Für die Musik

Musik. Nicht jeder Künstler ist der neue Beethoven. Aber irgendwie hängen mir diese Popradios mit ihren gefühlten 10-Lieder-Wiederholung Playlists zum Hals heraus. Das Beste der 90er, 2000er und von heute.
Ich weiß, Musik ist wie Linux – Geschmackssache. Dein Weg ist der richtige Weg.
Aber sehen wir es mal von der guten Seite. Wir können frei entscheiden. Ich bin nicht wirklich auf das Radio angewiesen, auch wenn es meine GEZ Gebühren verschlingt. Da gibt es noch zahlreiche Internetradios und Plattformen wie jamendo.com, die mir die Wahl lassen.

Obsidian Shell

Die ungarische Band Obsidian Shell habe ich zum ersten Mal beim Anspielen von M.A.R.S, einem Open Source Weltraum Shooter, entdeckt. Irgendwie verrückt, denn es war bloßer Zufall. Hätte ich mir nicht die neueste LinuxGamer Live DVD angesehen, hätte ich womöglich nie etwas von dieser Band erfahren.
Symphonischer Metal, exzellentes Mastering und eine wohlklingende Frauenstimme, mehr brauchte es nicht, damit ich mir die beiden Alben Elysia und Angelic Asylum mehr als nur einmal anhörte.
Obsidian Shell veröffentlicht die eigene Musik unter by-nc-nd und insbesondere die ungarischen Lieder Ezer Év, Jégvirág und Elveszett Lelkek haben es mir angetan.

Cuirina

Es ist schon merkwürdig, wenn man als WoW Veteran, Rollenspieler und Fan von mittelalterlicher Musik erst im Jahr 2011 von Cuirina alias Constanze Spengler hört.
Ich habe nichts gegen Pop Songs und höre für gewöhnlich gerne kreuz und quer durch die Musiklandschaft. Ich finde es nur irgendwie schade, dass sich immer alles scheinbar nur auf ein paar Lieder konzentriert. Bei Cuirina hingegen ist alles selbst gemacht und ihr gelingt es mit ihren Liedern auch immer eine kleine Geschichte zu erzählen.
Bewundernswert ist ihre bescheidene Art und dass sie ihre Musik frei anbietet. Sie fordert nicht, sie schränkt nicht ein, sie macht schöne, stimmungsvolle Musik.
Bedauerlich ist nur, dass alternativer Musik nicht der gleiche Stellenwert eingeräumt wird, wie dem täglichen Pop-Mainstream. Schön wäre es, wenn es einmal nicht um die Frage: „Für kommerzielle Künstler, für Kommerz?“ oder „Für freie Musik, gegen Kommerz?“ oder anders herum ginge. Auch freie Musik braucht Geld zum Leben. Wie wäre es nur mit: Für die Musik!

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