{"id":3098,"date":"2011-07-24T18:50:45","date_gmt":"2011-07-24T16:50:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=3098"},"modified":"2011-07-24T18:50:45","modified_gmt":"2011-07-24T16:50:45","slug":"slitaz-mit-tazlito-in-wenigen-minuten-seine-eigene-live-cd-erstellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2011\/07\/24\/slitaz-mit-tazlito-in-wenigen-minuten-seine-eigene-live-cd-erstellen\/","title":{"rendered":"Slitaz: Mit Tazlito in wenigen Minuten seine eigene Live-CD erstellen"},"content":{"rendered":"<p>Vielleicht habt ihr euch schon mal gefragt, wie man eigentlich seine eigene Linux-Live-CD erstellen kann. Bei Debian gibt es z.B. das <a href=\"http:\/\/live.debian.net\/\">Debian-Live-Projekt<\/a> oder bei Arch Linux hei\u00dft es <a href=\"https:\/\/wiki.archlinux.org\/index.php\/Building_a_Live_CD\">ArchIso oder larch<\/a>.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.slitaz.org\">Slitaz<\/a> stellt ein Werkzeug namens <a href=\"http:\/\/hg.slitaz.org\/tazlito\/raw-file\/tip\/doc\/tazlito.en.html\">Tazlito<\/a> zur Verf\u00fcgung, welches mit der denkbar einfachsten Methode eine Live-CD erschaffen kann - einem Mausklick.<br \/>\nDa das stabile Slitaz 3.0 schon als Live-CD konzipiert worden ist, gen\u00fcgt es die CD oder den USB-Stick einzuwerfen und in die Liveumgebung zu starten. Mindestens 256 MB RAM sollten es f\u00fcr die Erstellung der eigenen Live-CD aber schon sein.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/20110724_tazlitobox_core_duo1-1-1.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/20110724_tazlitobox_core_duo1-1-1.png\" alt=\"\" title=\"20110724_tazlitobox_core_duo\" width=\"510\" height=\"319\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3103\" \/><\/a><br \/>\nTazlito bietet mehrere M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Writeiso<\/strong>. Am schnellsten geht es, indem ihr das Livesystem euren W\u00fcnschen anpasst. Installiert oder deinstalliert Anwendungen mit tazpkg. Konfiguriert das Betriebssystem nach eurem Belieben und falls ihr Slitaz von USB startet, k\u00f6nnt ihr auch all eure permanenten Daten in \/home bearbeiten und schlie\u00dflich mit Tazlito ein neues ISO-Abbild von eurem gesamten System erzeugen.<br \/>\nUnd mehr ist es nicht. Anschlie\u00dfend muss man in der Tazlito-Box im Reiter <em>Writeiso<\/em> nur noch lzma als Kompressionsmethode ausw\u00e4hlen und auf WriteIso klicken. Der Rest geschieht automatisch. Das fertige ISO befindet sich danach in <em>\/home\/slitaz\/distro<\/em>. <\/li>\n<li><strong>Live Flavor<\/strong>. Hier werden nur die installierten Pakete und die im Ordner \/home\/slitaz\/distro\/addfiles hinzugef\u00fcgten Dateien zum ISO zusammengestellt.<\/li>\n<li><strong>Flavors List<\/strong>. Nat\u00fcrlich gibt es schon ein paar vorgefertigte Slitaz Flavors. Im Prinzip besteht das Betriebssystem aus einer Anzahl von Paketen und ein paar Extrainformationen, weshalb Slitaz diese Erkenntnis in drei Dateien festgehalten hat, die sich nach dem Klick auf <em>Get Flavor<\/em> im Home-Ordner von tux befinden.<br \/>\nMit dem Core Flavor l\u00e4sst sich eine grafische Desktopumgebung z.B. von Grund auf erstellen. In der Datei distro-packages.list m\u00fcssen nur die Paketnamen entfernt oder hinzugef\u00fcgt werden. Bei mir gab es ein Problem mit get-wifi-firmware, weshalb die einfachste L\u00f6sung war das Paket aus der Textdatei zu l\u00f6schen. Die Wifi Firmware l\u00e4sst sich einzeln auch von einem <a href=\"http:\/\/mirror.slitaz.org\/packages\/cooking\/\">Slitaz Mirror<\/a> installieren.<\/li>\n<li><strong>Gen Flavor<\/strong>. Es geht auch anders herum. Sobald die perfekte Live-CD erstellt worden ist, kann man daraus eine Flavor-Datei erstellen und wenn man m\u00f6chte an die Entwickler schicken.<\/li>\n<li><strong>Meta<\/strong>. Meta funktioniert wie eine Matroschka-Puppe. Mehrere ISOs lassen sich gemeinsam auf eine CD schreiben und je nach dem wie viel RAM dem System zur Verf\u00fcgung steht wird eine davon geladen. Die Voraussetzungen lassen sich im Reiter Meta festlegen.<\/li>\n<li><strong>Low Ram<\/strong>. Schlie\u00dflich l\u00e4sst sich eine ISO-Datei ebenfalls mit nur einem Klick in ein Low-RAM-Format umwandeln, mit dem auch \u00e4ltere Rechner mit ca. 128 MB und weniger funktionieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Seine eigene Live-CD mit Slitaz zu erstellen macht eine Menge Spass. Viel einfacher geht es nicht. Um nicht jedes Mal nach einer neuen Kreation eine CD verbrennen zu m\u00fcssen, kann das ISO auch mit der Tazusb-Box auf <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2011\/07\/07\/slitaz-auf-einen-usb-stick-installieren\/\">einen USB-Stick geschrieben<\/a> werden. Wer sich einmal an einem absoluten Minilinux mit Slitaz probieren will, sollte auch einen Blick auf <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2011\/07\/08\/erstelle-deine-eigene-linuxdistribution-online-mit-tiny-slitaz\/\">Tiny Slitaz<\/a> werfen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/20110724_tazusbbox_core_duo1-1-1.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/20110724_tazusbbox_core_duo1-1-1.png\" alt=\"\" title=\"20110724_tazusbbox_core_duo\" width=\"493\" height=\"206\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3105\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielleicht habt ihr euch schon mal gefragt, wie man eigentlich seine eigene Linux-Live-CD erstellen kann. Bei Debian gibt es z.B. das Debian-Live-Projekt oder bei Arch Linux hei\u00dft es ArchIso oder larch. 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