{"id":3901,"date":"2011-09-25T11:13:24","date_gmt":"2011-09-25T09:13:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=3901"},"modified":"2019-10-24T01:15:30","modified_gmt":"2019-10-23T23:15:30","slug":"softwarepakete-konvertieren-mit-alien-oder-tazpkg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2011\/09\/25\/softwarepakete-konvertieren-mit-alien-oder-tazpkg\/","title":{"rendered":"Softwarepakete konvertieren mit alien oder tazpkg"},"content":{"rendered":"<p>Ein Problem bei kleineren Distributionen ist h\u00e4ufig, dass sie aus Zeit- und Ressourcengr\u00fcnden nicht genauso viele Bin\u00e4rpakete wie gr\u00f6\u00dfere Distributionen anbieten k\u00f6nnen. Neue Pakete mit Hilfe der distributionseigenen Werkzeuge zu kompilieren, ist die g\u00e4ngigste Methode um den Softwareumfang zu vergr\u00f6\u00dfern.<br \/>\nM\u00f6chte man sich nicht erst in die eher fortgeschrittene Thematik einarbeiten, gibt es zumindest bei Debian und Slitaz eine Alternativmethode. Irgendwann kam jemand auf die Idee, dass es bei manchen Paketen nur notwendig ist die Struktur der integrierten Dateien anzupassen und das Paket einer fremden Distribution in das eigene Format umzuwandeln.<br \/>\nIch wollte unbedingt mein favorisiertes Musikprogramm <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2010\/12\/14\/federleicht-musikhoren-mit-cmus\/\">cmus<\/a> auch mit Slitaz benutzen, weswegen ich mir die neueste Version aus Debian Sid heruntergeladen habe und mit Hilfe von tazpkg das Paket dann umgewandelt habe. Der Weg ist schnell erkl\u00e4rt.<\/p>\n<ol>\n<li>Cmus als .deb Paket <a href=\"http:\/\/packages.debian.org\/sid\/i386\/cmus\/download\">manuell<\/a> oder mit apt herunterladen<\/li>\n<li><code>tazpkg convert<\/code> \"Paketname\"<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das war es auch schon. Danach beginnt der Paketmanager das Paket in das Slitaz-Format umzuwandeln. Man sollte zumindest eine einigerma\u00dfen schnelle Kiste besitzen. Der Thinkpad 600 ist daf\u00fcr ausreichend, bei einem Toshiba Satellite 220cs mit nur 16 MB RAM kann sich der Vorgang auch schon mal ein paar Stunden hinziehen. \ud83d\ude44<\/p>\n<h3>Debian und Aliens<\/h3>\n<p>Debian hat f\u00fcr diese Art von Aufgabe ein vergleichbares Programm namens <a href=\"http:\/\/wiki.debian.org\/Alien\">alien<\/a>, mit dem sich z.B. Slackware- oder RPM-Pakete in das Deb-Format \u00fcberf\u00fchren lassen.<\/p>\n<p><code>alien --to-deb \/Pfad\/zu\/meinem\/Paket.rpm<\/code><\/p>\n<p>Die Methode muss nicht zwangsl\u00e4ufig bei jedem Paket funktionieren. Bei kleineren hatte ich aber bisher immer Erfolg. Die \"saubere\" Methode bleibt auch weiterhin ein St\u00fcck Software direkt aus den Quellen zu kompilieren. Aus diesem Grund gibt es ein solches Werkzeug bei <a href=\"https:\/\/wiki.archlinux.org\/index.php\/Devland#Other_Package_Formats\">Arch Linux erst gar nicht<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Problem bei kleineren Distributionen ist h\u00e4ufig, dass sie aus Zeit- und Ressourcengr\u00fcnden nicht genauso viele Bin\u00e4rpakete wie gr\u00f6\u00dfere Distributionen anbieten k\u00f6nnen. Neue Pakete mit Hilfe der distributionseigenen Werkzeuge zu kompilieren, ist die g\u00e4ngigste Methode um den Softwareumfang zu vergr\u00f6\u00dfern. M\u00f6chte man sich nicht erst in die eher fortgeschrittene Thematik einarbeiten, gibt es zumindest bei &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2011\/09\/25\/softwarepakete-konvertieren-mit-alien-oder-tazpkg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eSoftwarepakete konvertieren mit alien oder tazpkg\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6],"tags":[53,69,179],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3901"}],"collection":[{"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3901"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3901\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11006,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3901\/revisions\/11006"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3901"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3901"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3901"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}