{"id":8055,"date":"2012-06-23T20:12:33","date_gmt":"2012-06-23T18:12:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=8055"},"modified":"2019-09-27T22:01:43","modified_gmt":"2019-09-27T20:01:43","slug":"slitaz-4-0-und-die-liveusb-installation-mit-tazusb-box-tazusb-gen-und-dem-tazpanel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2012\/06\/23\/slitaz-4-0-und-die-liveusb-installation-mit-tazusb-box-tazusb-gen-und-dem-tazpanel\/","title":{"rendered":"Slitaz 4.0 und die Live-USB-Installation mit TazUSB Box, tazusb-gen und dem TazPanel"},"content":{"rendered":"<p>Slitaz kennt mehrere Wege, um eine Live-USB-Version zu erzeugen. Bekanntlich werden Debian und Ubuntu in naher Zukunft auf CD-Versionen ihrer Installationsmedien verzichten. Wie einige Kommentatoren in <a href=\"www.gambaru.de\/blog\/2012\/05\/14\/xz-kompression-wheezy-freeze-und-ab-ubuntu-12-10-keine-cds-mehr\/\">dem alten Beitrag<\/a> geschrieben haben, hat man heutzutage entweder noch DVDs\/Blu-rays oder sogar nur noch USB-Sticks und externe Festplatten. Optische Medien: Doch ein aussterbendes Medium?<br \/>\nEs stimmt aber auch, dass viele \u00e4ltere Rechner nur \u00fcber ein optisches Laufwerk verf\u00fcgen und das USB-Installationen fr\u00fcher eher die Ausnahme waren. Dank dem <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2011\/07\/07\/mehr-als-hilfreich-plop-bootmanager\/\">Plop Bootmanager<\/a> l\u00e4sst sich das zum Gl\u00fcck etwas abmildern. Ich habe mir dieses faszinierende Programm mittlerweile auf jeden alten Laptop installiert und benutze es auf dem Thinkpad 600 zum Booten von USB-Sticks.<br \/>\nDa das ISO-Abbild von Slitaz nur 35 MB gro\u00df ist, sollte sich noch irgendwo ein Stick finden lassen, auf den diese Linuxdistribution passt.<\/p>\n<h2>TazPanel Live<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/TazPanel_Live_USB1-1.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-8059 size-medium\" title=\"TazPanel_Live_USB\" src=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/TazPanel_Live_USB1-1-300x234.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/TazPanel_Live_USB1-1-300x234.png 300w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/TazPanel_Live_USB1-1-768x600.png 768w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/TazPanel_Live_USB1-1.png 804w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nWenn man von der Live-CD startet, ist der einfachste Weg ein Live-USB-Medium zu erzeugen, das TazPanel aufzurufen.<br \/>\n<em>Anwendungen-&gt;System Tools-&gt;Slitaz Panel<\/em> und dort dann den Men\u00fcpunkt <em>Live-&gt;Create a live USB key<\/em> w\u00e4hlen oder direkt \u00fcber das Werkzeugsymbol am oberen Bildschirmrand dorthin gelangen.<br \/>\nWie der Screenshot zeigt, muss man bei eingeh\u00e4ngter CD nichts weiter tun als die richtige Partition des vorher am besten mit Ext2 formatierten USB-Sticks auszuw\u00e4hlen. Aber Vorsicht! Slitaz zeigt hier auch die Festplattenpartitionen an. Deshalb besser drei Mal nachschauen, dass man auf die richtige Partition installiert. In meinem Fall war das z.B. mal \/dev\/sda1 und mal \/dev\/sdb1.<\/p>\n<h2>Tazusb-gen<\/h2>\n<p>Die Erzeugung eines Live-USB-Sticks funktioniert auch mit einem Befehl von der Konsole.<\/p>\n<h3>Mit der Live-CD<\/h3>\n<p><code>tazusb gen-liveusb<\/code><br \/>\nMit <em>list<\/em> werden alle verf\u00fcgbaren Ger\u00e4te angezeigt, auf die installiert werden kann, z.B. \/dev\/sdb1<\/p>\n<h3>Mit einer ISO-Datei<\/h3>\n<p>Man kann auch eines der vielen vorgefertigen ISOs von Slitaz, z.B. das Firefox-Flavor, auf einen USB-Stick installieren.<br \/>\n<code>tazusb gen-iso2usb slitaz-4.0-firefox.iso<\/code><br \/>\nDanach muss man wieder die Zielpartition angeben.<\/p>\n<h2>TazUSB Box<\/h2>\n<p>Das Programm findet sich unter <em>Anwendungen-&gt;System Tools-&gt;Create a LiveUSB<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/tazusbbox1-1-1.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-8062\" title=\"tazusbbox\" src=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/tazusbbox1-1-1.png\" alt=\"\" width=\"503\" height=\"226\" \/><\/a><br \/>\nWurde die Live-CD eingeh\u00e4ngt muss im ersten Feld nichts ausgew\u00e4hlt werden, ansonsten steht hier der Pfad zur ISO-Datei. Auch hier wieder darauf achten, welche Partition tats\u00e4chlich zum USB-Stick geh\u00f6rt.<\/p>\n<h2>TazUSB von anderen Linuxdistributionen benutzen<\/h2>\n<p>In meinem alten <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2011\/07\/07\/slitaz-auf-einen-usb-stick-installieren\/\">Artikel f\u00fcr Slitaz 3.0<\/a> funktionierte TazUSB auch von einem Debian-System, wenn man zuvor das Programm aus den Quellen kompiliert hatte. Bei der neuen Version scheitert es bei mir irgendwann an fehlenden Abh\u00e4ngigkeiten, weswegen ich diese Methode im Moment nicht mehr empfehlen kann.<\/p>\n<h2>Ein fertiges Ext2-USB-Abbild<\/h2>\n<p>Ich habe die Partition meines USB-Sticks mit <a href=\"http:\/\/packages.debian.org\/partclone\">Partclone<\/a> gesichert und mit Gzip komprimiert, so dass das gepackte Abbild 38 MB und das ungepackte 108 MB gro\u00df ist. Ihr k\u00f6nnt dieses inoffizielle Abbild <a href=\"https:\/\/dl.gambaru.de\/blog\/2016\/10\/03\/slitaz_4_usb.img.tar.gz\">hier herunterladen<\/a>.<br \/>\nDanach muss die tar.gz-Datei entpackt und mit partclone auf eurem USB-Stick wiederhergestellt werden, z.B.<br \/>\n<code>partclone.restore -d -s slitaz_4_usb.img -o \/dev\/sdb1 <\/code><br \/>\nAnschlie\u00dfend solltet ihr einen funktionierenden Live-USB-Stick mit Slitaz 4.0 haben. Wie immer gilt: Nutzung auf eigene Gefahr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Slitaz kennt mehrere Wege, um eine Live-USB-Version zu erzeugen. Bekanntlich werden Debian und Ubuntu in naher Zukunft auf CD-Versionen ihrer Installationsmedien verzichten. Wie einige Kommentatoren in dem alten Beitrag geschrieben haben, hat man heutzutage entweder noch DVDs\/Blu-rays oder sogar nur noch USB-Sticks und externe Festplatten. Optische Medien: Doch ein aussterbendes Medium? Es stimmt aber auch, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2012\/06\/23\/slitaz-4-0-und-die-liveusb-installation-mit-tazusb-box-tazusb-gen-und-dem-tazpanel\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eSlitaz 4.0 und die Live-USB-Installation mit TazUSB Box, tazusb-gen und dem TazPanel\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5],"tags":[179],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8055"}],"collection":[{"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8055"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8055\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10665,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8055\/revisions\/10665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8055"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8055"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8055"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}