{"id":31,"date":"2008-05-28T17:45:54","date_gmt":"2008-05-28T15:45:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=31"},"modified":"2008-05-28T17:45:54","modified_gmt":"2008-05-28T15:45:54","slug":"wlan-wgt511t-atheros-chipsatz-konfiguration-unter-debian-etch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2008\/05\/28\/wlan-wgt511t-atheros-chipsatz-konfiguration-unter-debian-etch\/","title":{"rendered":"WLAN wg511t Atheros Chipsatz Konfiguration unter Debian Etch"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich mich bei meinem Dell-Inspiron-4000-Laptop f\u00fcr Debian Etch mit Xfce-Desktop entschieden hatte, musste noch die WLAN-Karte zum Laufen gebracht werden. Da der Madwifi-Treiber f\u00fcr den Atheros-Chipsatz bei WLAN-Karten leider noch unfrei ist, muss man unter Debian diesen noch selbst einrichten, sprich manuell aus den Quellen kompilieren. Zum Gl\u00fcck ist es sehr einfach geworden das mit Debian umzusetzen. Wie es geht erfahrt ihr hier.<br \/>\nUm die Madwifi-Treiber zu kompilieren ben\u00f6tigt man zuerst einmal die Quellpakete. Da Madwifi ein unfreier Treiber ist muss zuerst die <em>\/etc\/apt\/sources.list<\/em> ge\u00e4ndert werden. Dazu wechselt ihr entweder auf die Konsole mit z.B. STRG+ALT+F2 oder w\u00e4hlt unter Xfce das Terminal Fenster aus. Mit<br \/>\n<code>vim \/etc\/apt\/sources.list<\/code><br \/>\n\u00e4ndert man die Apt-Datei welche f\u00fcr den Zugriff auf die Download Server zust\u00e4ndig ist.<br \/>\nMit der Taste I geht es in den Einf\u00fcgen-Modus. F\u00fcr die stabile Version Etch k\u00f6nnt ihr nun entweder die folgenden beiden Zeilen in sources.list kopieren oder ihr f\u00fcgt an eure entsprechenden Eintr\u00e4ge einfach contrib non-free an.<\/p>\n<blockquote><p># Stable<br \/>\ndeb ftp:\/\/ftp.de.debian.org\/debian stable main contrib non-free<br \/>\ndeb-src ftp:\/\/ftp.de.debian.org\/debian stable main contrib non-free<\/p><\/blockquote>\n<p>Als Benutzer root m\u00fcssen lediglich per Apt ein paar ben\u00f6tigte Programme und Werkzeuge installiert werden. Mit dem Befehl m-a wird der module-assistant gestartet, der automatisch die Paketquellen herunterl\u00e4dt, diese entpackt, kompiliert, ein Debian Paket daraus erzeugt und dieses schlie\u00dflich installiert. Die magischen Zeilen lauten:<br \/>\n<code><\/p>\n<ul>\n<li> apt-get update<\/li>\n<li> apt-get install madwifi-source<\/li>\n<li> apt-get install madwifi-tools<\/li>\n<li> m-a prepare<\/li>\n<li> m-a a-i madwifi<\/li>\n<\/ul>\n<p><\/code><br \/>\nUm den Treiber zu aktivieren muss das Modul noch mit<br \/>\n<code><br \/>\n modprobe ath_pci<br \/>\n<\/code><br \/>\ngeladen werden. Ein dmesg | grep ath sollte dann eine \u00e4hnliche Ausgabe erzeugen wie<\/p>\n<blockquote><p>ath_hal: module license 'Proprietary' taints kernel.<br \/>\nath_hal: 0.9.18.0 (AR5210, AR5211, AR5212, RF5111, RF5112, RF2413, RF5413)<br \/>\nath_rate_sample: 1.2 (0.9.3)<br \/>\nath_pci: 0.9.4.5 (0.9.3)\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit <code>wlanconfig ath0 list scan<\/code> l\u00e4sst sich sp\u00e4ter die Funknetzumgebung im Terminal anzeigen. Alternativ gibt auch <code>iwlist ath0 scan<\/code> einiges an Informationen aus.<br \/>\nF\u00fcr die Netzwerkkonfiguration bietet sich der <a title=\"Network Manager bei Ubuntuusers.de\" href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Network-Manager\" target=\"_blank\">NetworkManager<\/a> als grafische L\u00f6sung an oder <a title=\"Wifi Radar bei Ubuntuusers.de\" href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/WLAN\/Wifi-Radar\" target=\"_blank\">WifiRadar<\/a>. Wenn es damit Probleme gibt, ist das manuelle Eintragen der entsprechenden Daten aber auch kein Problem. F\u00fcr den sicheren Betrieb mit WPA muss auf jeden Fall noch das Paket Wpasupplicant installiert werden.<br \/>\nIn der <em>\/etc\/network\/interfaces<\/em> dann einen Eintrag wie den folgenden mit einem Editor eurer Wahl erstellen.<\/p>\n<blockquote><p># wlan<br \/>\nallow-hotplug ath0<br \/>\niface ath0 inet dhcp<br \/>\npre-up \/sbin\/wpa_supplicant -D madwifi -i ath0 -c \/etc\/wpa_supplicant.conf -B<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit der letzten Zeile wird die Funk\u00fcbertragung mit wpasupplicant verschl\u00fcsselt. Dabei greift das Programm auf die Datei <em>\/etc\/wpa_supplicant.conf<\/em> zu. Diese Datei muss erst erstellt werden und sollte anschlie\u00dfend folgende Informationen enthalten.<\/p>\n<blockquote><p>network={<br \/>\nssid=\"MeineSSID\"<br \/>\npsk =\"MeingeheimesPasswort\"<br \/>\n#psk = MeingeheimesPasswort in Hex-Schreibweise<br \/>\nkey_mgmt=WPA-PSK<br \/>\npairwise=TKIP<br \/>\ngroup=TKIP<br \/>\nproto=WPA<br \/>\nauth_alg=OPEN<br \/>\n}\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Passwort kann einmal im Klartext stehen oder in Hexadezimalschreibweise eingetragen werden. Manche Router\/Accesspoints bieten eine M\u00f6glichkeit das normale Passwort in die andere Schreibweise umzuwandeln.<br \/>\nMit <code>ifup ath0<\/code> wird anschlie\u00dfend das Interface konfiguriert und man sollte nun per DHCP auch eine IP-Adresse erhalten. Falls alles fehlschl\u00e4gt gibt es auf <a title=\"ubuntuusers.de\" href=\"http:\/\/www.ubuntuusers.de\" target=\"_blank\">www.ubuntuusers.de<\/a> schon einige gute Eintr\u00e4ge zu diesem Thema. Auf der offiziellen englischsprachigen Website des Madwifi-Projektes, kann man das oben geschriebene auch noch einmal nachvollziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich mich bei meinem Dell-Inspiron-4000-Laptop f\u00fcr Debian Etch mit Xfce-Desktop entschieden hatte, musste noch die WLAN-Karte zum Laufen gebracht werden. Da der Madwifi-Treiber f\u00fcr den Atheros-Chipsatz bei WLAN-Karten leider noch unfrei ist, muss man unter Debian diesen noch selbst einrichten, sprich manuell aus den Quellen kompilieren. 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