{"id":34,"date":"2008-06-07T12:21:17","date_gmt":"2008-06-07T11:21:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=34"},"modified":"2008-06-07T12:21:17","modified_gmt":"2008-06-07T11:21:17","slug":"einfach-mounten-mit-debian-etch-und-xfce","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2008\/06\/07\/einfach-mounten-mit-debian-etch-und-xfce\/","title":{"rendered":"Einfach Mounten mit Debian Etch und Xfce"},"content":{"rendered":"<p>Die Kehrseite von Debians stable Version ist leider, dass viele aktuelle Neuerungen von Programmen nicht enthalten sind. Debian setzt bewusst nur Software ein, die ausgiebig getestet worden ist und sich in einer Produktivumgebung als stabil erwiesen hat. Deshalb werden Pakete in der stable Version nur selten mit neuen Features aktualisiert und haupts\u00e4chlich Sicherheitsl\u00fccken geschlossen. Der restriktive Ansatz schlie\u00dft den unkontrollierten Einfluss von nicht getesteten Programmen aus.<br \/>\nNun so weit so gut, das System ist also sehr sicher und stabil, aber warum werden meine CDs und der USB Stick nicht automatisch gemountet und auf dem Desktop angezeigt so wie es zum Beispiel Xubuntu vormacht?<br \/>\nScheinbar hei\u00dft hier auch das Problem, dass Debian Etch nicht das neueste Xfce 4.4.2. mitliefert, sondern &lt;=4.2. Da Thunar laut der <a title=\"Xfce Tour\" href=\"http:\/\/www.xfce.org\/about\/tour\" target=\"_self\">Xfce Tour<\/a> erst mit Version 4.4 die M\u00f6glichkeit bietet entfernbare Ger\u00e4te wie USB Sticks oder CD-ROM automatisch einzubinden und zu verwalten, gibt es nun mehrere L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten.<br \/>\nDa die n\u00e4chste Stable Version von Debian Lenny diese Neuerung mitbringen wird, k\u00f6nnte man nun sein ganzes System auf Testing upgraden, nur einen Xfce Backport einspielen oder Xfce deinstallieren und aus den neusten Quellen selbst kompilieren.<br \/>\nWenn aber bewusst Etch laufen soll und backports aus Gr\u00fcnden der Sicherheit\/Stabili\u00e4t nicht erw\u00fcnscht sind, bleibt noch eine andere M\u00f6glichkeit.<br \/>\nIn der Xfce Taskleiste l\u00e4sst sich ein Objekt namens \"Ger\u00e4te einh\u00e4ngen\" hinzuf\u00fcgen. Dieses Plugin greift direkt auf die Datei <em>\/etc\/fstab<\/em> zu und liest die dortigen Informationen aus. Um Laufwerke, Partitionen und Ger\u00e4te per Plugin mounten zu k\u00f6nnen, muss die Datei angepasst werden. F\u00fcr meinen Laptop sieht die Datei so aus:<\/p>\n<blockquote><p># \/etc\/fstab: static file system information.<br \/>\n#<br \/>\n# &lt;file system&gt; &lt;mount point&gt;   &lt;type&gt;  &lt;options&gt;       &lt;dump&gt;  &lt;pass&gt;<br \/>\nproc            \/proc           proc    defaults        0       0<br \/>\n\/dev\/hda1       \/               ext3    defaults,errors=remount-ro 0       1<br \/>\n\/dev\/hda5       none            swap    sw              0       0<br \/>\n\/dev\/hdc        \/media\/cdrom0   udf,iso9660 user,noauto     0       0<br \/>\n\/dev\/fd0        \/media\/floppy0  auto    rw,user,noauto  0       0<br \/>\n\/dev\/sda1    \/media\/usb    auto    user,noauto    0    0<\/p><\/blockquote>\n<p>Um herauszufinden wie auf eurem Rechner die Ger\u00e4tenamen hei\u00dfen, gen\u00fcgt ein<em> fdisk -l<\/em> auf der Konsole. In meinem Fall hatte mein USB Stick den Ger\u00e4tenamen \/dev\/sda1. Das Verzeichnis \/media\/usb muss als root mit<em> mkdir \/media\/usb<\/em> angelegt werden. Anschlie\u00dfend lassen sich alle Laufwerke per Knopfdruck mittels des Plugins ein- und aush\u00e4ngen.<br \/>\n<strong>Fazit:<\/strong><br \/>\nZum automatischen mounten fehlt HAL und die aktuelleste Xfce Version 4.4.2, die beide wohl mit Lenny irgendwann zum Einsatz kommen. Bis dato l\u00e4sst sich das grafische Ein-und Aush\u00e4ngen der Ger\u00e4te auch einfach per Taskleistenplugin l\u00f6sen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kehrseite von Debians stable Version ist leider, dass viele aktuelle Neuerungen von Programmen nicht enthalten sind. Debian setzt bewusst nur Software ein, die ausgiebig getestet worden ist und sich in einer Produktivumgebung als stabil erwiesen hat. 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