{"id":2911,"date":"2011-07-07T01:06:38","date_gmt":"2011-07-06T23:06:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=2911"},"modified":"2011-07-07T01:06:38","modified_gmt":"2011-07-06T23:06:38","slug":"mehr-als-hilfreich-plop-bootmanager","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2011\/07\/07\/mehr-als-hilfreich-plop-bootmanager\/","title":{"rendered":"Mehr als hilfreich: Plop Bootmanager"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt sie diese Programme, die man einmal entdeckt nicht mehr missen m\u00f6chte. Der <a href=\"http:\/\/www.plop.at\/de\/bootmanagers.html\" title=\"Plop Bootmanager\" target=\"_blank\">Plop Bootmanager<\/a> geh\u00f6rt f\u00fcr mich mit Sicherheit dazu. Mit ihm lassen sich Betriebssysteme von CD\/DVD und USB starten, selbst wenn im BIOS der Zugriff gar nicht vorgesehen war. Plop kann dabei Betriebssysteme direkt von der Festplatte, von externen Datentr\u00e4gern oder auch aus diversen anderen Bootmanagern heraus ausf\u00fchren, indem es einen entsprechenden IDE-CD-ROM- und USB-Treiber zum Einsatz bringt.<br \/>\nDas alles klingt vielleicht noch nicht wirklich umwerfend, aber bei mir hat es folgendes Wunder vollbracht. Mein gerade einmal zwei Jahre alter <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/hardware\/#coreduo\">Intel Core Duo<\/a> machte beim Booten von USB leider immer schlapp, obwohl es da zumindest so eine viel versprechende Funktion namens \"removable\" f\u00fcr die Bootreihenfolge im BIOS gibt. Nachdem ich Plop von einer CD (<a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2011\/03\/15\/linuxdistributionen-zur-datenrettung-und-backup\/\" target=\"_blank\">PartedMagic<\/a> bringt Plop \u00fcbrigens schon mit) aus startete und danach den USB-Stick einsteckte, lie\u00df sich pl\u00f6tzlich problemlos auch von USB booten.<br \/>\nNoch besser wurde es aber mit dem alten <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/hardware\/#Inspiron4000\" target=\"_blank\">Inspiron 4000<\/a> Schlaptop. Hier entschied ich mich Plop aus GRUB2 zu starten, weswegen sich neben Debian Sid und meiner <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2011\/01\/22\/kolibrios-auf-einer-floppy\/\" target=\"_blank\">KolibriOS-Installation<\/a> nun auch noch ein dritter Eintrag f\u00fcr den Plop Bootmanager hinzugesellte.<br \/>\nDie Installation ist dabei nicht wirklich schwer. Aus der zum Download stehenden <em>plpbt-5.0.12.zip<\/em> musste ich lediglich die Datei <em>plpbt.bin<\/em> extrahieren und in mein \/boot Verzeichnis kopieren und danach noch den Men\u00fceintrag in GRUB2 editieren. F\u00fcr Debian oder Ubuntu geht das am besten in <em>\/etc\/grub.d\/40_custom<\/em><br \/>\nDer Pfad zur plpbt.bin muss ggf. angepasst werden, aber wenn z.B. \/boot auf der ersten Partition, der ersten Festplatte liegt und das Wurzelverzeichnis auf der zweiten Partition dann sieht es so aus:<\/p>\n<blockquote><p>\nmenuentry \"Plop Boot Manager\" {<br \/>\n    set root=(hd0,1)<br \/>\n    linux16 \/plpbt.bin<br \/>\n}\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Tja und nun lassen sich selbst auf dem Laptopoldie Betriebssysteme von USB booten, obwohl das nie vorgesehen war. Nat\u00fcrlich bleiben wiederbeschreibbare CDs eine Alternative, aber ein USB-Stick ist doch einfach ein ganzes St\u00fcck flexibler und oft auch einfacher zu transportieren.<br \/>\nSo, viel mehr bleibt nicht zu sagen. Die <a href=\"http:\/\/www.plop.at\/de\/bootmanagers.html\" target=\"_blank\">deutsche Anleitung<\/a> zu Plop ist hervorragend und alle Verwendungsm\u00f6glichkeiten sind wirklich gut dokumentiert.<br \/>\nWenn euch das alles trotzdem nicht begeistert, solltet ihr dennoch Plop und der GRUB-Men\u00fc-Methode eine Chance geben. Neben technischer Klasse bietet das winzige Programm n\u00e4mlich auch was f\u00fcrs Auge. Vorbeifliegende Sterne, coole Weltraumoptik und hineinschwebende Men\u00fcs. \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt sie diese Programme, die man einmal entdeckt nicht mehr missen m\u00f6chte. Der Plop Bootmanager geh\u00f6rt f\u00fcr mich mit Sicherheit dazu. Mit ihm lassen sich Betriebssysteme von CD\/DVD und USB starten, selbst wenn im BIOS der Zugriff gar nicht vorgesehen war. 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