{"id":549,"date":"2010-08-25T15:56:13","date_gmt":"2010-08-25T13:56:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=549"},"modified":"2010-08-25T15:56:13","modified_gmt":"2010-08-25T13:56:13","slug":"mpd-mit-sonata-und-pulseaudio-unter-ubuntu-einrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2010\/08\/25\/mpd-mit-sonata-und-pulseaudio-unter-ubuntu-einrichten\/","title":{"rendered":"MPD mit Sonata und Pulseaudio unter Ubuntu einrichten"},"content":{"rendered":"<p>Es wurde Zeit Rhythmbox zu deinstallieren und ein schlankeres St\u00fcck Software f\u00fcr den Hauptrechner zu finden. Insbesondere st\u00f6rten mich die tr\u00e4ge Reaktion der Oberfl\u00e4che, die gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftige Playlist und die fehlende Ordneransicht zur Auswahl der Musik. <a title=\"Leichtgewichtige Linuxanwendungen\" href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=256\">Wie schon fr\u00fcher geschrieben<\/a> halte ich den Music Player Daemon (MPD) f\u00fcr einen guten Ersatz. Mittelfristig k\u00f6nnte man damit auch eine eigene, unabh\u00e4ngige Audioanlage einrichten, die dann von allen im Haus benutzten PCs angesprochen werden kann. Ich habe mich f\u00fcr <a title=\"Sonata\" href=\"http:\/\/sonata.berlios.de\/\">Sonata<\/a> als Client entschieden, aber es gibt noch <a title=\"MPD Clients\" href=\"http:\/\/mpd.wikia.com\/wiki\/Clients\">viele, viele andere<\/a>.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nLeider ist es mit<\/p>\n<blockquote><p>sudo aptitude install mpd sonata<\/p><\/blockquote>\n<p>noch nicht getan. In der Datei \/etc\/mpd.conf muss noch der richtige Pfad zum Musik Verzeichnis eingetragen werden, eventuell Rechte ge\u00e4ndert und MPD f\u00fcr die Zusammenarbeit mit Pulseaudio fit gemacht werden.<br \/>\nIch habe den ersten Abschnitt \"Files and directories\" unver\u00e4ndert gelassen. Hier w\u00e4re es z.B. m\u00f6glich alle Angaben auf das aktuelle HOME Verzeichnis des Nutzers zu \u00e4ndern. Die Alternative ist einen symbolischen Link im voreingestellten Musikverzeichnis \/var\/lib\/mpd\/music anzulegen, der direkt auf den Musikordner verweist. Angenommen die Musikdateien liegen wie bei Ubuntu vorgesehen in \/home\/NUTZER\/Musik, muss man in das Verzeichnis \/var\/lib\/mpd\/music wechseln und mit<\/p>\n<blockquote><p>sudo ln -s \/home\/NUTZER\/Musik<\/p><\/blockquote>\n<p>den symbolischen Link anlegen. Nat\u00fcrlich ist es m\u00f6glich weitere Links zu erstellen, die auf zus\u00e4tzliche Verzeichnisse verweisen.Beachten sollte man, dass bei Sonata das HOME-Verzeichnis als Musikordner angegeben wird und nicht der Musikordner selbst. Dann lassen sich mit dieser Methode die Musikdateien direkt in Sonata editieren. Damit MPD den symbolischen Links sowohl innerhalb und au\u00dferhalb des angegebenen Musikverzeichnisses folgt, m\u00fcssen die Zeilen<\/p>\n<blockquote><p>follow_outside_symlinks\u00a0\u00a0 \u00a0\"yes\"<br \/>\nfollow_inside_symlinks\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \"yes\"<\/p><\/blockquote>\n<p>auskommentiert werden.<br \/>\nDamit der Music Player Daemon auch von anderen Computer innerhalb des Netzwerkes ansprechbar ist, muss die Zeile<\/p>\n<blockquote><p>bind_to_address\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\"localhost\"<\/p><\/blockquote>\n<p>kommentiert sein.<\/p>\n<h3>MPD f\u00fcr Pulseaudio konfigurieren<\/h3>\n<p>In der Standardeinstellungen ist MPD f\u00fcr den Einsatz mit Alsa konfiguriert und l\u00e4uft auch auf Anhieb unter Ubuntu. Das Problem besteht darin, dass in Ubuntu verschiedene Audioquellen \u00fcber Pulseaudio gesteuert werden. Dadurch l\u00e4sst sich in der MPD Standardkonfiguration der Client nicht \u00fcber das indicator-sound Applet (Das Lautsprechersymbol in der oberen Taskleiste) steuern. Genauer gesagt hatte ich entweder Ton mit Sonata oder mit einem anderen Programm mit Soundausgabe, aber niemals bei beiden gleichzeitig.<br \/>\nIm MPD Wiki wird deshalb vorgeschlagen anstatt des Standardnutzers \"mpd\" f\u00fcr den Daemon den eigenen Benutzernamen in die mpd.conf einzutragen. Damit MPD Pulseaudio nutzen kann, gen\u00fcgt es<\/p>\n<blockquote><p>audio_output {<br \/>\ntype           \"alsa\"<br \/>\nname           \"MPD\"<br \/>\ndevice         \"pulse\"<br \/>\nmixer_control  \"Master\"<br \/>\n}<\/p><\/blockquote>\n<p>an die entsprechende Stelle in der <em>mpd.conf<\/em> einzutragen und die Zeile<\/p>\n<blockquote><p>user\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\"BENUTZERNAME\"<\/p><\/blockquote>\n<p>an den eigenen Benutzernamen anzupassen.<br \/>\nDamit der neue Benutzer auch in den MPD Ordner \/var\/run\/mpd schreiben darf, gen\u00fcgt es die Rechte abzu\u00e4ndern. Zum Beispiel mit<\/p>\n<blockquote><p>sudo chown -R BENUTZERNAME.audio \/var\/run\/mpd\/<\/p><\/blockquote>\n<h3>MPD neustarten<\/h3>\n<blockquote><p>sudo \/etc\/init.d\/mpd restart<\/p><\/blockquote>\n<p>Damit werden die gemachten Einstellungen wirksam und MPD sollte nun auch mit Pulseaudio harmonieren. Praktisch hat man mit MPD nun die M\u00f6glichkeit von jedem beliebigen PC im Heimnetzwerk aus die eigene Musiksammlung abzuspielen, sofern ein passender MPD Client installiert worden ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wurde Zeit Rhythmbox zu deinstallieren und ein schlankeres St\u00fcck Software f\u00fcr den Hauptrechner zu finden. Insbesondere st\u00f6rten mich die tr\u00e4ge Reaktion der Oberfl\u00e4che, die gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftige Playlist und die fehlende Ordneransicht zur Auswahl der Musik. Wie schon fr\u00fcher geschrieben halte ich den Music Player Daemon (MPD) f\u00fcr einen guten Ersatz. 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