Erfahrungen mit ConnochaetOS auf dem Thinkpad 600

Am 11. August 2011 wurde ConnochaetOS in der finalen Version 0.9 freigegeben. Ich hatte im Juni schon über meinen ersten Eindruck berichtet und wollte nun diese Distribution auf dem Thinkpad 600 ausprobieren. Da die damalige RC-Version schon gut funktionierte, verzichtete ich auf den erneuten Download. Das System lässt sich natürlich später immer noch über den Paketmanager Pacman anpassen.
Bevor ich über die Erfahrungen erzähle, muss ich erst noch erklären, was ich mir bei der Aufteilung der Festplatte gedacht hatte. Ich wollte nicht jedes mal eine bestehende Installation überschreiben und partitionierte die Festplatte so, dass es eine Swap- und Root-Partition für Debian gab und noch eine dritte Partition für den Testkandidaten. Ich weiß, eine zusätzliche Bootpartition wäre sicher nicht verkehrt gewesen, aber ich wollte es so einfach wie möglich haben. Leider kommt bei nur 128 MB RAM ein komplettes Festplattenbackup mit Clonezilla nicht mehr in Frage. Doch auf der anderen Seite ist Clonezilla auch „nur“ eine ausgeklügelte Oberfläche für diverse Backup-Werkzeuge, weswegen ich für später entschieden habe Partition Nr.3 von meiner bestehenden Debian-Installation mit Hilfe von partimage zu sichern.

Die Installation

Mittlerweile habe ich schon einige Installationen mit Arch Linux bzw. ConnochaetOS hinter mir. An die Textinstallation gewöhnt man sich schnell. Sie bietet an einigen Stellen im Gegensatz zum Debian-Installer etwas zusätzliche Kontrolle und ist insgesamt sehr logisch aufgebaut. Wenn man Erfahrung mit linuxtypischen Begriffen hat sind die Hürden eher gering. Als Nachteil empfinde ich nur, dass die Installation auf Grund des K.I.S.S. Prinzips nur in Englisch durchgeführt werden kann und dass es keine Option gibt um die gesamte Festplatte wie bei Debian schon bei der Installation mit dm_crypt zu verschlüsseln. Am besten ihr bildet euch eine eigene Meinung. Die gesamte Installation wird auf der ConnochaetOS Seite in Bild und Text und sogar mit Videos erklärt. Am einfachsten ist es sicher auf die umfangreiche Dokumentation von Arch Linux zurückzugreifen z.B. auf die Anleitung für Einsteiger. Alles in allem verlief die Installation von ConnochaetOS problemlos.

Hardwareerkennung

Hier verdient sich ConnochaetOS ein großes Lob. Nach dem Reboot wurden alle Hardwarekomponenten des Laptops ausnahmslos erkannt und eingerichtet. Weder die Neomagic-Grafikkarte noch die sehr alte CS4237B-ISA-Soundkarte waren ein Problem und wurden automatisch so konfiguriert, dass man sofort mit einer Auflösung von 1024×768 in den Desktop startete und nach der Justierung der Lautstärke mit dem Programm alsamixer oder aumix Musik hören oder Videos abspielen konnte. Auch das Einrichten des Framebuffers mit dem Neofb-Treiber und die richtige Einstellung der Auflösung auf der Konsole geschah automatisch. Hier ist ConnochaetOS sogar benutzerfreundlicher als Debian.

Software

Während man bei Arch Linux nach der Installation beginnt das System Schritt für Schritt an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, bietet ConnochaetOS passend für die Zielgruppe, ältere Computer, sinnvolle Voreinstellungen und eine gute Auswahl ressourcenschonender Software. Neben dem Webkit-Browser xxxterm gibt es sowohl Anwendungen für Büroarbeit, Bild- und PDF-Betrachter, Editoren, ein E-Mail-Programm und Software zum Abspielen von Musik und Videos. Für allgemeine Computeraufgaben und zum Surfen im Internet sind die Programme vollkommen ausreichend.
ConnochaetOS basiert zwar auf Arch Linux, hat aber alle Anwendungen für die i586 Architektur optimiert. Der Softwareumfang ist dadurch geringer und bei weitem nicht so groß wie bei Debian. Ist man also Debian gewohnt, muss man hier entweder Kompromisse eingehen oder sich im Forum von ConnochaetOS umsehen. Einige Teilnehmer bieten dort ihre selbst übersetzten Pakete zum Download an. Auch ein hier oft zitierter K.Mandla war dort kurzzeitig unterwegs und hat einige nützliche Informationen hinterlassen.
Als ConnochaetOS-Benutzer hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man lädt die schon übersetzten Pakete manuell oder mit dem Paketmanager Pacman herunter. Die andere Möglichkeit wäre mit Hilfe des archtypischen Programms makepkg und einem sogenannten PKGBUILD sich das gewünschte Programm selbst zu bauen. Da ich hier selbst noch am Anfang stehe, verweise ich nur auf die Einträge im Arch Wiki. Die Dokumentation hierzu ist gut und das Ausprobieren hat bisher Spaß gemacht. Noch einfacher geht es, wenn man dem schon bereiteten Pfad folgt und sich K.Mandlas PKGBUILDS und Software herunterlädt.
Am Ende installierte ich noch scrot, um ein Bildschirmfoto machen zu können. Gerne gesehen hätte ich auch Osmo und MTPaint und einige meiner Konsolenfavoriten.

Netzwerk

Man hat die Wahl das Netzwerk manuell z.B. in der /etc/rc.conf einzurichten oder den grafischen Netzwerkmanager Wicd dafür zu benutzen. Als ich letzteren im Menü wählte, tat sich erst einmal gar nichts. Hierzu musste man wissen, dass der Wicd-Daemon zuerst gestartet und die rc.conf angepasst werden muss. Die entscheidende Zeile sah bei mir dann so aus:

DAEMONS=(metalog netfs crond dbus wicd sshd)

Wer später auch einen SSH Server installieren möchte und vom eigenen Server abgewiesen wird, sollte in die /etc/hosts.deny schauen und die Zeile ALL: ALL: DENY löschen oder auskommentieren.
Nun wollte ich zuerst meine WLAN-Karte von Linksys mit dem Kerneltreiber b43 einrichten. Als ich die hierfür unfreie Firmware an den richtigen Ort kopiert hatte rührte sich aber nichts. Nach einem Blick in das Log mit dmesg stieß ich zum ersten Mal auf den Begriff „deblobbed“. Kurzum der Libre-Kernel von ConnochaetOS widersetzt sich jeder unfreien Komponente und verhindert das Laden dementsprechender Firmware. Mittlerweile besitze ich aber Hardware mit freien Treibern, weswegen sich dieses Problem später aufgelöst hat. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

Der Desktop

ConnochaetOS setzt auf IceWM als Fenstermanager. Um die Konfiguration anzupassen sollte man die Dateien aus /usr/share/icewm nach ~/.icewm kopieren. Ein neues Thema von box-look.org lässt sich ganz leicht installieren, indem das Verzeichnis nach ~./icewm/themes/ entpackt wird. Dieses wird dann wie bei IceWM gewohnt im Anwendungsmenü unter Einstellungen ausgewählt. Und so sieht ConnochaetOS mit dem zur Zeit am besten bewerteten „Elegance“ Thema aus.

ConnochaetOS in Debians GRUB Menü eintragen

Die automatische Erkennung mit Hilfe von os-prober ist bei mir fehlgeschlagen. Manuell lässt sich ConnochaetOS bei Debian in der Datei /etc/grub.d/40_custom einbinden. Je nach dem mit welcher Methode man seine Festplatten einhängen möchte, muss die „root“-Zeile angepasst werden und die UUID geändert werden. Anschließend noch einmal update-grub ausführen.

menuentry "ConnochaetOS" {
set root=(hd0,3)
linux /boot/vmlinuz26-libre-lts root=/dev/disk/by-uuid/f8966bb4-ff65-478e-9032-8da14ad1077c rootflags= rootfstype=ext3 ro
initrd /boot/kernel26-libre-lts.img
}

Fazit

Ich empfand die Installation insgesamt als unkompliziert. Auf diesem speziellen IBM-Laptop war die Hardwareerkennung sogar exzellent. Auch die vorinstallierte Software ist für Otto-Normal-Benutzer ausreichend und verhält sich trotz des fortgeschrittenen Laptopalters von 13 Jahren immer noch angenehm schnell. Einziges Manko ist die geringe Auswahl an zusätzlichen Softwarepaketen. Hier muss man Eigeninitiative beweisen oder sich am besten im Forum von ConnochaetOS mit Gleichgesinnten austauschen.
Als zusätzlichen Bonus erhält man eine nach den GNU-Richtlinien freie Linuxdistribution. Wer Hardware mit unfreien Komponenten besitzt stößt hier aber schnell auf Probleme. Im schlimmsten Fall gibt es keine Hardwareunterstützung, weil der Libre-Kernel nur ausschließlich Freie Software unterstützt. Insgesamt macht es Spaß ConnochaetOS auf dem alten Laptop zu benutzen und ich kann guten Gewissens sagen, dass die Software den Rechner nicht überbeansprucht. Die Speicherauslastung nach einem Neustart liegt bei ca. 40 MB.

Debian Squeeze: Installation auf dem Thinkpad 600

Die Frage nach der ersten Linuxdistribution auf dem T600 war schnell beantwortet – Debian Squeeze. Mit Debian habe ich die meiste Erfahrung und fühle mich damit einfach am wohlsten. Gleichzeitig dient mir Debian immer als Referenz. Was das Betriebssystem richtig erkennt und konfiguriert, erwarte ich auch von anderen Distributionen. Schneidet ein anderes Linux hier besser ab, gibt es Pluspunkte.
Die Installation war unkompliziert. Hier sind die wichtigsten Schritte, die man bei Debian beachten sollte.

  1. Netzinstallation. Mal wieder griff ich zu Debians Netzinstallation. Von einer minimalen Basisinstallation aus wollte ich später das ganze System erweitern. Kurzum die gesamte Installation verlief vollkommen reibungslos.
    Die einzig besondere Aktion war das Kopieren der Firmware meiner Linksys WLAN-Karte mit dem Broadcom Chipsatz nach /lib/firmware/. Ich griff dabei auf die schon entpackte und „zurecht geschnittene“ Firmware meines Inspiron 4000 zurück. Da die Firmware des b43-Treibers unfrei ist, muss diese bei der Debian-Installation manuell dorthin kopiert werden. Danach konnte ich per WLAN alle weiteren Pakete aus dem Internet herunterladen.
  2. Den Framebuffer einrichten. Zuerst einmal wollte ich den Framebuffer auf dem Laptop aktivieren, da ich mir für später vorgenommen habe ein reines Konsolensystem mit Debian zu betreiben. Um herauszufinden welche Auflösungen das Framebuffer Device unterstützt, kann man beim Booten in Grub mit der Taste „c“ in den Kommandomodus wechseln und mit dem Befehl vbeinfo diese Information ermitteln.
    Der Thinkpad 600 wurde mit einem Grafikchipsatz von Neomagic ausgestattet. Für dieses besondere Modell gibt es einen Framebuffer-Treiber namens neofb. Damit dieser automatisch beim Booten geladen wird, muss man in der Datei /etc/modprobe.d/fbdev-blacklist.conf zuerst einmal den auf der Schwarzen Liste stehenden neofb-Treiber kommentieren.
    Um eine Auflösung mit 1024×768 Pixel mit 16 Bit Farbtiefe zu erhalten, muss die Datei /etc/default/grub mit den folgenden Zeilen erweitert werden.

    GRUB_GFXMODE=1024x768x16
    GRUB_GFXPAYLOAD=keep

  3. Sound. Der T600 besitzt eine archaische ISA-Soundkarte, die vom System als CS4237B erkannt wird. Debian richtet sie vollautomatisch ein und lädt den entsprechenden Kerneltreiber snd_cs4236. Das einzige Hindernis war am Anfang das BIOS. Direkt nach der Installation hatte ich noch keinen Sound und sah beim Durchsehen der Bootnachrichten mit dmesg | most eine verdächtige Fehlermeldung:

    wss: can’t grab control port

    Nach einer kurzen Googlesuche fand ich diesen Post bei linuxquestions.org, der mich auf die richtige Spur brachte. Übrigens ein Artikel von jemandem, der wie ich über K.Mandlas Blog gestolpert ist und nun auch auf dem „alten Laptop-Trip“ ist.
    Im BIOS des Thinkpad, welches man mit der F1-Taste erreicht, musste ich zuerst das Bios neu initialisieren und danach die Option „Quick Boot“ deaktivieren. Erst nach diesem kleinen Handgriff konnte Debian die alte ISA-Karte erkennen und sie automatisch konfigurieren. Nur am Rande bemerkt: Das Bios lässt sich wie in einer grafischen Umgebung mit dem Trackpoint bedienen mit einem Vogel als Mauszeiger. Witzig gemacht. 🙂

Das war es auch schon. Ab hier kann man nun nach Herzenslust sein Debian mit weiterer Software ausschmücken. Obwohl ich zwar vorhabe ein reines Konsolensystem aufzusetzen, habe ich als Beweis, dass eine grafische Desktopumgebung mit Debian kein Problem ist, X und Openbox installiert.
aptitude install xorg slim openbox tint2 conky feh alsa-base
Der X-Server konfiguriert sich automatisch. Ich musste lediglich meine Konfigurationsdateien für Openbox, Tint2, feh und conky vom Inspiron 4000 herüber kopieren. Der Rest war ein Selbstläufer.
Ich weiß, ich weiß „Screenshot oder es ist nie passiert!“ Hier kommt er.

Vorhang auf für den Thinkpad 600

Darf ich vorstellen, der IBM Thinkpad 600.

Vor ein paar Tagen schon angekündigt habe ich nun wieder einen Laptop, den ich ausschließlich zum Testen neuer Distributionen und Software benutzen kann und der gleichzeitig noch über genügend Ressourcen verfügt um auch eine moderne grafische Desktopumgebung darstellen zu können.
Der Thinkpad 600 ist nicht mehr das allerneueste Modell. Wer vielleicht gehofft hat, dass IBM seine PC-Sparte von Lenovo zurückerworben hat und mein Blog nun exklusiv von vorderster Front von diesem Coup berichtet.. lag leider falsch. Gerne hätte ich über das Revival geschrieben, doch die Ära des PC ist vorbei.
Vielleicht leben Totgesagte aber auch einfach länger. Wenn ihr auch zu den Leuten gehört, die es unsinnig finden einen Rechner nach zwei Jahren wieder auf den Müll zu werfen, nur weil irgendein Programm darauf nicht mehr „richtig“ liefe und er deswegen zu „langsam“ sei, dann könnt ihr diesem alten Thinkpad Laptop eventuell noch etwas abgewinnen.
Zugegeben mit Baujahr 1998 gehört er selbst für mich zu den älteren Eisen. Auf der anderen Seite alles was hier drauf ordentlich läuft, funktioniert auf jedem neueren Rechner erst recht.

Was hat der Thinkpad 600 zu bieten?

lspci -vv sagt:

  • 00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 440BX/ZX/DX – 82443BX/ZX/DX Host bridge (AGP disabled) (rev 02)
  • 00:02.0 CardBus bridge: Texas Instruments PCI1250 (rev 02)
    Subsystem: IBM ThinkPad 600
    Slot A
    Kernel driver in use: yenta_cardbus
  • 00:02.1 CardBus bridge: Texas Instruments PCI1250 (rev 02)
    Subsystem: IBM ThinkPad 600
    Slot B
    Kernel driver in use: yenta_cardbus
  • 00:03.0 VGA compatible controller: Neomagic Corporation NM2160 [MagicGraph 128XD] (rev 01) (prog-if 00 [VGA controller])
    Kernel driver in use: neofb
  • 00:07.0 Bridge: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 ISA (rev 01)
  • 00:07.1 IDE interface: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 IDE (rev 01) (prog-if 80 [Master])
    Kernel driver in use: ata_piix
  • 00:07.2 USB Controller: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 USB (rev 01) (prog-if 00 [UHCI])
    Kernel driver in use: uhci_hcd

Der Thinkpad 600 besitzt einen Pentium II Prozessor, der mit 266 MHz getaktet ist. Eingebaut sind 128 MB PC66 RAM. Die Festplatte fasst 4,1 GB. Neben den zwei Cardbus-Steckplätzen gibt es noch einmal USB 1.0, eine parallele, serielle und IrDA Infrarot-Schnittstelle, VGA-Anschluss für einen externen Monitor, Line IN und Line OUT und der obligatorische Modemanschluss, den keiner wirklich braucht. Die ISA-Soundkarte CS4237B wird durch den cs4236 Kerneltreiber angesprochen.
Der Laptop ist äußerst robust und stabil gebaut. Besonders gut gefällt mir die Tastatur, die sich sogar noch angenehmer als bei meinem Inspiron 4000 anfühlt. Der Druckpunkt der Tasten ist einfach perfekt. Die Kunststoffoberfläche der Handauflage besteht aus einem ziemlich weichen Material, weswegen man dort auch gebrauchsbedingt ein paar Abnutzungsspuren sieht.
Die Auflösung des Bildschirms ist mit 1024×768 für damalige Verhältnisse vollkommen ausreichend. Der Thinkpad 600 hat kein Trackpad dafür aber einen Trackpoint. Neben zwei Tasten, die die linke und rechte Maustaste ersetzen, gibt es eine größere dritte, die die Mitteltaste emuliert. Besonders auffallend sind die kleinen eingebauten Boxen, die ordentlich Krach machen können.

Gekauft habe ich das gute Stück bei ebay für 27,50 €, was knapp unter meinem Maximalgebot von 30 € lag. (Für denjenigen, den ich knapp überboten habe 😛 ) Würde der Akku noch funktionieren, hätte ich noch ein paar Euro drauf gelegt. Da es sich um einen reinen Testrechner handelt, kann ich mit dieser Einschränkung leben. 27,50 € ist zwar ein wenig mehr als K.Mandlas 10 $ Laptops, aber scheinbar gibt es in Japan mehr Möglichkeiten an günstige Laptops zu kommen als in Deutschland.
Allgemein fällt mir bei ebay auf, dass sehr viele gebrauchte Laptops dort täglich den Besitzer wechseln. Interessanterweise sind viele Einzelteile oft mehr wert als der gesamte Rechner. Bei den Preisen kann man aber nicht viel falsch machen. Selbst wenn die Kiste nach einem Jahr kaputt gehen sollte, wäre ein weiterer gebrauchter Laptop immer noch günstiger als ein neues Model (und umweltschonender!).
Übrigens bitte immer die Festplatte komplett shreddern. Es ist nett Windows 98 mit Monkey Island I vorinstalliert zu finden, eine sauber gelöschte (und nicht nur formatierte) Festplatte ist aber empfehlenswerter.
In der nächsten Zeit gibt es mehr Informationen, wie sich einzelne Linuxdistributionen auf diesem Modell geschlagen haben. Bis dahin möchte ich noch die offizielle Beschreibung des Herstellers zitieren, die ich so auf cnet.com gefunden habe. Nachdem ihr mit dem Lesen durch seid, ersetzt einfach den Namen des Prozessors und den Hersteller durch euer neugekauftes Modell und wartet 13 Jahre. Der Kreis hat sich erneut geschlossen. 🙂

A ‚portable‘ computer shouldn’t make you lean to the side as you carry it. But you shouldn’t have to sacrifice computing power for portability, either. The solution? IBM’s ThinkPad 600 series, which offers fast processing, large color displays and top-notch multimedia features in a notebook weighing only five pounds. This ThinkPad 600 contains a screaming fast mobile Pentium II processor. There’s not a notebook application, business or multimedia, that this CPU can’t handle with fluid ease. You might end up with a notebook that outperforms your office desktop system! Large amount of integrated L2 cache will keep the Pentium II running at peak performance. Your notebook’s life expectancy might be lowered if it doesn’t have sufficient room for memory expansion. The notebook’s hard drive is large enough that you won’t run short of storage space for a long time to come. Its active matrix color display that graces this ThinkPad is suitable not only for doing your own work, but for making multimedia presentations to others as well. Get more power with less bulk. Find out the meaning of ‚mobile computing‘ with the IBM ThinkPad 600.