{"id":8774,"date":"2012-07-25T14:01:48","date_gmt":"2012-07-25T12:01:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=8774"},"modified":"2019-09-26T23:57:00","modified_gmt":"2019-09-26T21:57:00","slug":"upgrade-auf-debian-wheezy-toshiba-portege-3110ct-pentium-ii-300-mhz-mit-64-mb-ram","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2012\/07\/25\/upgrade-auf-debian-wheezy-toshiba-portege-3110ct-pentium-ii-300-mhz-mit-64-mb-ram\/","title":{"rendered":"Upgrade auf Debian Wheezy: Toshiba Port\u00e9g\u00e9 3110CT Pentium II 300 MHz mit 64 MB RAM"},"content":{"rendered":"<p>Zur Zeit verwende ich einen meiner \u00e4ltesten Laptops, den <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/hardware\/#3110CT\">Toshiba Port\u00e9g\u00e9 3110CT<\/a> zum Debuggen des OpenArena-Servers. Ich war es leid die ganzen Tests auf meinem Live-Server durchzuf\u00fchren. W\u00e4hrend ich die aktuelle Testing-Version 0.8.8-5 von OpenArena einspielte, kam mir die Idee gleich das ganze System auf Wheezy upzugraden.<br \/>\nNach wie vor war auf dem Laptop aus dem Jahr 1999 Debian Squeeze in Betrieb gewesen, welches ich <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2010\/06\/09\/toshiba-portege-3110ct-mit-debian-und-fluxbox\/\">im Jahr 2010 zusammen mit Fluxbox<\/a> und mit Hilfe von CD-ROM und PEX installiert hatte. Zusammen mit den \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen, <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/software\/\">Software ohne und mit X<\/a>, verrichtete er bisher auch klaglos seine Arbeit. Ich benutze ihn immer noch haupts\u00e4chlich als Heimserver, da man ihm hier seine 64 MB Arbeitsspeicher selten anmerkt.<\/p>\n<p>Eine Weile hatte ich auch \u00fcberlegt Squeeze gegen ein anderes Betriebssystem wie <a href=\"http:\/\/www.slitaz.org\/\">Slitaz<\/a> oder gar <a href=\"http:\/\/crux.nu\/\">CRUX<\/a> auszutauschen, die \u00dcberlegung jedoch schnell wieder verworfen, da es schlicht funktionierte. Ja, man darf Distro-Hopping auch mal widerstehen. \ud83d\ude42<br \/>\nZus\u00e4tzlich ist es in den letzten zwei Jahren schwieriger geworden ein neues Betriebssystem via CD-ROM-Laufwerk zu installieren. Ich bin mir nicht sicher, ob man das fr\u00fcher bei vergleichbaren Subnotebooks von Toshiba jedes Mal machen musste, bei meinem durfte ich zumindest immer eine Tastenkombination (ich glaube es war CTRL+c) beim Starten dr\u00fccken, damit vom CD-ROM-Laufwerk gelesen und gebootet werden konnte. Das scheint nun alles hinf\u00e4llig zu sein, das CD-ROM-Laufwerk m\u00f6chte nicht mehr und gro\u00dfen Bedarf f\u00fcr eine PEX-Installation habe ich auch nicht.<br \/>\nWozu also in die Ferne schweifen, wenn ich Debian Squeeze durch ein Dist-Upgrade in Debian Wheezy verwandeln konnte? Nachdem ich die Quellen auf Wheezy umge\u00e4ndert hatte, installierte ich zuerst <strong>apt<\/strong> und <strong>aptitude<\/strong> aus dem Wheezy-Repo. Prinzipiell, aber gerade auch wegen <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2011\/07\/29\/multiarch-ist-debians-wegweisendes-ziel-fur-wheezy\/\">Multiarch<\/a>, macht es Sinn hier zuerst gezielt ein Upgrade zu machen, damit der Paketmanager sp\u00e4ter alle Konflikte sauber aufl\u00f6sen kann. Dann folgte nur noch<\/p>\n<p><code>aptitude full-upgrade<\/code><\/p>\n<p><code><\/code><br \/>\nDas Problem bei jedem Dist-Upgrade scheint zu sein, dass neue Pakete installiert werden sollen, die man nicht unbedingt haben wollte. Nach dem Upgrade hatte ich unter anderem PolicyKit, ConsoleKit, ein paar Gnome3-Werkzeuge und -Bibliotheken zus\u00e4tzlich installiert, die ich nicht gebrauchen konnte. Dieses Dilemma l\u00e4sst sich umgehen, indem gezielt einzelne Pakete erneuert werden oder man entfernt schon vorher \u00fcberfl\u00fcssige Pakete, die neue Abh\u00e4ngigkeiten in das System einflie\u00dfen lassen.<br \/>\nMan kann nat\u00fcrlich auch sp\u00e4ter Debian erneut <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/debian\/#minimal\">auf minimal stutzen<\/a> und den Aufr\u00e4umtipps folgen und schon ist das System wieder in dem gewohnt schlanken Zustand. Mir hat sowohl Deborphan als auch Debfoster wieder einmal geholfen.<br \/>\nWeitere \u00dcberraschungen gab es danach keine mehr, weshalb ich mich nun einfach \u00fcber weitere zwei Jahre mit Debian auf dem Toshiba freue und alle Finger kreuze, dass die Hardware weiterhin intakt bleibt. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Hier sieht man die aktuelle RAM-Auslastung und die Last auf dem Server. Ich vermute gdb ist daran Schuld, dass letztere um die 1.0 pendelt. Im Spiel selbst merkt man nichts davon.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/120724_Debian_Wheezy_speedy1-1.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-8778 size-medium\" title=\"120724_Debian_Wheezy_speedy\" src=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/120724_Debian_Wheezy_speedy1-1-300x225.png\" alt=\"Htop-Anzeige von Speedy\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/120724_Debian_Wheezy_speedy1-1-300x225.png 300w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/120724_Debian_Wheezy_speedy1-1-768x576.png 768w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/120724_Debian_Wheezy_speedy1-1.png 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nDer OpenArena-Server funktioniert in der Tat ziemlich gut auf dem Rechner. \"Leider\" muss ich dazusagen, denn ich m\u00f6chte ja, dass er abst\u00fcrzt und die Ergebnisse auf dem Live-System best\u00e4tigt. \ud83d\ude42<br \/>\nBisher verfolge ich zwei Bugs <a href=\"http:\/\/bugs.debian.org\/cgi-bin\/bugreport.cgi?bug=664637\">#664637<\/a> und <a href=\"http:\/\/bugs.debian.org\/cgi-bin\/bugreport.cgi?bug=681812\">#681812<\/a>. Letzterer l\u00e4sst sich zu 100% reproduzieren, einen Backtrace mit dem GNU Debugger habe ich auch schon erstellt. Der erste Bug ist z.Z das Problem, da er mit der aktuellen OpenArena-Version nur noch sehr selten auftritt und er sich nicht gezielt ausl\u00f6sen l\u00e4sst.<br \/>\nIch verzichte an dieser Stelle auf einen Bericht meiner zahllosen gescheiterten Versuch einen Core-Dump des Servers zu erstellen. Erst nachdem ich ihn lokal getestet habe und er mit Root-Rechten l\u00e4uft (b\u00f6se, ich wei\u00df), konnte ich f\u00fcr #681812 innerhalb von gdb mit dem Befehl <em>generate-core-file<\/em> diese Datei erzeugen, die immerhin 165 MB gro\u00df ist. Weitere Details spare ich mir, weil ich selbst noch dabei bin mich mit der Materie vertraut zu machen und Debuggen nun wirklich nicht den gleichen Spannungsfaktor wie ein guter Krimi hat. Sagte Nuff.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Zeit verwende ich einen meiner \u00e4ltesten Laptops, den Toshiba Port\u00e9g\u00e9 3110CT zum Debuggen des OpenArena-Servers. Ich war es leid die ganzen Tests auf meinem Live-Server durchzuf\u00fchren. W\u00e4hrend ich die aktuelle Testing-Version 0.8.8-5 von OpenArena einspielte, kam mir die Idee gleich das ganze System auf Wheezy upzugraden. Nach wie vor war auf dem Laptop aus &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2012\/07\/25\/upgrade-auf-debian-wheezy-toshiba-portege-3110ct-pentium-ii-300-mhz-mit-64-mb-ram\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eUpgrade auf Debian Wheezy: Toshiba Port\u00e9g\u00e9 3110CT Pentium II 300 MHz mit 64 MB RAM\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6],"tags":[53,183],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8774"}],"collection":[{"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8774"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8774\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10649,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8774\/revisions\/10649"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8774"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8774"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}