{"id":2546,"date":"2011-06-08T01:15:02","date_gmt":"2011-06-07T23:15:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=2546"},"modified":"2020-01-05T01:27:27","modified_gmt":"2020-01-05T00:27:27","slug":"crunchbang-archlinux-archbang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2011\/06\/08\/crunchbang-archlinux-archbang\/","title":{"rendered":"CrunchBang + ArchLinux = ArchBang"},"content":{"rendered":"<p>Es ist <a href=\"http:\/\/archbang.org\/\">ArchBang<\/a> Zeit. Als ich <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=2032\">meine Liste<\/a> zum Ausprobieren von leichtgewichtigen Distributionen schrieb, bezeichnete ich noch Crunchbang als \"das andere Bang\". Wer war nun zuerst da? Archbang versteht sich selbst als Archlinux Derivat, welches dem Nutzer die M\u00fche abnimmt, Pakete f\u00fcr den Openbox Desktop selbst zu installieren und zu konfigurieren.<br \/>\nArchbang hat <a href=\"http:\/\/wiki.archbang.org\/index.php?title=Main_Page\">kaum<\/a> eigene Dokumentation zu bieten und deshalb verwundert es auch nicht, dass neue Nutzer schnell an das herausragende <a href=\"https:\/\/wiki.archlinux.org\/index.php\/Main_Page\">Wiki von Archlinux<\/a> verwiesen werden.<br \/>\nOhne Umschweife, ist Archbang ein anderes Archlinux oder gar eine besondere neue Distribution? Nein.<br \/>\nKurz zusammengefasst l\u00e4sst sich der archtypische Installationsprozess durch Archbang ein wenig abk\u00fcrzen, Paketquellen und Pakete m\u00fcssen logischerweise nicht ausgew\u00e4hlt werden. Der Rest ist vollkommen identisch zur gewohnten Textinstallation.<br \/>\nWenn man wie ich vor kurzem einen l\u00e4ngeren Blick auf <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=2395\">CrunchBang Linux<\/a> werfen konnte, fallen sofort die frappierenden \u00c4hnlichkeiten auf. Schwarz gehaltenes Desktopthema, Openbox mit einem nur in wenigen Punkten abge\u00e4nderten Rechtsklick-Men\u00fc und eine Konfiguration, die in vielen Punkten Crunchbang mehr als \u00e4hnlich ist.<br \/>\nUnterschiede in der Auswahl der vorinstallierten Anwendungen sind ebenfalls nur gering. Gr\u00f6\u00dfte Auff\u00e4lligkeiten sind MPlayer anstelle von VLC, das LXTerminal, <a href=\"http:\/\/geeqie.sourceforge.net\/\">geeqie<\/a> als Bildbetrachter und das umfangreiche GIMP im Gegensatz zu dem auf einfache Grafikaufgaben beschr\u00e4nkten, aber dadurch auch schnelleren, <a href=\"http:\/\/mtpaint.sourceforge.net\/\">MTPaint<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20110607_Archbang_Virtualbox_800x60011-1.jpeg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-2554 size-medium\" title=\"20110607_Archbang_Virtualbox_800x600\" src=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20110607_Archbang_Virtualbox_800x60011-1-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20110607_Archbang_Virtualbox_800x60011-1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20110607_Archbang_Virtualbox_800x60011-1-768x576.jpeg 768w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20110607_Archbang_Virtualbox_800x60011-1.jpeg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nNat\u00fcrlich ist das alles kein Zufall sondern auch ein wichtiger Bestandteil von Open Source. Mittlerweile gibt es vier Hauptentwickler des Projekts und irgendwann muss wohl dem Projektleiter und Initiator Crunchbang Linux so gut gefallen haben, weshalb er kurzerhand das ganze Konzept auf seine Lieblingsdistro Archlinux angewendet hat.<br \/>\nIm Gegensatz zu Crunchbang, welches auf das stabile Debian Squeeze setzt, hat Archbang sich die Vorteile einer rollenden Distribution wie Archlinux zu eigen gemacht. Einmal installiert und man erh\u00e4lt fortlaufend immer die neusten Versionen der Programme.<br \/>\nWie halte ich es nun mit Archbang? Ich denke, wenn man eher zu Archlinux neigt und eine vorgefertigte, leichtgewichtige Distribution auf Basis von Openbox und Archlinux sucht, dann ist Archbang genau das Richtige. Da Archlinux-Nutzer sowieso zu den \"Tu-es-selbst\"-Kandidaten geh\u00f6ren, werden die sich auch kaum an der fehlenden Dokumentation st\u00f6ren und sich gleich am umfangreichen Fundus des Mutterprojekts bedienen.<br \/>\nIst man mit Debian zufrieden, f\u00e4llt es sicher leichter sich f\u00fcr Crunchbang zu entscheiden, wobei um das Projekt herum schon eine sehr aktive Gemeinschaft entstanden ist. Die Dokumentation ist zwar nicht perfekt, aber doch deutlich besser als bei Archbang. Pers\u00f6nlich neige ich mehr zu Crunchbang, nicht nur weil ich Debian favorisiere, sondern weil ich auch denke, dass Ruhm und Ehre f\u00fcr eine hervorragend konfigurierte Openbox-Distribution bei Crunchbang liegen sollte.<br \/>\nBeide Distributionen sind gleicherma\u00dfen geeignet, wenn man ein ressourcenschonendes Betriebssystem sucht. Am Ende ist die Frage scheinbar wirklich nur: Arch oder Debian?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist ArchBang Zeit. 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