{"id":793,"date":"2010-12-14T18:10:19","date_gmt":"2010-12-14T17:10:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=793"},"modified":"2020-03-22T05:26:46","modified_gmt":"2020-03-22T04:26:46","slug":"federleicht-musikhoren-mit-cmus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2010\/12\/14\/federleicht-musikhoren-mit-cmus\/","title":{"rendered":"Federleicht Musik h\u00f6ren mit cmus"},"content":{"rendered":"<p>Vor einiger Zeit habe ich ein paar <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=256\">leichtgewichtige Linuxanwendungen<\/a> vorgestellt. Ganz in Vergessenheit geriet dabei <a href=\"http:\/\/cmus.sourceforge.net\">cmus<\/a>, ein schnelles und flexibles Musikprogramm f\u00fcr die Konsole.<br \/>\nCmus spielt alle wichtigen Formate ab, darunter nat\u00fcrlich mp3, ogg, flac und wav und eignet sich dabei auch um Radiostreams aus dem Internet anzuh\u00f6ren.<br \/>\nBesonders in letzter Zeit fiel mir auf, wie reaktionsfreudig cmus bei der Verwaltung der Musikbibliothek umgeht und Musikdateien auch \u00fcber langsame Netzwerkverbindungen mit sehr geringer CPU und RAM Auslastung abspielt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/cmus_rxvt_debian1-1.jpeg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-2257 size-medium\" title=\"cmus_rxvt_debian\" src=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/cmus_rxvt_debian1-1-300x172.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"172\" srcset=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/cmus_rxvt_debian1-1-300x172.jpeg 300w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/cmus_rxvt_debian1-1-768x440.jpeg 768w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/cmus_rxvt_debian1-1-1024x587.jpeg 1024w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/cmus_rxvt_debian1-1.jpeg 1082w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nCmus l\u00e4sst sich als Konsolenprogramm ausschlie\u00dflich \u00fcber die Tastatur steuern. Vor allem die Suche nach Musikst\u00fccken ist an das Programm vi angelehnt, wie auch andere Eigenschaften dieses meistgehassten - oder geliebten Editors (je nach dem wen man fragt). Nein, so schlimm ist es wirklich nicht. Cmus bietet hier viel mehr die M\u00f6glichkeit Befehle entweder im vi Stil auszuf\u00fchren oder eben auch wie von anderen Musikprogrammen gewohnt Tastenk\u00fcrzel festzulegen. Diese lassen sich, ebenso wie diverse weitere Optionen und das Aussehen des Clients, unter Einstellungen (Taste 7) festlegen.<br \/>\nF\u00fcr den Anfang sollte man unter Einstellungen auf jeden Fall nachschauen, ob die Option output_plugin auf \"alsa\" gesetzt wurde, mixer.alsa.channel auf \"PCM\" oder \"MASTER\" und mixer.alsa.device auf \"default\".<br \/>\nDie Bedienung von cmus ist \u00fcbersichtlich und simpel. Mit den Tasten 1-7 w\u00e4hlt man zwischen verschiedenen Ansichten. Am besten man beginnt mit der Browser Ansicht (Taste 5) und steuert den Musikordner an. Mit den Pfeiltasten lassen sich Dateien und Ordner ausw\u00e4hlen und mit der Taste \"a\" werden diese zur Bibliothek hinzugef\u00fcgt. In der Ansicht Bibliothek (Taste 2) kann man dann wieder mit den Pfeiltasten Musikst\u00fccke ausw\u00e4hlen und mit \"y\" zur Playlist (Taste 3) oder mit \"e\" zur Warteschlange (Taste 4) hinzuf\u00fcgen.<br \/>\nDie Baumansicht (Taste 1) bietet hingegen die M\u00f6glichkeit die K\u00fcnstler direkt auszuw\u00e4hlen und mit der Space-Taste die dazugeh\u00f6rigen Alben anzuzeigen. Mit \"TAB\" wechselt man in dieser Ansicht dann zwischen Alben und Liedern hin und her.<br \/>\nWie schon erw\u00e4hnt funktioniert die Suchfunktion genauso wie in vi. Mit \"\/\" und dem Suchbegriff wird nach Mustern gesucht. Dr\u00fcckt man danach \"ENTER\", l\u00e4sst sich mit der Taste \"n\" nach weiteren Begriffen suchen, die dem Muster entsprechen.<br \/>\nNat\u00fcrlich hat cmus auch eine Option f\u00fcr Shuffle \"s\" und Repeat \"r\". Mit \"ENTER\" bzw \"x\" spielt man Lieder ab und \"c\" pausiert den aktuellen Track.<br \/>\nCmus hat eine gute man Seite und auch im Internet <a href=\"http:\/\/cmus.sourceforge.net\/#documentation\">findet sich eine Bedienungsanleitung<\/a> in Englisch.<br \/>\nDie Tastaturk\u00fcrzel sind gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Warum \"p\" Lieder nach unten und \"P\" nach oben verschiebt, kommt einem nicht sofort in den Sinn. Aber daf\u00fcr l\u00e4sst sich dies schnell unter Einstellungen \u00e4ndern.<br \/>\nDas Beste von allem aber ist der wirklich winzige Ressourcenverbrauch von cmus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einiger Zeit habe ich ein paar leichtgewichtige Linuxanwendungen vorgestellt. Ganz in Vergessenheit geriet dabei cmus, ein schnelles und flexibles Musikprogramm f\u00fcr die Konsole. Cmus spielt alle wichtigen Formate ab, darunter nat\u00fcrlich mp3, ogg, flac und wav und eignet sich dabei auch um Radiostreams aus dem Internet anzuh\u00f6ren. 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