{"id":924,"date":"2011-01-05T17:47:22","date_gmt":"2011-01-05T16:47:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=924"},"modified":"2011-01-05T17:47:22","modified_gmt":"2011-01-05T16:47:22","slug":"audiowiedergabe-mit-dem-toshiba-satellite-220cs-funktioniert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2011\/01\/05\/audiowiedergabe-mit-dem-toshiba-satellite-220cs-funktioniert\/","title":{"rendered":"Audiowiedergabe mit dem Toshiba Satellite 220cs funktioniert"},"content":{"rendered":"<p>Endlich geschafft! Nachdem der alte Toshiba-Laptop sich beharrlich geweigert hatte auch nur eine Note abzuspielen, gibt es ab sofort Musik mit mplayer oder moc.<br \/>\nSeit ich Slitaz installiert hatte, wusste ich schon, dass sich eine ISA-Soundkarte mit dem Yamaha-Opl3sa2-Chipsatz im Inneren des Satellite 220cs befindet. Eine Suche nach <em> alsa + opl3sa2 <\/em> brachte mich dann der L\u00f6sung n\u00e4her.<br \/>\nISA-Soundkarten sind unter Linux etwas trickreich einzurichten. Meistens scheitert es daran, dass an den Linuxtreiber noch weitere Parameter \u00fcbergeben werden m\u00fcssen, die nicht zwingend auf jedem Computer gleich sind und auch im BIOS beliebig verstellt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nIn meinem Fall spuckte das BIOS folgende Informationen aus. (Man erreicht es \u00fcbrigens, wenn man beim Start ESC gedr\u00fcckt h\u00e4lt und danach F1 dr\u00fcckt, scheinbar ein Toshiba Feature)<\/p>\n<blockquote><p>\nwss\/io = 530h<br \/>\nsb_port = 220h<br \/>\nsynth(fm_port) = 388h<br \/>\nirq = 5<br \/>\ndma1 = 1<br \/>\ndma2 = 0<br \/>\nport = 370h<br \/>\nmidi_port = 330h\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Da ich immer noch mit der <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=886\">absoluten Slitaz-Minimalinstallation<\/a> experimentiere, mussten die Pakete<\/p>\n<blockquote><p>\nlinux-sound<br \/>\nalsa-utils\n<\/p><\/blockquote>\n<p>nachinstalliert werden, indem sich die Soundtreiber f\u00fcr Slitaz und wichtige Hilfsprogramme f\u00fcr Alsa befinden.<br \/>\nDer Rest ist ein Einzeiler.<\/p>\n<blockquote><p>\nmodprobe snd_opl3sa2 index=0 id=CARD_0 port=0x370 sb_port=0x220 wss_port=0x530 midi_port=0x330 fm_port=0x388 irq=5 dma1=1 dma2=0 isapnp=0\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Potentielle Fehlerquellen gibt es hier viele. Nicht nur m\u00fcssen die Namen der Parameter und die Werte stimmen, auch der Bezeichner id darf nicht fehlen, damit die Karte sp\u00e4ter von alsa richtig angesprochen werden kann.<br \/>\nDas mitgelieferte <em>soundconf<\/em>-Programm nimmt diese Einstellungen leider nicht automatisch vor. Ebenso sollte man vorher mit <em>lsmod<\/em> \u00fcberpr\u00fcfen, ob der Treiber snd_opl3sa2 nicht schon vorher ohne Parameter geladen worden ist.<br \/>\nStartet man als root <em>alsamixer<\/em> k\u00f6nnen nun die verschiedenen Input\/Output-Signale geregelt und die Lautst\u00e4rke angepasst werden.<br \/>\nDabei sollte man nicht vergessen durch Dr\u00fccken der Taste \"m\" die einzelnen Kan\u00e4le zu \"entmuten\" \ud83d\ude44<br \/>\nDie ganzen Einstellungen lassen sich danach mit dem Befehl<\/p>\n<blockquote><p>\nalsactl store CARD_0\n<\/p><\/blockquote>\n<p>dauerhaft in \/etc\/asound.state sichern und mit<\/p>\n<blockquote><p>\nalsactl restore CARD_0\n<\/p><\/blockquote>\n<p>wiederherstellen.<br \/>\nNormalerweise werden die Parameter in einer Datei im Ordner <em>\/etc\/modprobe.d\/<\/em> gespeichert und beim Bootvorgang dann automagisch mit an den Treiber \u00fcbergeben. Dachte ich zumindest.<br \/>\nSlitaz l\u00e4sst sich bisher von solchen Versuchen nicht beeindrucken. Auch der Eintrag des Treibers + Parametern in Slitaz zentraler Konfigurationsdatei <em>\/etc\/rcS.conf<\/em> bewirkte nichts.<br \/>\nH\u00f6chstwahrscheinlich ein Bedienungsfehler, weshalb ich nicht mehr lange weiterprobierte und den Modprobe- und Alsactl-Restore-Befehl in ein ausf\u00fchrbares Skript eingetragen habe, welches ich nach Start dann einmal als root aufrufe.<br \/>\nNicht sehr elegant, aber wirkungsvoll.<br \/>\nAchja, die Musik klingt nach Anschluss an externe Boxen gar nicht so schlecht. F\u00fcr den Wohnzimmer-Betrieb vollkommen ausreichend. Mplayer und Moc funktionieren problemlos.<br \/>\nEinziger Wermutstropfen ist das Abspielen von Musik \u00fcber eine ssh Verbindung mit sshfs, meine bevorzugte Variante um Dateisysteme zu mounten. Nach kurzer Zeit friert der Rechner komplett ein und nur noch ein Kaltstart holt ihn wieder aus der Starre.<br \/>\nDa andere Dateioperationen scheinbar fehlerfrei funktionieren, k\u00f6nnte der Satellite 220cs damit einfach \u00fcberfordert sein. Mal schaun, ob sich daf\u00fcr noch eine L\u00f6sung finden l\u00e4sst \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich geschafft! Nachdem der alte Toshiba-Laptop sich beharrlich geweigert hatte auch nur eine Note abzuspielen, gibt es ab sofort Musik mit mplayer oder moc. Seit ich Slitaz installiert hatte, wusste ich schon, dass sich eine ISA-Soundkarte mit dem Yamaha-Opl3sa2-Chipsatz im Inneren des Satellite 220cs befindet. 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