{"id":3091,"date":"2011-07-23T23:16:03","date_gmt":"2011-07-23T21:16:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2011\/07\/23\/wer-suchet-der-findet-2\/"},"modified":"2011-07-23T23:16:03","modified_gmt":"2011-07-23T21:16:03","slug":"wer-suchet-der-findet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2011\/07\/23\/wer-suchet-der-findet\/","title":{"rendered":"Wer suchet der findet"},"content":{"rendered":"<p>Irgendwie bin ich froh, dass es mit dem <a href=\"http:\/\/live.gnome.org\/Zeitgeist\">Zeitgeist<\/a>-Rahmenwerk in Zukunft selbstverst\u00e4ndlich werden wird nach Informationen wie \"Das Foto, dass ich mir vor zwei Tagen angeschaut habe\" suchen zu k\u00f6nnen. Ich denke das kommt allen zu Gute, die unaufger\u00e4umte Schreibtische und R\u00e4ume gerne mit dem Spruch \"Das Genie beherrscht das Chaos\" versuchen zu relativieren. 8)<br \/>\nAuf der anderen Seite, so gro\u00df war meine Nachfrage nach Suchprogrammen noch nie. Das Sch\u00f6ne an Linux und insbesondere an Debian ist, es gibt ein klares Schema. Konfigurationsdateien kommen nach \/etc, Logdateien sind in \/var\/log\/ und wenn es sonst noch etwas Wichtiges gibt ist es meistens in \/usr. Doch die wirklich wichtigen Sachen sind sowieso in \/home. Von daher: Wozu die ganze Sucherei?<br \/>\nWenn ich tats\u00e4chlich vergessen habe, wo ich eine Datei abgelegt habe, kommen mir eigentlich immer nur zwei Anwendungen in den Sinn: <a href=\"http:\/\/packages.debian.org\/findutils\">find<\/a> und locate.<br \/>\nPraktisch jedes grafische Programm greift auf die beiden zur\u00fcck. Im Gegensatz zu find benutzt locate eine Datenbank um die Suche auszuf\u00fchren, was das Ganze erheblich beschleunigt. Bei Debian empfehle ich das entsprechende Paket <a href=\"http:\/\/packages.debian.org\/mlocate\">mlocate<\/a>. Als root werden die Daten in die Datenbank eingelesen und erneuert, was sich mit dem Befehl<\/p>\n<blockquote><p>\nupdatedb\n<\/p><\/blockquote>\n<p>einfach erreichen l\u00e4sst. Als Normalbenutzer gen\u00fcgt danach eine Suche mit<\/p>\n<blockquote><p>\nlocate \"Suchbegriff\"\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Ungelogen es ist schon Jahre her, dass ich locate benutzt habe. F\u00fcr die meisten F\u00e4lle reicht mir einfach find.<br \/>\nFind besitzt eine Reihe von Optionen. Mit ihnen ist es nicht nur m\u00f6glich nach Dateinamen, sondern auch nach Gro\u00df- und Kleinschreibung, Datum oder Typ der Datei, der Tiefe in einem Verzeichnisbaum oder der Mitgliedschaft in einer Gruppe zu suchen.<\/p>\n<blockquote><p>\nfind \/home\/user -name *.ogg | sort > meine_playlist\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Das find Kommando l\u00e4sst sich z.B. durch sort schleusen und alle gefundenen Treffer sortieren und in eine Datei namens meine_playlist schreiben. Danach noch mplayer mit<\/p>\n<blockquote><p>\nmplayer -playlist meine_playlist\n<\/p><\/blockquote>\n<p>aufrufen und die gefundenen ogg Dateien lassen sich der Reihe nach mit mplayer anh\u00f6ren.<br \/>\nViele weitere Beispiele gibt es auch mit <code>man find <\/code>. Selbst wenn man vergesslich sein sollte, Linux bietet viele M\u00f6glichkeiten die Habe wiederzufinden, auch ohne den neusten Hexa-Core-Rechner und problemlos von der Konsole.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irgendwie bin ich froh, dass es mit dem Zeitgeist-Rahmenwerk in Zukunft selbstverst\u00e4ndlich werden wird nach Informationen wie &#8222;Das Foto, dass ich mir vor zwei Tagen angeschaut habe&#8220; suchen zu k\u00f6nnen. 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