{"id":256,"date":"2010-07-30T23:58:50","date_gmt":"2010-07-30T21:58:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=256"},"modified":"2010-07-30T23:58:50","modified_gmt":"2010-07-30T21:58:50","slug":"leichtgewichtige-linux-anwendungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2010\/07\/30\/leichtgewichtige-linux-anwendungen\/","title":{"rendered":"Leichtgewichtige Linux Anwendungen"},"content":{"rendered":"<p><em>Eine aktuellere \u00dcbersicht \u00fcber leichtgewichtige Software, die ich verwende, gibt es unter<\/em> <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/software\/\">Software<\/a>.<br \/>\nNach der Wahl des Fenstermanagers stand die Frage im Raum: \"Welche Programme laufen \u00fcberhaupt noch schnell genug auf einem PII Laptop mit 64MB RAM?\" Dabei ist wohl die wichtigste Frage, was man mit dem Computer \u00fcberhaupt noch anstellen will. Im folgenden m\u00f6chte ich eine Auswahl von Programmen vorstellen, die selbst auf \u00e4lterer Hardware wie meinem Toshiba Port\u00e9g\u00e9 3110CT (<a title=\"speedy\" href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?tag=speedy\">speedy<\/a>) noch schnell funktionieren, wenig Speicher verbrauchen und oft sehr wenig Abh\u00e4ngigkeiten mit anderen Programmen aufweisen und damit ideal sind, wenn man sein Linuxsystem selbst zusammenstellen m\u00f6chte.<br \/>\nF\u00fcr meinen Laptop war mir vor allem Netzwerkf\u00e4higkeit wichtig. Browsen, Chatten, Emails versenden sollte m\u00f6glich sein und Musik abspielen musste problemlos funktionieren. Weniger wert legte ich auf Textverarbeitung, Grafiken und Fotos bearbeiten.<\/p>\n<h3>Terminal-Emulatoren<\/h3>\n<p>Welches Terminal Programm man unter X benutzen m\u00f6chte ist letztendlich Geschmackssache. Das Fluxbox-Wiki listet hierzu ein paar g\u00e4ngige Alternativen auf. Nach langer Suche im Netz bin ich immer wieder auf <em>rxvt-unicode<\/em> (kurz <a title=\"urxvt\" href=\"https:\/\/wiki.archlinux.de\/title\/Urxvt\"><em>urxvt<\/em><\/a>) und<em> <a title=\"xterm\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Xterm\">xterm<\/a><\/em> gesto\u00dfen. Beiden wird geringer Speicherverbrauch nachgesagt, was ich nach einigem Ausprobieren auf meinem Laptop mit 64 MB RAM best\u00e4tigen kann. Urxvt l\u00e4sst sich hierbei umfangreich konfigurieren, so dass man schlie\u00dflich alle Funktionen erh\u00e4lt, die man z.B. von dem ebenfalls umfangreichen, aber schwerf\u00e4lligen Gnome-Terminal auch gewohnt ist. Urxvt bietet unter anderem Unicode Support, Pseudo-Transparenz, Tabs, anklickbare Links, ein-\/ausschaltbare Scrollbar und weitere M\u00f6glichkeiten Farben und Aussehen anzupassen.<\/p>\n<h3>Grafik<\/h3>\n<p>Ein einfacher Bildbetrachter ist Standard auf jedem Computersystem und sollte auch auf einem Minimalsystem nicht fehlen. Ein schnelles Programm ist hier z.B. <a title=\"gpicview\" href=\"http:\/\/wiki.lxde.org\/de\/GPicView\">gpicview<\/a>. Wer auf eine grafische Oberfl\u00e4che verzichten kann, findet mit <a title=\"feh\" href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/feh\">feh<\/a> einen mehr als vollwertigen, Kommandozeilen basierten Ersatz, der sehr flexibel ist und bei fluxbox oder openbox sich auch als Programm zum Anzeigen des Hintergrundbilds eignet. Damit kann feh andere Anwendungen wie z.B. <a title=\"eterm\" href=\"http:\/\/www.eterm.org\/\">eterm<\/a> als Hintergrundbildzeichner ersetzen.<\/p>\n<h3>Email<\/h3>\n<p>Normalerweise benutze ich unter Ubuntu f\u00fcr Emails und Kalenderfunktionen die Groupware Suite <a title=\"Evolution\" href=\"http:\/\/projects.gnome.org\/evolution\/\">Evolution<\/a> und bin seit langem sehr zufrieden damit. Leider m\u00f6chte Evolution bei einer Einzelinstallation beinahe die gesamte Gnome Desktopumgebung mit installieren und ist auch nicht gerade gen\u00fcgsam was Systemanforderungen angeht. Die zweite sehr gute Alternative ist <a title=\"Thunderbird\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mozilla_Thunderbird\">Mozilla Thunderbird<\/a> oder Icedove wie es bei Debian genannt wird.<br \/>\nAuf meinem Laptop war aber auch Thunderbird eine Nummer zu gro\u00df, weshalb ich nach anderen Alternativen Ausschau gehalten habe. Wer einen grafischen Email Client mit \u00e4hnlichen Funktionen, gutem Spamfilter und Verschl\u00fcsselungsm\u00f6glichkeiten wie bei Thunderbird sucht, findet mit <a title=\"Claws Mail\" href=\"http:\/\/www.claws-mail.org\/\">claws-mail<\/a> ein w\u00fcrdiges Programm. Claws-Mail kam selbst mit 64 MB noch gut zurecht. Zwar dauert es ebenfalls eine Weile bis das Programm gestartet ist, danach ist die Reaktionsf\u00e4higkeit in Ordnung, was man \u00fcber Thunderbird nicht mehr sagen konnte.<br \/>\nAuf der weiteren Suche bin ich schlie\u00dflich auf <a title=\"mutt\" href=\"http:\/\/www.mutt.org\/\">mutt<\/a> und <a title=\"alpine\" href=\"http:\/\/www.washington.edu\/alpine\/\">alpine<\/a> gesto\u00dfen. Dabei handelt es sich um zwei reine Text basierte Email Clients. Mutt gilt allgemein als stark konfigurierbar und flexibel anpassbar. Die Konfiguration des Programms nimmt einen aber daf\u00fcr f\u00fcr eine Weile in Anspruch. Schlie\u00dflich bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass mutt, nur um ein paar Emails abzurufen und zu verfassen, eine Nummer zu konfigurierbar war.<br \/>\nWer es etwas einfacher m\u00f6chte, aber einen ebenso leichtgewichtigen Email Client sucht, sollte sich mal alpine anschauen. Alpine ist eine Weiterentwicklung des Email Clients pine der Universit\u00e4t von Washington und wird unter der Apache Lizenz ver\u00f6ffentlicht. Ausgeschrieben w\u00fcrde Alpine dann wohl \"Apache License Pine is not Elm\" hei\u00dfen oder \"Alternatively Licensed Program for Internet News and Email\".<br \/>\nIm Gegensatz zu mutt ist die Installation unkompliziert abgeschlossen sobald man <code>aptitude install alpine<\/code> ausgef\u00fchrt hat. Die Konfiguration danach gestaltet sich auch deutlich einfacher. Was man noch beachten sollte und wie man z.B einen GMX Account einrichtet, wird an <a title=\"Alpine in f\u00fcnf Minuten\" href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=452\">dieser Stelle<\/a> berichtet.<\/p>\n<h3>Dateimanager<\/h3>\n<p>Dateien kopieren, bewegen und l\u00f6schen geh\u00f6rt zur Standardaufgabe eines jeden Rechners. Meine Lieblingsprogramme, wenn es um schnelle Dateimanager geht, sind <a title=\"Thunar\" href=\"http:\/\/thunar.xfce.org\/index.html\">Thunar<\/a> und <a title=\"PCManFM\" href=\"http:\/\/wiki.lxde.org\/de\/PCManFM\">PCManFM<\/a>. Wer es noch eine Spur gen\u00fcgsamer haben m\u00f6chte, findet mit dem <a title=\"Midnight Commander (mc)\" href=\"http:\/\/www.midnight-commander.org\/\">Midnight  Commander<\/a>, eine gute Alternative, welche dem legend\u00e4ren Norton Commander  nachempfunden wurde. Wer wie ich feststellt, dass er selten gro\u00dfe Mengen an Daten verschieben und kopieren muss, kommt sicherlich auch mit den Shell Kommandos mv, cp und rm prima aus.<\/p>\n<h3>Browser<\/h3>\n<p>Die Zahl der Browser scheint unter Linux Myriade zu sein. Zwar habe ich noch einige weitere ausprobiert, aber mich auf die unten stehenden zum Vorstellen beschr\u00e4nkt. Die nachfolgenden Browser repr\u00e4sentieren auch Browsertypen und heben sich meiner Meinung nach von den anderen ab.<br \/>\n<a title=\"Firefox\" href=\"http:\/\/www.mozilla-europe.org\/de\/firefox\/\">Firefox<\/a>\/Iceweasel kommt mit nur 64 MB RAM nur sehr z\u00e4h zurecht und ist zumindest f\u00fcr <a title=\"speedy\" href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?tag=speedy\">speedy<\/a> nicht geeignet. F\u00fcr mich anfangs \u00fcberraschend, kommt <a title=\"Opera Browser\" href=\"http:\/\/www.opera.com\/\">Opera<\/a> selbst mit nur 64 MB klar. Die Startzeit ist zwar auch nicht weltmeisterlich, aber die Seiten lassen sich fl\u00fcssig scrollen. Schade nur, dass Opera nicht Open Source ist und meiner Meinung nach zu viele Features mit herumschleppt, die nichts mit Browsen zu tun haben.<br \/>\nDer <a title=\"Chromium Webbrowser\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Chromium_%28web_browser%29\">Chromium-Browser<\/a> war noch nicht in Squeeze, weshalb ich ihn noch nicht auf speedy getestet habe. Auf Grund der schon bei anderen Rechnern gemachten Erfahrungen, k\u00f6nnte er mit Opera in Sachen Geschwindigkeit wahrscheinlich gut mithalten.<br \/>\nNun sind diese beiden \"gro\u00dfen\" Browser noch lange nicht das Ende aller Weisheit. Unter anderem gibt es noch Midori, netsurf, dillo2 oder elinks. Nicht getestet habe ich vergleichbare Browser, die f\u00fcr KDE entwickelt worden sind, da ich keine QT Bibliotheken installieren wollte.<br \/>\n<a title=\"Midori\" href=\"http:\/\/www.twotoasts.de\/index.php?\/pages\/midori_zusammenfassung.html\">Midori<\/a> ist der Standardbrowser der Xfce Desktopumgebung und macht auf etwas schnelleren Rechnern mit 128 MB RAM eine sehr gute Figur, startete aber auf <a title=\"speedy\" href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?tag=speedy\">speedy<\/a> deutlich langsamer als z.B. opera. Trotzdem ist er einer meiner Favoriten, da er auch schon mit einer guten Ad Block Funktion standardm\u00e4\u00dfig daherkommt und auch wert auf Webstandards legt.<br \/>\nEs gibt eine Reihe von Browsern, die schlank und schnell sind, weil sie Funktionen nicht implementiert haben und z.B. JavaScript nicht darstellen k\u00f6nnen oder CSS nicht vollst\u00e4ndig oder gar nicht implementieren. F\u00fcr viele Anwendungszwecke reicht aber auch ein solcher Browser aus um einen schnellen Blick auf eine Webseite zu werfen.<br \/>\nUnter diesen Browsern ist z.B <a title=\"netsurf\" href=\"http:\/\/www.netsurf-browser.org\/\">netsurf<\/a>, welcher eine befriedigende Startzeit hatte und Seiten schnell darstellt. Im Vergleich mit Opera startete er etwas schneller, hat aber auch deutlich weniger Features.<br \/>\nEin extrem schnelles Programm war schon immer <a title=\"Dillo\" href=\"http:\/\/www.dillo.org\/\">Dillo<\/a>. Leider war auch die Darstellung von Webseiten sehr rudiment\u00e4r. Schnell ja, aber kaum Features. Dillo2 steht nun in den Startl\u00f6chern und ist weiterhin ausgesprochen schnell. Viele gut strukturierte Webseiten lassen sich mit Dillo2 ohne Probleme darstellen. Leider gab es mit einer wichtigen Bibliothek Lizenzprobleme, wodurch die Aufnahme in Debian zeitweise gef\u00e4hrdet war. Das Problem scheint gel\u00f6st und ich hoffe auf die baldige Aufnahme in squeeze.<br \/>\nSchlie\u00dflich gibt es noch die Kategorie der Textbrowser. Textbrowser scheinen nur etwas f\u00fcr Puristen zu sein und zugegeben f\u00fcr l\u00e4ngere Internetrecherchen sind sie mir eine Spur zu spartanisch. Es gibt aber dennoch Anwendungsm\u00f6glichkeiten, wo ich sie f\u00fcr sinnvoll und f\u00fcr eine gute Alternative halte. Zum Beispiel hielt ich es bis vor kurzem f\u00fcr unm\u00f6glich youtube Videos auf <a title=\"speedy\" href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?tag=speedy\">speedy <\/a>anzuschauen. <a title=\"Watching youtube videos in elinks\" href=\"http:\/\/urukrama.wordpress.com\/2010\/01\/02\/watching-youtube-videos-in-elinks\/\">Ein genialer Blogeintrag<\/a>, <a href=\"http:\/\/elinks.or.cz\/\">elinks<\/a> und <a title=\"mplayer\" href=\"http:\/\/www.mplayerhq.hu\/\">mplayer<\/a> haben das aber dann doch m\u00f6glich gemacht. Da selbst auf\u00a0 leistungsf\u00e4higeren Rechnern die Wiedergabe von Flashvideos im Browser eine Qual sein kann, gehe ich darauf sp\u00e4ter noch mal ausf\u00fchrlich ein.<br \/>\nMit <a title=\"uzbl\" href=\"http:\/\/www.uzbl.org\/\">uzbl<\/a> gibt es noch einen Browser, der sich explizit der UNIX-Philosophie verschrieben hat und Darstellung, Browsen und Extras klar trennt. Er ist ziemlich schnell und setzt ebenso wie Midori auf WebKitGTK+ als Rendering Engine.<\/p>\n<h3>Pdf<\/h3>\n<p>Als PDF Betrachter kamen bisher immer xpdf oder evince in Frage. Evince ist etwas zu schwerf\u00e4llig und xpdf befindet sich nicht mehr in squeeze. Daf\u00fcr gibt es nun <a title=\"epdfview\" href=\"http:\/\/trac.emma-soft.com\/epdfview\/\">epdfview<\/a>, was einen sehr guten Job macht und zu empfehlen ist.<\/p>\n<h3>IRC und Chat<\/h3>\n<p>Ab und zu ist er doch ganz n\u00fctzlich, der Internet Relay Chat oder kurz IRC genannt. Insbesondere erh\u00e4lt man teilweise gute Tipps zu debianspezifischen Problemen oder einfach nur gute Unterhaltung, wenn es mal wieder hei\u00dft: \"Debian IS NOT Ubuntu!!\".<br \/>\nDer IRC Client meiner Wahl ist normalerweise<a title=\"XChat\" href=\"http:\/\/xchat.org\/\"> XChat<\/a>. Um Systemressourcen weiter zu schonen empfehle ich <a title=\"irssi\" href=\"http:\/\/www.irssi.org\/\">irssi<\/a>. In Verbindung mit rxvt-unicode ein echter Gewinn.<br \/>\nAls leichtgewichtiges Chatprogramm hat sich<a title=\"Centerim\" href=\"http:\/\/www.centerim.org\/index.php\/Main_Page\"> centerim<\/a> herausgestellt.<\/p>\n<h3>Systemmonitor<\/h3>\n<p>Wer das Kommando top kennt und mag, wird <a title=\"htop\" href=\"http:\/\/htop.sourceforge.net\/\">htop<\/a> sicher noch besser finden. Endlich lassen sich Systemprozesse intuitiv vertikal und horizontal scrollen. Eine weitere ressourcensparende Alternative ist <a title=\"conky\" href=\"http:\/\/conky.sourceforge.net\/\">conky<\/a>. Conky l\u00e4sst sich \u00fcber eine Text-Datei konfigurieren und es gibt schon zahlreiche verf\u00fcgbare Configs im Netz zu finden.<\/p>\n<h3>Musik<\/h3>\n<p>Hier fiel meine Wahl auf den <a title=\"MPD\" href=\"http:\/\/mpd.wikia.com\/wiki\/Music_Player_Daemon_Wiki\">Music Player Daemon (mpd)<\/a> und als Client <a title=\"ncmpc\" href=\"http:\/\/mpd.wikia.com\/wiki\/Client:Ncmpc\">ncmpc<\/a>. Die Client-Server Architektur erscheint zuerst etwas merkw\u00fcrdig. Das Gute daran ist aber, dass der Server sich auch \u00fcber ein Netzwerk kontrollieren l\u00e4sst, Server und Client also nicht auf dem gleichen Rechner laufen m\u00fcssen. Dazu ben\u00f6tigen beide nur sehr geringe Ressourcen. Wer grafische Clients mag und noch etwas RAM \u00fcbrig hat, sollte sich die Clients <a title=\"sonata\" href=\"http:\/\/sonata.berlios.de\/\">sonata<\/a> oder <a title=\"ario\" href=\"http:\/\/ario-player.sourceforge.net\/\">ario<\/a> anschauen.<br \/>\nMit <a title=\"Music on Console\" href=\"http:\/\/moc.daper.net\/\">MOC<\/a> und dem Audio Frontend <a title=\"cplay\" href=\"http:\/\/packages.debian.org\/de\/lenny\/cplay\">cplay<\/a> stehen weitere M\u00f6glichkeiten offen.<\/p>\n<h3>Textverarbeitung<\/h3>\n<p>Lange Textkolonnen in <a title=\"speedy\" href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?tag=speedy\">speedy<\/a> zu hacken ist auf die Dauer ziemlich anstrengend. Zu klein, zu unkomfortabel ist das Tastaturlayout. Immerhin liegen die St\u00e4rken dieses Netbooks aus dem Jahre 1999 auch mehr in Portabilit\u00e4t und Stil \ud83d\ude09<br \/>\nWer trotzdem nicht auf Textverarbeitung verzichten will, hat die Auswahl zwischen <a title=\"Open Office\" href=\"http:\/\/de.openoffice.org\/\">Open Office<\/a> (komplette Office Suite, aber erst ab 128MB+ zu genie\u00dfen) und <a title=\"Abiword\" href=\"http:\/\/www.abisource.com\/\">Abiword<\/a>. Wer nur einen einfachen grafischen Texteditor braucht, findet mit <a title=\"Leafpad\" href=\"http:\/\/tarot.freeshell.org\/leafpad\/\">leafpad<\/a> alles was er braucht. Wenn ich auf \u00e4lteren Rechnern Texte oder Code editieren muss ist <a title=\"Vim\" href=\"http:\/\/www.vim.org\/\">vim<\/a> immer eine gute Alternative.<\/p>\n<h3>Zum Schluss<\/h3>\n<p>Wie man schnell feststellen kann, gibt es eine Gratwanderung zwischen grafischen und text\/ncurses basierten Programmen. Programme wie alpine, htop, centerim, irssi und elinks w\u00fcrden auch ohne grafische Oberfl\u00e4che X auskommen. Man sieht also schnell, dass mit einem aktuellen Linuxkernel und ressourcenschonenden Programmen selbst etwas \u00e4ltere PCs noch immer produktiv nutzbar sein k\u00f6nnen.<br \/>\nEs gibt nat\u00fcrlich noch zahlreiche andere leichtgewichtige Programme. Die Liste ist bei weitem nicht vollst\u00e4ndig und rein subjektiv. Zumindest funktionieren alle oben beschriebenen Programme in der Form auf meinem Laptop. Wer eine gute Aufz\u00e4hlung mit weiteren \"lightweight\" Linux Anwendungen sucht, findet diese z.B. im <a title=\"Leichtgewichtige Linux Anwendungen\" href=\"http:\/\/wiki.archlinux.org\/index.php\/Lightweight_Applications\">Wiki auf Archlinux.org<\/a> oder bei GuNNiX.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine aktuellere \u00dcbersicht \u00fcber leichtgewichtige Software, die ich verwende, gibt es unter Software. 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