Mediathekview 3.0: Es ist angerichtet

Esst solange es heiß ist. Ich habe soeben Mediathekview 3.0 auf meinen FTP-Server hochgeladen.

Update 13.08.2012: Zusätzlich im Angebot nun auch Version 2.6.1, die letzte der 2er-Variante. Hier beschränken sich die Veränderungen nur auf das Notwendigste um Lintian-Fehler zu beseitigen und die Filmliste wieder funktionsfähig zu machen. Die Änderungen sind immer noch relativ groß, was es schwierig macht dafür eine Uploaderlaubnis nach Wheezy zu bekommen. Ich schicke den Patch auf jeden Fall an den Debian-Bugtracker und dann sehen wir einfach mal weiter.

Update 15.08.2012: Version 3.0 hat nun ein neues Menüicon, ein Changelog und die Kurzanleitung. So sieht das vorläufige neue Icon von W. Xaver, dem Entwickler von Mediathekview, aus.

Update 16.08.2012: Neue Anleitung.pdf für Version 3.0 und einige kosmetische Änderungen am Quellpaket.

Mediathekview 3 Icon

Update 22.08.2012: Wir nähern uns der finalen Version. Einen potentiellen Sponsor habe ich gefunden und es sieht so aus als ob ich auch der Paketverwalter von Mediathekview werde.

Update 28.09.2012: Fast geschafft. MediathekView 3.0 im September 2012.

Update 05.10.2012: Seit dem 03.10.2012 befindet sich Mediathekview in Debian Unstable. Von dort wird es „bald“ auch nach Ubuntu gelangen. Deswegen entferne ich nun die hier zur Verfügung gestellten Pakete. Danke an alle Tester!

Was euch erwartet

Hoffentlich ein funktionsfähiges Paket. 😉 Ich habe es mit Lintian erfolgreich geprüft, es lässt sich installieren, deinstallieren und upgraden. Obwohl ich so sorgfältig wie möglich vorgegangen bin, gibt es wie immer keine Garantie. Wer Spaß an der Blutigen Kante/Schneide hat darf zugreifen. Ich will hier aber nicht lesen müssen, dass ihr eure über Jahrzehnte gesammelte Arbeit verloren habt, weil ihr Mediathekview 3.0 ausprobieren wolltet und das Backup ja eigentlich um Mitternacht angelaufen wäre. 😈

Angst? Gut.

Das Paket ist fast „fertig“, es fehlen aber noch folgende Dinge (und ein geübter Blick eines Debianentwicklers):

  • Changelog. Es hat sich viel verändert. Ich kann aber noch kein abschließendes Changelog erstellen, da ich nicht mal weiß, ob das Paket überhaupt akzeptiert wird. Ich erstelle nun noch eine weiteres Paket in Version 2.6.1, das vermutlich größere Chancen hat den gestern erwähnten RC-Bug zu fixen. Das Paket hier wäre dann regulär für Unstable gedacht.
  • Menüicon. Ist immer noch das Icon aus Version 2.4 und skaliert leider nicht sehr schön. Wer eine Idee für ein gutaussehendes Icon hat…immer her damit.
  • Dokumentation. Gibt es auf der offiziellen Mediathekview-Seite. Da ich seit kurzem über Quellcode und PDF-Dokument der Kurzanleitung verfüge, kommt diese später noch nach /usr/share/doc/mediathekview.
  • Geänderte Empfehlungen. Ich habe die Empfehlungen leicht geändert. Flvstreamer ist weiterhin empfohlen. Jedoch gibt es nun für VLC und den Mplayer eine ODER-Bedingung. Die alte Empfehlung für mplayer-nogui habe ich entfernt, da es dieses Paket für Debian gar nicht gibt. (wohl aber bei deb-multimedia.org)

Wer noch eine Knobelaufgabe sucht, hier ist sie:

Mit Mediathekview lassen sich sogenannte Programmsets einrichten. Ihr könnt also zum Abspielen und Speichern jeweils separate Videoabspieler festlegen. Gesucht ist ein Befehl, mit dem es möglich ist rtmp- und mms-Streams direkt über Mplayer abzuspielen ohne Zusatzprogramme. Ich bin mit dem momentanen Standardset für Linux nicht zufrieden. Praktischerweise lassen diese Sets sich aber als XML-Datei exportieren und über die Projektseite herunterladen.

Wenn ihr also ein cooles Programmset habt, dass es ermöglicht mit Flvstreamer, VLC und Mplayer alle Videos abzuspielen und zu speichern, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dies das neue Standardset wird. Behaupte ich einfach mal. 😉

Mediathekview 3 und Gnome 3

Mediathekview und Gnome3

23 Replies to “Mediathekview 3.0: Es ist angerichtet”

  1. Herzlichen Dank! Wenn ich etwas Sinnstiftendes zu dem Projekt beitragen kann, melde ich mich nach den ersten Erfahrungen!
    Beste Grüße
    woby

  2. Beim Installationsversuch über gdebi erhalte ich folgende Meldung:
    Error: Abhängigkeit nicht erfüllbar: libcommons-lang3-java
    Im Paketmanager taucht diese Datei nicht auf.
    Welche Möglichkeit gibt es unter debian squeeze?
    Herzlichen Dank für Hinweise und beste Grüße!
    woby

  3. Hi ihr beiden!

    @Hansi
    Sehr gut. 🙂

    @woby
    Mediathekview 3.0: hat folgende Abhängigkeiten, die erfüllt sein müssen

    libcommons-lang3-java, libcommons-compress-java, libjdom1-java, default-jre und jarwrapper. Wenn dpkg sich beschwert, musst du also nur das entsprechende Paket installieren.

    libcommons-lang3-java: Gibt es erst seit Wheezy in Debian.

    Du kannst Wheezy in der /etc/apt/sources.list freischalten und die Bibliothek dann mit

    aptitude -t wheezy install libcommons-lang3-java

    installieren.

    Ansonsten findest du heute Abend an gleicher Stelle ein weiteres Paket von Mediathekview. Version 2.6.1. Das wird noch die alten Abhängigkeiten benutzen.

    Feedback zum Thema „Programmsets“ ist auf jeden Fall erwünscht :). Wenn man VLC benutzt, funktioniert Mediathekview aus dem Stand. Ich bin aber noch auf der Suche nach einem guten Programmset für MPlayer.

  4. Wenn man VLC benutzt, funktioniert Mediathekview aus dem Stand.

    Naja, zumindest nicht hier unter Debian Squeeze, oder ich habe irgendetwas falsch gemacht.
    (VLC media player 2.0.1 Twoflower (revision 2.0.1-0-gf432547))

    Ich bin aber noch auf der Suche nach einem guten Programmset für MPlayer

    Aus oben genanntem Grund habe ich ein kleines Shellscript gebastelt:

    #!/bin/sh
    /usr/bin/flvstreamer -b -o - $* |
    /usr/bin/mplayer -cache 8192 -

    Das startet flvstreamer mit der Option -b um den Buffer einzuschalten (scheint aber keine große Wirkung zu haben?) und -o - um den Output nach stdout zu leiten. Die Option -cache 8192 des in der Pipe folgenden Mplayers mag nicht unbedingt nötig sein, die Option - (ein einfacher Bindestrich ohne irgendetwas) ist es jedoch: sie bittet um Empfang auf stdout und komplettiert die Pipe.

    Ist aber natürlich nur ein recht lahmer Behelf und die Benutzung der Shellvariable $* (greift alle Argumente des Befehls ab bis zu einer bestimmten Gesamtgröße, die jedoch einige Kilobytes beträgt) ist auch mit Kopfschmerzen verbunden.

    Nebenbei: das Programm (ich habe die Version 2.6.1 probiert) ist recht resourcenhungrig. Auf dieser alten Maschine hier (AMD Duron 1Ghz mit ’nem halbem GiB RAM und einer NVidia GeForce2 MX/MX 400 Graphikkarte deren Treiberinstallation mich mindestens zwei Jahre meines Lebens gekostet hat 😉 bekommt der Mplayer nicht mehr genug CPU-Leistung, um einen Film in 852×480/25fps abspielen zu können.
    Wenn einmal der Prozess für den Player abgespaltet wurde, sollte im Elternprogramm eigentlich so halbwegs Ruhe herrschen, oder?
    Oder ist es ein Bug, der in 3.0 erledigt wurde?
    Ja, genau: ich bin zu faul mich in den Code zu stürzen 😉

  5. Hi Christoph,

    hattest du die libcommons-lang3-java aus Wheezy installiert? Damit sollte Mediathekview auch unter Squeeze funktionieren.

    Die Speicherprobleme kann ich bestätigen. Da das mit der offiziellen Version aber auch auftritt, muss ich das den Entwicklern von Mediathekview direkt vortragen. Ich werde mich mal im Forum dort umhören, ob es eine Lösung gibt.

    Vielen Dank auch für dein Programmset. Ein ähnliches Shellscript gibt es schon. Ich hatte die Hoffnung, dass man ohne diese Extradatei die Daten von Flvstreamer an Mplayer übergeben könnte. Falls es dafür keine Möglichkeit in Mediathekview gibt, wäre eine Alternative dieses Shellskript dem Deb-Paket hinzuzufügen.

  6. hattest du die libcommons-lang3-java aus Wheezy installiert?

    Ich vermeide es, wo es auch nur geht, andere als Debian-Stable Pakete einzuspielen. Hat sich auch so schon genug „unstabiles“ Zeug angesammelt 😉
    Aber ich schau‘ die Tage mal und mache dann ordnungsgemäß Meldung.

    Das von mir vorgeschlagene Shellscript hat so einige Probleme: als allererstes funktioiert das nur für RTMP streams, flvstreamer (v2.1c1) mag nichts anderes (oder die Seiten von 3SAT z.B. funktionieren einfach nicht; außerdem einfache Filmdateien ohne Streaming, z.B. MP4 von Deutsche Welle via HTTP), man müsste das checken und entsprechend ändern.

    An und für sich kein Problem, aber ob das dann noch als „Kleinigkeit“ bei Debian durchgeht?

    Es kommt mir auch so vor, als ob mediathekview mit Kanonen auf Spatzen schießt: es wird nur eine Tabelle heruntergeladen und durchsuchbar angezeigt (mit ein paar Annehmlichkeiten, aber nichts wirklich weltbewegendes) und alles weitere externen Programmem überläßt.

    Das muss doch auch einfacher gehen.

    Mmh ….

  7. Freiwillige vor, die das Programm in C oder noch besser Assembler schreiben. 😛

    Ich werde nun erst einmal abwarten, ob jemand auf meinen Patch reagiert. Version 3.0 von Mediathekview hat ein schönes neues Interface bekommen. Wenn man jetzt noch die Programmsets so anpasst, dass man sowohl mit flvstreamer+vlc und flvstreamer+mplayer aus dem Stand Sendungen anschauen und aufnehmen kann, finde ich, ist Mediathekview auf jeden Fall eine nützliche Anwendung. Insbesondere wenn man wie ich nur noch übers Internet fernsieht. 🙂

  8. Freiwillige vor, die das Programm in C oder noch besser Assembler schreiben.

    Na, da kommst Du bei mir so einige Jahrzehnte zu spät, das tue ich mir heute nicht mehr an 😉

    Wenn man jetzt noch die Programmsets so anpasst, dass man sowohl mit flvstreamer+vlc und flvstreamer+mplayer aus dem Stand Sendungen anschauen und aufnehmen kann, finde ich, ist Mediathekview auf jeden Fall eine nützliche Anwendung

    (Hervorhebung von mir)
    Aufnehmen auch? Ich dachte das funktioniert? Nein, nicht so ganz, wie ich gerade auch sehe.
    Das wird aber mittlerweile immer komplizierter. Ich habe mal das Shellscript grob erweitert für
    die flvstreamer+mplayer Kombination, aber nur zum Anschauen. Für’s Aufnehmen braucht es ebenfalls ein Script von ungefähr der gleichen Komplexität.

    #!/bin/bash
    
    # place short description here
    
    # place licence here
    
    if [ $# -eq 0 ];then
      echo "Usage: $0 [flvstremamer options] stream [more options]";
      exit 1;
    fi
    
    # this script does not work if IFS is set to something different
    # than one or more space characters but we will not fuddle with
    # the settings of the shell, we will keep this script simple.
    ARGUMENTS=$*;
    
    FLVSTREAMER=/usr/bin/flvstreamer;
    # switch on buffer of default size and put out to stdout
    FLVSTREAMER_OPTIONS=" -b -o - ";
    
    MPLAYER=/usr/bin/mplayer;
    
    # For slow machines:
    # MPLAYER_OPTIONS=" -lavdopts fast:skiploopfilter=all -";
    
    # Reading from stdin (a space and a hyphen)
    MPLAYER_OPTIONS=" -";
    # Cache for the direct downloads
    MPLAYER_CACHE=" -cache 4096";
    
    WGET=/usr/bin/wget;
    WGET_OPTIONS=" -O - ";
    
    SED=/bin/sed;
    SED_OPTIONS=" -ne ";
    
    TR=/usr/bin/tr;
    
    ECHO=/bin/echo;
    
    # There are many streaming methods and protocols.
    # If the URI starts with "http:" or "mms:" it is asumed as a direkt link
    # and fed to MPlayer. Anything else is given to flvstreamer first,
    # then piped to Mplayer
    
    # HTTP needs to be handled differently, causing a lot of duplicated code
    if [[ $ARGUMENTS =~  http:// ]];then 
      # Just for the small chance that there might be some extra arguments
      # before the URI and after:
      if [ $# -gt 2 ];then
        START=${ARGUMENTS/*[$IFS]http:///http://};
        STRIPPED_START=${START%[$IFS]*};
      else
        STRIPPED_START=$ARGUMENTS;
      fi
      #TODO: test code with more than a mere single example
      if [[ $STRIPPED_START =~ .asx$  ]];then
        ASX_FILE=`$WGET $WGET_OPTIONS $STRIPPED_START`;
        # This needs some explanations, I suppose.
        STRIPPED_START=`echo $ASX_FILE | 
                        $TR -d 'r'    | 
                        $TR -d 'n'    | 
                        $TR '<' 'n'   | 
                        $SED $SED_OPTIONS 's/.*(mms:.*)".*/1/p'`;
      fi
      $MPLAYER  $MPLAYER_CACHE $STRIPPED_START;
    elif [[ $ARGUMENTS =~  mms:// ]];then
      if [ $# -gt 2 ];then
        START=${ARGUMENTS/*[$IFS]mms:///mms://};
        STRIPPED_START=${START%[$IFS]*};
      else
        STRIPPED_START=$ARGUMENTS;
      fi
      $MPLAYER  $MPLAYER_CACHE $STRIPPED_START
    # found only one example: a stream of the german news "Tagesschau"
    # seems not to work at all; neither with MPlayer nor with flvstreamer.
    # TODO: check for the protocol
    elif [[ $ARGUMENTS =~  mmsh:// ]];then
      if [ $# -gt 2 ];then
        START=${ARGUMENTS/*[$IFS]mmsh:///mmsh://};
        STRIPPED_START=${START%[$IFS]*};
      else
        STRIPPED_START=$ARGUMENTS;
      fi
      $MPLAYER  $MPLAYER_CACHE $STRIPPED_START  
    else
      $FLVSTREAMER $FLVSTREAMER_OPTIONS $ARGUMENTS   | 
      $MPLAYER  $MPLAYER_OPTIONS
    fi
    
    exit 0;
    

    Ist nur grob getestet und benötigt die Bash zum Auführen (das Konstrukt „[[ …]]“ ist Bash spezifisch) sowie sed, echo (Bash buildin reicht), tr, wget, mplayer und flvstreamer. Den mplayer habe ich von deb.multimedia, der flvstreamer ist, so glaube ich von backports; der Rest ist Debian Squeeze. Nichts ungewöhnliches also, aber auch nicht Posixly-Brutal (wegen der Bash an Stellen von /bin/sh), das könnte Probleme mit dem Debian Maintainer geben, die wollen es gerne so portabel wie möglich (und haben damit auch in den allermeisten Fällen Recht).

  9. Ich habe mich gerade gefragt, warum wir Mediathekview nicht gleich in Shell-Skript implementieren. 😀

    Zuerst einmal vielen Dank für dieses umfangreiche Skript. Bei mir funktionierten damit rtmp-Streams, manchmal brach jedoch die Sendung auch einfach ab. Wenn man versucht „vorwärts zu spulen“ wird das Abspielen unterbrochen.

    ASX-Dateien lassen sich mit mplayer übrigens mit der Option -playlist abspielen.

    Nur zur Erinnerung: Die Programmsets müssen nur für Mediathekview 3.0 funktionieren. Das aktuelle flv.sh-Skript des Entwicklers sieht so aus.

    #! /bin/sh
    #
    
    # $1 ist der flvstreamer
    # $2 ist der vlc-player
    # $3 .. ist die url und parameter
    # der Aufruf könnte also so aussehen:
    
    # flvstreamer -r URL -o zielpfad/datei --resume | vlc -
    
    $1 -q $3 $4 $5 $6 $7 $8 $9 | $2 -
    

    Innerhalb von Mediathekview sind dann flvstreamer und mplayer lediglich die Parameter des Skripts.

  10. Ich habe mich gerade gefragt, warum wir Mediathekview nicht gleich in Shell-Skript implementieren.

    Bring mich nicht auf dumme Ideen! 😉
    (such z.B. mal auf Sourceforge nach meinem Namen und davon liegt noch ein ganzer Haufen hier rum weil ich noch nicht dazu gekommen bin es aufzubereiten und ein Paket zu schnüren)

    Zuerst einmal vielen Dank für dieses umfangreiche Skript.

    Es ist ein wenig aus dem Ruder gelaufen, ja, das stimmt leider. Aber hat Spaß gemacht es zu basteln und sowas ist schließlich auch noch eine gute Übung.

    Bei mir funktionierten damit rtmp-Streams, manchmal brach jedoch die Sendung auch einfach ab. Wenn man versucht “vorwärts zu spulen” wird das Abspielen unterbrochen.

    Beides liegt an der Natur der Sache: es ist eine Pipe. Mitunter muß flvstreamer eine Zwangspause einlegen und dann mag der MPlayer manchmal nicht mehr (aber auch nicht immer, warum?) und da es eine Pipe ist mit nur geringem Buffer ist und weder flvstreamer noch MPlayer einen größeren Buffer benutzen (vlc beim Lesen von STDIN AFAIK ebenfalls) funktioniert auch Vorspulen hier nicht.

    1) Man könnte die Filmchen in eine Datei speichern und sobald eine vorgegebene Datenmenge erreicht ist, den Player diese Datei abspielen lassen. Minitube arbeitet z.B. so. Verbraucht aber viel Platz.

    2) Der Player müßte flvstreamer Meldung machen, damit der Vorspulen kann. Kann flvstreamer zwar nicht direkt, er kann aber an einer bestimmten Position den Download starten. Das erfordert einen Neustart von flvstreamer bzw eine Implementation in flvstreamer um dies „live“ tun zu können sowie eine Methode den Player mit flvstreamer kommunizieren zu lassen.

    3) mediathekview hacken. Puh …

    ASX-Dateien lassen sich mit mplayer übrigens mit der Option -playlist abspielen.

    Ah, danke!
    Da benutzt man den MPlayer schon seit Jahren und weiß sowas gar nicht 😉

    Aber ich wüßte jetzt auch nicht, wann ich das vorher mal gebraucht hätte. Ich brauch das Dingen meist nur zum Abspielen irgendwelcher Webvideos, die per movgrab oder eines der Firefox-Plugins heruntergeladen werden mußten, weil der Flashplayer der Videoseite (wofür gibt´s eigentlich HTML5?) so besch…eiden gebaut wurde das er auf der alten Maschine hier die Filme nur mit 2 fps abspielen kann.

    Nur zur Erinnerung: Die Programmsets müssen nur für Mediathekview 3.0 funktionieren.

    Du möchtest also unbedingt, das ich mir das Dingen doch mal gefälligst installiere? 😉
    Ja, mach ich, aber wird wohl bis zum Wochenende dauern.
    Das Durchschauen, nicht das Installieren. Ist ja schließlich kein NVidia-Treiber 😉

    flv.sh

    (Ah, es gibt ja noch „-resume“, stimmt, das könnte etwas gegen die unerwarteten Abbrüche helfen. Auch wenn ich nicht so recht dran glaube)
    Entspricht so ungefähr meinem erstem Script, nur nicht fest verdrahtet wie bei mir. Lag ich also nicht so ganz falsch 😉

    Das funktioniert aber auch nicht mit Playlists (den asx Dateien), denn der flvstreamer kann damit ja nichts anfangen oder habe ich da etwas missverstanden? (Wenn’s in version 3.0 funktioniert, einfach obigen Einwand ignorieren)

    Der Mediathekviewer ist aber eine zu gute Idee um sie einfach so abzuschreiben. Mal schauen.
    Schließlich kann ich mich ja auch immer auf Eigennutz berufen wenn einer sich beschwert 😉

    So, runtergeldane ist schonmal …

  11. Ich bin im Moment noch mit einem weiteren Paket beschäftigt, werde aber auf jeden Fall noch nach einem guten Programmset schauen und versuchen dein Skript auszubauen. Ich hoffe, es funktioniert irgendwie mit weniger Shellmagie. Wenn sich der Maintainer von Mediathekview nicht mehr meldet, plane ich für nächste Woche mal beim Release-Team anzuklopfen, ob sie für Wheezy das Paket überhaupt freigeben. Dass mit den Programmsets ist aber sowieso für 3.0 und neuer Versionen geplant.

  12. Danke für das Paket.

    Der Pfad für flv.sh ist in den Standard-Einstellungen nicht ganz korrekt:
    /usr/share/mediathekview/bin/flv.sh

    Die Datei liegt aber unter:
    /usr/share/mediathekview/flv.sh

    Gruß

  13. Hallo

    Danke für den Kommentar. Der Pfad wird in Mediathekview über ein sogenanntes Programmset bereitgestellt. Das ist im Prinzip eine XML-Datei mit Befehlen zum Abspielen und Aufnehmen von Streams. Das Programmset für Linux enthält zur Zeit auch diesen Pfad zum Hilfsskript flv.sh. Die Programmsets lassen sich außerhalb des Programms verändern und werden von der Homepage des Projekts heruntergeladen. Die Datei gab es in Version 3.0 auch nicht in den Quellen, sondern liegt erst seit ein paar Tagen im GIT-Repo des Projekts.

    Der Hauptentwickler sucht ein gutes Standard-Programmset für Linux, mit dem sich mit Vlc oder Mplayer alle oder zumindest die meisten Streams aus dem Stand abspielen lassen. Ich denke dafür muss die flv.sh sowieso noch überarbeitet werden. Wie man es angehen könnte, hat Christoph hier in den Kommentaren schon gezeigt.

  14. Danke, funktioniert gut (mit der Änderung des Pfades).

    Noch zwei kleine Bugs (eventuell upstream):

    1.
    Abspeichern in Pfaden mit Leerzeichen funktioniert nicht. Beim Übergeben des Befehls an die Shell werden offensichtlich die Anführungszeichen irgendwie verändert oder gelöscht.
    Die Befehlszeilen, die im Protokoll von MediathekView stehen funktionieren jedenfalls, die Fehlermeldungen von flvstzreamer, die man dort ebenfalls findet, enthalten aber bei den Leerzeichen abgeschnittene Pfade.

    2.
    Wenn man beim Abspeichern %p für den Pfad reinschreibt, damit nach Dateiname und -Pfad gefragt wird, erscheint beim „Prüfen“ fälschlicherweise folgende Fehlermeldung, obwohl eigentlich alles funktioniert:

    Falscher Zielpfad!
    | -> Zielpfad „%p“ ist kein Verzeichnis!

  15. Hi,

    danke für deinen Kommentar und den Fehlerbericht.

    Zu 1.: Der Bug ist Upstream bekannt. Debian_Mediathek_Film_speichern->Verzeichnis aus Leerzeichen.

    Zu 2.: Davon habe ich noch nichts gelesen, sieht aber sehr nach einem Upstream-Bug aus.

    Wenn du möchtest, kannst du den zweiten im offiziellen Forum von Mediathekview posten. Die Entwickler freuen sich über Feedback.

    Mich würde interessieren, welchen Abspieler du benutzt? VLC oder Mplayer? Wie sind die Erfahrungen mit dem offiziellen flv.sh-Skript? Weiterhin wird auch ein sehr gutes Standardprogrammset für Linux gesucht, mit dem sich aus dem Stand sowohl mit VLC als auch Mplayer alle Streams anschauen und auch speichern lassen. Es muss nicht auf Anhieb perfekt sein. 😉

  16. Gibt es das Paket noch? Wenn ich versuche 3.2 zu installieren, bekomme ich Schwierigkeiten mit den Abhängigkeiten. Da du meinst 3.0 geht mit Wheezy hab ich gehofft, wenn ich irgendwie wie das Paket in deinen Seiten fände…
    auf ftp://gamb… braucht man Zugang, auf ftp://46.1… gibts kein Mediathekview… wo finde ich das Paket?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.