{"id":9108,"date":"2012-09-05T23:28:55","date_gmt":"2012-09-05T21:28:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=9108"},"modified":"2012-09-05T23:28:55","modified_gmt":"2012-09-05T21:28:55","slug":"wbar-wie-nennt-man-eine-schnellstartleiste-ohne-icons","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2012\/09\/05\/wbar-wie-nennt-man-eine-schnellstartleiste-ohne-icons\/","title":{"rendered":"Wbar: Wie nennt man eine Schnellstartleiste ohne Icons?"},"content":{"rendered":"<p>Es kann ziemlich viel Spa\u00df machen f\u00fcr ein Debianpaket selbst verantwortlich zu sein. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass Wbar nicht das komplexeste Paket ist und es da noch ein paar Steigerungsm\u00f6glichkeiten gibt bis man schlie\u00dflich Paketverwalter des Apache- oder X-Servers ist oder gar das Linuxkernel-Paket betreut.<br \/>\nNachdem ich <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2012\/08\/25\/wbar-bericht-von-der-entwicklung-einer-neuen-debian-version-der-leichten-schnellstartleiste\/\">damit begonnen hatte<\/a> ein aktuelles Paket f\u00fcr Wbar auf Basis der Version 2.3.0 aus dem SVN-Repo zu bauen, schrieb ich ein paar Patches, die ein paar Rechtschreib- und Grammatikfehler und den Originalautor korrigierten, die Desktop-Datei modifizierten und die standardm\u00e4\u00dfige Symbolgr\u00f6\u00dfe auf 64 erh\u00f6hten. Schon zwei Tage sp\u00e4ter hatte Rodolfo Granata alle Patches ber\u00fccksichtigt und eine neue Version 2.3.1 ver\u00f6ffentlicht, die nun keine unfreien Symbole mehr enth\u00e4lt.<br \/>\nLeider enthielt diese Version nun gar keine Icons mehr, was mich vor ein Problem stellte. Wie sollte ich eine Schnellstartleiste ohne Icons als \"cool eye-candy\" vermarkten? \ud83d\ude2f<br \/>\nDebian besitzt einige Pakete, die ausschlie\u00dflich aus Icons bestehen und die Themen f\u00fcr Desktopumgebungen wie LXDE, Gnome und KDE liefern. Der alte Paketverwalter von Wbar hatte noch auf die <a href=\"http:\/\/packages.debian.org\/stable\/gnome-extra-icons\">gnome-extra-icons<\/a> zur\u00fcckgegriffen. Diese sehen aber nach mehr als 10 Jahren im Archiv etwas altbacken aus. Au\u00dferdem liegen sie nur in einer geringen Aufl\u00f6sung vor, wodurch man beim Skalieren jeden Pixel sehen kann.<br \/>\nDanach habe ich mir noch kde-icons-crystal, kde-icons-nuvola und schlie\u00dflich <a href=\"http:\/\/packages.debian.org\/stable\/gnome-colors-common\">gnome-colors-common<\/a> angesehen. Dabei fiel mir auf, dass in diesem Paket nahezu alle Icons aus der alten Wbar-Version 2.3.0 enthalten waren. Hier kamen sie also her.<br \/>\nIch denke es war richtig die Icons zuvor zu entfernen, solange man ihre Lizenz nicht kennt. Da ich nun wei\u00df, dass sie alle unter der GPL2 verf\u00fcgbar sind, die gleiche Lizenz, die \u00fcbrigens auch Wbar benutzt, sollte die Aufnahme in das Paket kein Problem darstellen. Ich dachte auch zuerst daran es einfach beim Installieren zu empfehlen, jedoch liegen die hochaufl\u00f6senden Symbole als SVG-Dateien vor, die Wbar nicht darstellen kann.<br \/>\nIm Prinzip muss ich also jetzt die Copyright-Datei von Debian auf den neusten Stand bringen und die Autoren von gnome-colors-common ordentlich darin auff\u00fchren. Als Schrift werde ich <a href=\"http:\/\/packages.debian.org\/sid\/fonts-liberation\">fonts-liberation<\/a> empfehlen, womit Wbar aus dem Stand funktionieren sollte.<br \/>\nPers\u00f6nlich k\u00f6nnte ich auch ohne vorinstallierte Icons leben, denn mit wbar-config geht das Hinzuf\u00fcgen neuer Symbole im Handumdrehen. Auf der anderen Seite ist der erste Eindruck entscheidend und erfahrene Anwender installieren Wbar sowieso mit<br \/>\n<code>aptitude install wbar -R<\/code><br \/>\nJetzt muss ich nur noch den Entwickler \u00fcberzeugen die alten Icons wieder in Wbar aufzunehmen. \ud83d\ude44<br \/>\nP.S.: Ich warte immer noch darauf, dass jemand den <a href=\"http:\/\/bugs.debian.org\/cgi-bin\/bugreport.cgi?bug=595106\">ITP f\u00fcr das faenza-icon-theme<\/a> durchzieht. Also wer sich berufen f\u00fchlt... \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es kann ziemlich viel Spa\u00df machen f\u00fcr ein Debianpaket selbst verantwortlich zu sein. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass Wbar nicht das komplexeste Paket ist und es da noch ein paar Steigerungsm\u00f6glichkeiten gibt bis man schlie\u00dflich Paketverwalter des Apache- oder X-Servers ist oder gar das Linuxkernel-Paket betreut. 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