{"id":3251,"date":"2011-08-05T18:05:33","date_gmt":"2011-08-05T16:05:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=3251"},"modified":"2019-11-19T02:23:41","modified_gmt":"2019-11-19T01:23:41","slug":"transmission-mein-anderer-bittorrent-favorit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2011\/08\/05\/transmission-mein-anderer-bittorrent-favorit\/","title":{"rendered":"Transmission: Mein anderer Bittorrent-Favorit"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin Ubuntu dankbar daf\u00fcr, dass es mich seinerzeit zu <a href=\"http:\/\/packages.debian.org\/transmission\">Transmission<\/a> gef\u00fchrt hat. Ich erinnere mich auch nur noch dunkel daran, wie der grafische Client davor hie\u00df, den Ubuntu als Standard auslieferte und die schwergewichtige Anomalie namens Azureus, die noch viel fr\u00fcher meinen Desktop zierte, m\u00f6chte ich am liebsten vergessen. Seitdem Transmission seinen ersten Auftritt bei Ubuntu hatte, bin ich wunschlos gl\u00fccklich, wenn es um Bittorrent-Aufgaben geht. Mittlerweile habe ich aber mit <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2010\/12\/07\/effizient-und-schnell-rtorrent-screen-und-elinks\/\">Rtorrent<\/a> eine w\u00fcrdige Alternative f\u00fcr die Konsole gefunden, die effektiv und anspruchslos ihre Dienste verrichtet.<br \/>\nWenn ich aber gefragt werde, welchen Bittorrent-Client ich empfehlen w\u00fcrde, dann w\u00e4re Transmission immer noch erste Wahl. Die Vorteile sind unverkennbar. Auch wenn Rtorrent ein wahres Biest ist, die meisten Leute werden erst einmal die Augen verdrehen, wenn sie eine Ncurses-Konsolenanwendung sehen. Transmission hingegen l\u00e4sst sich auch f\u00fcr nicht eingefleischte Linuxgeeks schmackhaft machen. Die GUI ist intuitiv und alles funktioniert sofort nach der Installation, ohne dass man sich durch diverse Untermen\u00fcs oder Handbuchseiten arbeiten m\u00fcsste. Zus\u00e4tzlich ist Transmission f\u00fcr alle bekannten Betriebssysteme verf\u00fcgbar sei es Linux, Windows, FreeBSD oder MacOS und genau deshalb konnte ich meine Schwester als bekennenden Apple Fan auch von dieser kleinen Anwendung \u00fcberzeugen. \ud83d\ude09<br \/>\nTransmission kann aber noch mehr. Wer Ubuntu installiert kommt, ohne es vielleicht zu wissen, mit transmission-gtk in Kontakt. Dabei gibt es aber auch eine grafische QT-Oberfl\u00e4che, ein Webfrontend und, wer h\u00e4tte es gedacht, auch eine Konsolenvariante. Als Alternative zu Rtorrent bietet sich deshalb z.B. eine Installation von transmission-daemon oder transmission-cli an.<br \/>\nErsteres l\u00e4sst sich dann direkt \u00fcber den Browser ansteuern. Standardm\u00e4\u00dfig lauscht der Transmission-Daemon auf Port 9091 und mit dem Benutzer und Passwort \"transmission\" hat man dort direkten Zugriff auf all seine Bittorrent Aufgaben.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/20110805_Transmission_Webfrontend1-1.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-3252 size-medium\" title=\"20110805_Transmission_Webfrontend\" src=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/20110805_Transmission_Webfrontend1-1-300x225.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/20110805_Transmission_Webfrontend1-1-300x225.png 300w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/20110805_Transmission_Webfrontend1-1-768x576.png 768w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/20110805_Transmission_Webfrontend1-1.png 823w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nTransmission-cli dagegen ist eine reine Konsolenanwendung. Im einfachsten Fall startet man den Download mit <code>transmissioncli meinTorrent.torrent<\/code>. Nat\u00fcrlich gibt es noch diverse weitere Optionen, die man an den Befehl anh\u00e4ngen kann, womit sich dann unter anderem die Upload- und Downloadrate und Verschl\u00fcsselung einstellen lassen.<br \/>\nIn vielen F\u00e4llen wird die Konsolenanwendung vollkommen ausreichend sein um sich ein Torrent auf den Rechner zu laden. Rtorrent bietet aber mit der ncurses Oberfl\u00e4che eine flexiblere M\u00f6glichkeit um diverse Optionen des Clients auszuf\u00fchren. F\u00fcr Transmission-Cli gibt es eine vergleichbare Oberfl\u00e4che, die in Python programmiert worden ist. Solange Python &gt; 2.6 installiert ist, sollte es mit <a href=\"https:\/\/github.com\/fagga\/transmission-remote-cli\">transmission-remote-cli<\/a> m\u00f6glich sein auch ohne Browser direkt auf den transmission-daemon zuzugreifen und alle wichtigen Einstellungen vorzunehmen. Leider funktioniert diese ncurses Oberfl\u00e4che nicht mit der aktuellen 2.03 Version in Debian Unstable. Sobald 2.30 dort eintrifft liefere ich einen Screenshot und ein paar S\u00e4tze dazu nach.<br \/>\nAlles in allem l\u00e4sst sich Transmission an alle individuellen Bed\u00fcrfnisse anpassen und sowohl GUI Fans als auch Puristen kommen auf ihre Kosten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin Ubuntu dankbar daf\u00fcr, dass es mich seinerzeit zu Transmission gef\u00fchrt hat. Ich erinnere mich auch nur noch dunkel daran, wie der grafische Client davor hie\u00df, den Ubuntu als Standard auslieferte und die schwergewichtige Anomalie namens Azureus, die noch viel fr\u00fcher meinen Desktop zierte, m\u00f6chte ich am liebsten vergessen. 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