte Live-CD erstellt worden ist, kann man daraus eine Flavor-Datei erstellen und wenn man möchte an die Entwickler schicken.
  • Meta. Meta funktioniert wie eine Matroschka-Puppe. Mehrere ISOs lassen sich gemeinsam auf eine CD schreiben und je nach dem wie viel RAM dem System zur Verfügung steht wird eine davon geladen. Die Voraussetzungen lassen sich im Reiter Meta festlegen.
  • Low Ram. Schließlich lässt sich eine ISO-Datei ebenfalls mit nur einem Klick in ein Low-RAM-Format umwandeln, mit dem auch ältere Rechner mit ca. 128 MB und weniger funktionieren.

Seine eigene Live-CD mit Slitaz zu erstellen macht eine Menge Spass. Viel einfacher geht es nicht. Um nicht jedes Mal nach einer neuen Kreation eine CD verbrennen zu müssen, kann das ISO auch mit der Tazusb-Box auf einen USB-Stick geschrieben werden. Wer sich einmal an einem absoluten Minilinux mit Slitaz probieren will, sollte auch einen Blick auf Tiny Slitaz werfen.

Erstelle deine eigene Linuxdistribution online mit Tiny Slitaz

Bevor das neue stabile Slitaz 4.0 erscheint, gibt es noch eine weitere Möglichkeit sich die Zeit mit der Minidistribution zu vertreiben.
Slitaz hat ein kleines Unterprojekt namens Tiny Slitaz, mit dem man sich seine eigene Linuxdistribution quasi online zusammenklicken kann.
Dabei soll die entstehende Distribution so klein wie möglich sein und nur absolut notwendige Software zum Einsatz kommen. Tiny Slitaz benutzt einen Linux-Kernel mit einem eingebetteten Dateisystem und kann je nach Bedarf auch ein sogenanntes initial ram filesystem beinhalten, welches auf uClibc und busybox basiert. Dadurch wird es wie bei eingebetteten Systemen möglich weitere Funktionalität zur Verfügung zu stellen.
Die ganze Distribution läuft vollständig im RAM und lässt sich durch den Onlinebuilder beinahe beliebig erweitern. Möchte man zusätzliche Pakete installieren, müssen die .tazpkg Pakete von Slitaz auf der Webseite hochgeladen und später über ein Formular ausgewählt werden. Einzelne Pakete sind online konfigurierbar. Hat man Kernel und Pakete gewählt und die Konfiguration abgeschlossen, wird im Hintergrund das ISO oder Floppy-Abbild erstellt. Die Anforderungen an die Hardware sind minimal. Tiny Slitaz funktioniert sogar mit nur 8 MB RAM.
Wählt man z.B. den „modular“ Kernel und lediglich Dropbear als Extrapaket hat die entstehende ISO-Datei eine Größe von gerade einmal 2 MB und lässt sich danach ganz leicht mit Qemu oder Virtualbox ausprobieren.

qemu -cdrom slitaz.iso

Ich werde in Zukunft auf jeden Fall einmal nachschauen, ob sich der Aufwand gegenüber meiner Slitaz-Minimalinstallation lohnt und inwiefern sich hier Vorteile ergeben. Idee und Umsetzung sind schon jetzt interessant und bemerkenswert. Ich kenne keine andere Distribution, die ein solches Werkzeug auf der Homepage anbietet.

Slitaz auf einen USB-Stick installieren

Update 23.06.2012: Das hier Geschriebene gilt für Slitaz 3.0. Einen neueren Artikel zum Thema USB-Installation für Slitaz gibt es hier.
Im letzten Beitrag hatte ich noch eine Möglichkeit zum Booten von USB vorgestellt, selbst ohne Unterstützung im BIOS, heute gibt es mal wieder einen Blick auf einen meiner Linuxfavoriten – Slitaz. Die kleine und effiziente Linuxdistribution, welche auf nur einem 30 MB großen ISO-Abbild Platz findet, versteckt sich etwas mit der Dokumentation zu ihrer Installation auf USB. Ein paar Möglichkeiten, seinen alten 128 MB Stick mit dem coolen, grauen Umhängeband zu benutzen, gibt es aber trotzdem.

TazUSB von der LiveCD oder einer Festplatteninstallation benutzen

Der einfachste Weg Slitaz auf einen USB-Stick zu bekommen, ist wahrscheinlich Slitaz zu erst einmal auf eine CD zu brennen und dann von dort das Programm TazUSB aufzurufen. Natürlich geht das auch, wenn Slitaz schon auf eine Festplatte installiert worden ist.
TazUSB bietet ein grafisches Frontend, mit dem sich das ISO-Image der Stable- oder Cooking-Version auf einen USB-Stick schreiben lässt. Lässt man das Feld für die Quelle frei, wird z.B. die aktuelle Live-CD auf den USB-Stick geschrieben. Im Terminal geht das ebenso leicht umzusetzen.

Aktuelle Live-CD auf USB schreiben

tazusb gen-liveusb /dev/sdxx

ISO-Image auf USB schreiben

tazusb gen-iso2usb /pfad/zur/iso-datei /dev/sdxx

Man sollte besser drei Mal überprüfen, welchen Geräte- und Partitionsnamen der USB-Stick hat. Ebenfalls spielt das aufgespielte Dateisystem eine Rolle. TazUSB unterstützt FAT32, ext2 und ext3. Nachdem ich mit der Cooking-Version und FAT32 ein scheinbar bekanntes Problem schon mit dem Login hatte, empfehle ich erst einmal ext2 oder ext3 zu nutzen. Das aktuelle Slitaz 3.0 konnte ich danach problemlos auf meinem USB-Stick ausprobieren.

TazUSB von einer anderen Linuxdistribution aus benutzen

In manchen Fällen wäre es ziemlich unsinnig extra eine CD mit Slitaz zu brennen, nur um einen USB Stick damit beschreiben zu können. TazUSB lässt sich auch direkt herunterladen. Das kleine Programm ist im Grunde genommen nur ein ausgereiftes Shellskript und lässt sich nach dem Entpacken der tar.gz Datei, wie zuvor erwähnt, bedienen.

./tazusb gen-iso2usb /pfad/zur/iso-datei /dev/sdx

Ihr müsst dieses Mal aber sicherstellen, falls ihr Debian oder ein Derivat benutzt, dass ihr entweder den Syslinux oder Extlinux Bootloader installiert und zuvor den Stick auch mit FAT32/EXT2/EXT3 formatiert habt. Die Pakete heißen dementsprechend.
Ein weiterer Vorteil des ext2/ext3 Dateisystems: Das Heimverzeichnis wird automatisch auf dem Stick gesichert, ohne dass die Option slitaz home=usb beim Booten übergeben werden muss. Jetzt warte ich nur noch auf die Veröffentlichung von Slitaz 4.0. 🙂