{"id":3547,"date":"2011-08-28T14:39:57","date_gmt":"2011-08-28T12:39:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2011\/08\/28\/debian-stable-mit-backports-fit-machen\/"},"modified":"2019-11-05T01:23:31","modified_gmt":"2019-11-05T00:23:31","slug":"debian-stable-mit-backports-fit-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2011\/08\/28\/debian-stable-mit-backports-fit-machen\/","title":{"rendered":"Debian Stable mit Backports fit machen"},"content":{"rendered":"<p>In der c't Ausgabe 16\/2011 gab es mal wieder einen interessanten Artikel zum Thema Linuxdistributionen, die auf den Pr\u00fcfstand kamen. Testkandidaten waren Debian 6.0, Fedora 15, Linux Mint 11, Mageia 1, OpenSuSe 11.4 und Ubuntu 11.04.<br \/>\nGetestet wurden unter anderem die Installation, mitgelieferte Software und Hardwareunterst\u00fctzung. Mir war total klar wie auch dieser Test ausgehen w\u00fcrde. Nat\u00fcrlich hatte Debian die \u00e4lteste Software und die schlechteste Hardwareunterst\u00fctzung. Die c't w\u00e4re aber nicht die c't, wenn sie nicht differenziert und darauf hingewiesen h\u00e4tte, dass bei Debian Stabilit\u00e4t wichtiger als aktuelle Software sei und man Probleme mit der Hardware durch das Hinzuf\u00fcgen von <a href=\"http:\/\/backports-master.debian.org\/\">Debian Backports<\/a> beheben k\u00f6nne.<\/p>\n<ol>\n<li>Einfach diese Zeile in die <strong>\/etc\/apt\/sources.list<\/strong> hinzuf\u00fcgen:<br \/>\n<blockquote><p>deb http:\/\/backports.debian.org\/debian-backports squeeze-backports main<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><code>aptitude update<\/code><\/li>\n<\/ol>\n<p>Um ein Paket aus den Backports-Archiven zu installieren lautet der Installationsbefehl:<\/p>\n<p><code>aptitude -t squeeze-backports install \"paketname\"<\/code><\/p>\n<p><code><\/code><br \/>\nBei sehr neuen Rechnern wird man in der Regel einen aktualisierten Linuxkernel ben\u00f6tigen. Welche Version gerade aktuell ist, erf\u00e4hrt man mit<\/p>\n<p><code>aptitude search linux-image<\/code><\/p>\n<p><code><\/code><br \/>\nAllgemein l\u00e4sst sich ein Paket auch einfach \u00fcber das <a href=\"http:\/\/www.debian.org\/distrib\/packages\">Webfrontend bei Debian.org<\/a> finden. Einziger Nachteil der Backports ist, dass Sicherheitsupdates nicht durch das Debian Security Team bereitgestellt werden und diese zeitverz\u00f6gert durch das Backports Team nachgeliefert werden.<br \/>\nGerade f\u00fcr Anf\u00e4nger oder den viel beschworenen Durchschnitts-User w\u00fcrde ich immer Debian Stable empfehlen, auch wenn die Software vielleicht nicht auf dem neuesten Stand sein sollte. Denn was macht das in der Regel auch schon aus? Ich konnte schon vor Jahren Musik mit Debian h\u00f6ren, Briefe schreiben, Drucken, Chatten, Emails schreiben und im Internet surfen. Otto-Normal User w\u00fcrde auch heute nichts vermissen. Das Debian Stable veraltet sei h\u00f6rt man meistens aus der Ecke der fortgeschrittenen Nutzer, die unbedingt bei jedem Softwaretrend vorne dabei sein wollen.<br \/>\nNein, man sollte die Schuld nicht bei Debian abladen, wenn einem zwei Jahre bis zur n\u00e4chsten stabilen Version als zu lange erscheinen. Wer es aktueller mag, wechselt zu Debian Testing oder gar zu Debian Unstable.<br \/>\nWas aber wirklich fehlt ist ein automatischer Hinweis, wenn Hardware mit Debian nicht funktioniert, dass hierzu ein Update auf einen aktuelleren Kernel vollzogen werden muss. Ein paar Informationen k\u00f6nnen sicher nicht schaden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der c&#8217;t Ausgabe 16\/2011 gab es mal wieder einen interessanten Artikel zum Thema Linuxdistributionen, die auf den Pr\u00fcfstand kamen. Testkandidaten waren Debian 6.0, Fedora 15, Linux Mint 11, Mageia 1, OpenSuSe 11.4 und Ubuntu 11.04. 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