{"id":3539,"date":"2011-08-28T10:35:11","date_gmt":"2011-08-28T08:35:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=3539"},"modified":"2019-11-05T03:30:29","modified_gmt":"2019-11-05T02:30:29","slug":"debian-derivate-sauber-und-minimal-halten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2011\/08\/28\/debian-derivate-sauber-und-minimal-halten\/","title":{"rendered":"Debian-Derivate sauber und minimal halten"},"content":{"rendered":"<p>Jedes auf Debian basierende System l\u00e4sst sich mit dem Paketmanager apt spielend leicht an die eigenen Bed\u00fcrfnisse anpassen. In der Regel reicht t\u00e4glich ein<\/p>\n<p><code>aptitude update<\/code><br \/>\n<code>aptitude safe-upgrade<\/code><\/p>\n<p>um das System auf dem aktuellen Stand zu halten. Gerade wenn man aber regelm\u00e4\u00dfig Anwendungen auf einem sich h\u00e4ufig \u00e4ndernden Debian Unstable oder Testing installiert oder deinstalliert, k\u00f6nnen mit der Zeit ein paar verwaiste Bibliotheken zur\u00fcckbleiben, die keinem Programm mehr zugeordnet werden k\u00f6nnen.<br \/>\nUm Platz zu schaffen oder seine Installation einfach nur sauber zu halten, gibt es f\u00fcr dieses Problem zwei Debianprogramme.<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"http:\/\/packages.debian.org\/deborphan\">deborphan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/packages.debian.org\/debfoster\">debfoster<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p>Deborphan bringt das textbasierte Programm <strong>orphaner<\/strong> mit, welches als Supernutzer Root ausgef\u00fchrt werden kann. Orphaner findet alle verwaisten Bibliotheken, die sich mit einem Druck auf die Space-Taste zum Deinstallieren ausw\u00e4hlen lassen.<br \/>\nDebfoster hingegen f\u00fchrt man am besten einmal nach einer Minimalinstallation mit Debian aus und w\u00e4hlt alle dann installierten Pakete als erw\u00fcnscht aus. Kommen sp\u00e4ter neue Pakete dazu und wird debfoster erneut aufgerufen, werden die vorher best\u00e4tigten Pakete nicht noch einmal zur Auswahl gestellt und man muss sich nur noch entscheiden, ob man die neuen behalten oder deinstallieren m\u00f6chte.<br \/>\nBeide Programme interagieren im Prinzip nur mit apt und vereinfachen die Suche nach bestimmten Paketen und das L\u00f6schen derselben.<\/p>\n<h3>Empfohlene Pakete nicht mitinstallieren<\/h3>\n<p>Seit Squeeze werden empfohlene Pakete automatisch bei der Auswahl eines Pakets mitinstalliert. In der Regel hat das keine Nachteile, sondern ist einfach ein sinnvoller Bequemlichkeitsfaktor. Anstatt sich darum zu k\u00fcmmern, welche weiteren Programme im Zusammenhang mit Paket X noch sinnvoll sind, nimmt apt einem diese Aufgabe einfach ab.<br \/>\nManchmal m\u00f6chte man aber tats\u00e4chlich selbst bestimmen, welches Paket wirklich gebraucht wird und auf einem absoluten Minimalsystem ist es deswegen oft besser das automatische Installieren der empfohlenen Pakete zu deaktivieren.<br \/>\nDazu muss folgende Zeile in der <strong>\/etc\/apt\/apt.conf<\/strong> nachgetragen werden.<\/p>\n<blockquote><p>APT::Install-Recommends \"false\";<\/p><\/blockquote>\n<p>M\u00f6chte man lieber von Paket zu Paket entscheiden, ob man empfohlene Pakete mitinstallieren m\u00f6chte, geht das am einfachsten mit der Option <strong>-R<\/strong>, z.B.<br \/>\n<code>aptitude -R install surfraw<\/code><br \/>\nHier wird zwar das Paket surfraw installiert, das empfohlene und mehrere Megabyte gro\u00dfe surfraw-extra aber nicht. Nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich der Schuh auch anders herum aufziehen. Man kann standardm\u00e4\u00dfig das Installieren empfohlener Pakete in der apt.conf deaktivieren und dann wieder je nach Paket entscheiden<\/p>\n<p><code>aptitude -r install surfraw<\/code><\/p>\n<p><code><\/code>Man beachte hier nun das kleine <strong>r<\/strong>. \u00dcbrigens l\u00e4sst sich als normaler Benutzer das Installieren und Deinstallieren von Paketen simulieren. Hierzu gibt es den Schalter <strong>-s<\/strong>, z.B.<\/p>\n<p><code>aptitude -r -s install surfraw<\/code><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedes auf Debian basierende System l\u00e4sst sich mit dem Paketmanager apt spielend leicht an die eigenen Bed\u00fcrfnisse anpassen. In der Regel reicht t\u00e4glich ein aptitude update aptitude safe-upgrade um das System auf dem aktuellen Stand zu halten. 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