{"id":9752,"date":"2016-05-05T17:24:57","date_gmt":"2016-05-05T15:24:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=9752"},"modified":"2019-09-25T01:14:36","modified_gmt":"2019-09-24T23:14:36","slug":"luckybackup-die-benutzerfreundliche-datensicherung-mit-rsync","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2016\/05\/05\/luckybackup-die-benutzerfreundliche-datensicherung-mit-rsync\/","title":{"rendered":"luckyBackup: Die benutzerfreundliche Datensicherung mit rsync"},"content":{"rendered":"<p>Was Backup-L\u00f6sungen angeht halte ich es am liebsten <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2011\/03\/13\/keep-it-simple\/\">einfach<\/a>.\u00a0 <a href=\"https:\/\/tracker.debian.org\/pkg\/rsync\">Rsync<\/a> ist immer noch mein bevorzugtes Werkzeug f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/tag\/backup\/\">Datensicherung<\/a> und in Kombination mit <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2012\/08\/29\/backup-leicht-gemacht-lokale-und-entfernte-sicherung-mit-dirvish-rsync-und-ssh\/\">Dirvish<\/a> setze ich es noch heute ein, um wichtige Informationen auf meinem Laptop und dem entfernten vServer zu sichern. Nun hat rsync auch so seine T\u00fccken. Insbesondere kann ich mir die Dutzenden von Kommandozeilenoptionen nicht alle merken und die Handhabung l\u00e4sst sich schwer mit dem Wort intuitiv umschreiben. Es stellt sich immer mal wieder die Frage, ob es nun das Ziel- oder Quellverzeichnis war, das zuerst angegeben werden muss.<br \/>\nF\u00fcr die meisten popul\u00e4ren Kommandowerkzeuge gibt es auch eine grafische L\u00f6sung, so auch in diesem Fall mit <a href=\"http:\/\/luckybackup.sourceforge.net\/\">luckyBackup<\/a>. Im Prinzip ist es ein Frontend f\u00fcr rsync mit weiteren Annehmlichkeiten wie Sicherungsprofile mit separat einstellbaren Aufgaben, einem Zeitplaner und einer \u00fcbersichtlichen Men\u00fcstruktur. Alle wesentlichen Funktionen sind hinter leicht zu findenden Schaltern und Kn\u00f6pfen versteckt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/luckyBackup1-1-1.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9754\" src=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/luckyBackup1-1-300x267.png\" alt=\"LuckyBackup\" width=\"300\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/luckyBackup1-1-300x267.png 300w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/luckyBackup1-1-768x684.png 768w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/luckyBackup1-1.png 908w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Daten sichern<\/h2>\n<p>Eine simple Sicherung des Dokumentenordners funktioniert wie folgt. Nach dem Klicken auf \"Hinzuf\u00fcgen\" erscheint ein neuer Dialog. Hier sollte man sich zuerst einen aussagekr\u00e4ftigen Namen f\u00fcr die Aufgabe ausdenken, z.B. \"Dokumente sichern\" und als Typ \"Sichere Quelle innerhalb des Ziels\" w\u00e4hlen. Danach als Quellverzeichnis den zu sichernden Ordner ausw\u00e4hlen und den Ort,\u00a0vielleicht eine externe Festplatte, wo das Ganze abgelegt werden soll. Das wars im Prinzip auch schon. Interessant ist die M\u00f6glichkeit Schnappsch\u00fcsse anzulegen, hierzu gleich mehr. LuckyBackup bietet noch eine Reihe zus\u00e4tzlicher Funktionen wie das Sichern zu einem entfernten Server oder das Ausschlie\u00dfen bestimmter Dateien von der Sicherung an. Letztere Option ist gerade dann sinnvoll, wenn man z.B. den gesamten Home-Ordner sichern m\u00f6chte, jedoch auf tempor\u00e4re Dateien verzichten kann. Der zweite Sicherungstyp \"Synchronisiere Quelle und Ziel\" ist vor allem dann n\u00fctzlich, wenn man Daten h\u00e4ufig mit sich herumtr\u00e4gt und diese permanent bei allen Ger\u00e4ten auf den neusten Stand gebracht werden sollen. Zur reinen Datensicherung empfiehlt sich aber die Option \"Sichere Quelle innerhalb des Ziels\".<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/luckyBackup_Aufgabendialog1-1.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-9755 size-medium\" src=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/luckyBackup_Aufgabendialog1-1-300x219.png\" alt=\"Aufgabendialog\" width=\"300\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/luckyBackup_Aufgabendialog1-1-300x219.png 300w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/luckyBackup_Aufgabendialog1-1.png 632w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nEine n\u00fctzliche Option bei rsync und luckyBackup ist das Simulieren des eigentlichen Backupvorgangs. Ein gesetzter Haken bei \"Simulation\" reicht aus, um vorher nachzuvollziehen, ob das Programm auch das Richtige tun wird. Hat man sich Gewissheit verschafft, gen\u00fcgt ein Klick auf\u00a0 \"Ausf\u00fchren\", um die Datensicherung zu starten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/luckyBackup_Schnappschuesse1-1.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-9756\" src=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/luckyBackup_Schnappschuesse1-1-300x192.png\" alt=\"Schnappsch\u00fcsse\" width=\"300\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/luckyBackup_Schnappschuesse1-1-300x192.png 300w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/luckyBackup_Schnappschuesse1-1-768x491.png 768w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/luckyBackup_Schnappschuesse1-1.png 840w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Schnappsch\u00fcsse<\/h2>\n<p>Ein weiteres n\u00fctzliches Merkmal von luckyBackup ist die Sicherungsverwaltung und das Wiedereinspielen von Schnappsch\u00fcssen. Im Aufgabendialog kann man festlegen wie viele Schnappsch\u00fcsse vorgehalten werden sollen. Unter Aufgabe -&gt; Verwalte Sicherung besteht nun die M\u00f6glichkeit einen \u00e4lteren Schnappschuss mit dem derzeitigen Systemzustand zu vergleichen und bei Bedarf z.B. eine irrt\u00fcmlich gel\u00f6schte Datei wiederherzustellen.<br \/>\nM\u00f6chte man sich das manuelle Sichern langfristig sparen, bietet das Programm auch die M\u00f6glichkeit die Datensicherung mit Hilfe eines Cronjobs regelm\u00e4\u00dfig auszuf\u00fchren. Die Funktion versteckt sich hinter \"Zeitplaner\". Im Prinzip wird der tats\u00e4chlich benutzte rsync-Befehl in die crontab-Datei des Benutzers eingetragen und dann zum festgelegten Zeitpunkt ausgef\u00fchrt. Im \u00fcbrigen bietet luckyBackup auch immer die M\u00f6glichkeit eine solche Aufgabe vorher zu \u00fcberpr\u00fcfen und den rsync-Befehl direkt anzuzeigen, wodurch sich die M\u00f6glichkeit ergibt endlich die Syntax zu lernen. Die Anwendung hilft sozusagen dabei, sich selbst \u00fcberfl\u00fcssig zu machen.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Ich mag luckyBackup, weil es einfach gestaltet ist und die komplizierten Details sinnvoll versteckt. Dabei greift es auf die St\u00e4rken von rsync zur\u00fcck, \u00fcbertr\u00e4gt nur tats\u00e4chlich ge\u00e4nderte Daten und l\u00e4sst sich sowohl f\u00fcr die Sicherung mit wiederherstellbaren Schnappsch\u00fcssen als auch zur Datensynchronisation einsetzen. Insgesamt eine benutzerfreundliche Alternative zu reinen rsync-Befehlen auf der Konsole.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was Backup-L\u00f6sungen angeht halte ich es am liebsten einfach.\u00a0 Rsync ist immer noch mein bevorzugtes Werkzeug f\u00fcr die Datensicherung und in Kombination mit Dirvish setze ich es noch heute ein, um wichtige Informationen auf meinem Laptop und dem entfernten vServer zu sichern. Nun hat rsync auch so seine T\u00fccken. 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