{"id":2526,"date":"2011-06-04T16:40:19","date_gmt":"2011-06-04T14:40:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=2526"},"modified":"2020-01-05T01:28:58","modified_gmt":"2020-01-05T00:28:58","slug":"lubuntu-11-04-sparsam-und-trotzdem-komfortabel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2011\/06\/04\/lubuntu-11-04-sparsam-und-trotzdem-komfortabel\/","title":{"rendered":"Lubuntu 11.04 sparsam und trotzdem komfortabel"},"content":{"rendered":"<p>Alle sprechen \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=2131\">Ubuntu 11.04 und Unity<\/a>, doch die Ubuntuwelt hat noch weitere interessante Ableger zu bieten. Lubuntu bem\u00fcht sich seit l\u00e4ngerer Zeit als offizielles Ubuntu Derivat neben Kubuntu, Xubuntu und Ubuntustudio anerkannt zu werden.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/lubuntu.net\/\">Lubuntu<\/a> setzt dabei auf die namensgebende <a href=\"http:\/\/www.lxde.org\">LXDE<\/a> Desktopumgebung, deren erkl\u00e4rtes Ziel es ist, einen ressourcensparenden Desktop zu erschaffen. Damit sind gleicherma\u00dfen geringer Speicherverbrauch und reaktionsfreudigere Programme als auch stromsparend und umweltfreundlich gemeint.<br \/>\nDeswegen hat Compiz und nat\u00fcrlich auch Unity keine Chance bei Lubuntu, was es auch einfacher macht die Distribution z.B. in Virtualbox auszuprobieren.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20110604_Lubuntu_1104_Virtualbox1-1.jpeg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-2527 size-medium\" title=\"20110604_Lubuntu_1104_Virtualbox\" src=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20110604_Lubuntu_1104_Virtualbox1-1-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20110604_Lubuntu_1104_Virtualbox1-1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20110604_Lubuntu_1104_Virtualbox1-1-768x576.jpeg 768w, https:\/\/gambaru.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/20110604_Lubuntu_1104_Virtualbox1-1.jpeg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nLubuntu bietet f\u00fcr mich die gleichen Komfortanwendungen, die ich auch von Ubuntu gewohnt bin. Um das Installieren von notwendigen, aber leider unfreien Treibern zu vereinfachen, kommt wie gewohnt Jockey zum Einsatz.<br \/>\nAls B\u00fcroanwendungen sind <a href=\"http:\/\/www.gnome.org\/projects\/gnumeric\/\">Gnumeric<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.abisource.com\/\">Abiword<\/a> vorinstalliert, die zwar weniger umfangreich als die bekannte <a href=\"http:\/\/de.libreoffice.org\/\">LibreOffice<\/a> Suite sind, daf\u00fcr sich in Sachen Geschwindigkeit besser schlagen und f\u00fcr allgemeine Aufgaben wie Briefe schreiben und Tabellenkalkulationen vollkommen ausreichend sind.<br \/>\nZum Surfen ist Chromium vorinstalliert, <a href=\"http:\/\/sylpheed.sraoss.jp\/en\/\">Sylpheed<\/a> f\u00fcr Emails, welches ich genau wie den Fork <a href=\"http:\/\/www.claws-mail.org\/\">Claws-Mail<\/a> empfehlen kann und dann w\u00e4re da noch Pidgin und Xchat zum Chatten. Mit Mplayer lassen sich alle Formate dieser Erde abspielen, Audacious zum Musikabspielen ist auch keine schlechte Wahl, wobei ich hier nat\u00fcrlich gerne <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=2408\">cmus<\/a> gesehen h\u00e4tte. \ud83d\ude09<br \/>\nDrucken, CD\/DVD Brennen, Notizen verfassen, Bilder bearbeiten Lubuntu bietet alle Voreinstellungen, die man auch aus Ubuntu kennt, nur mit dem Unterschied, dass es sich um andere Namen und leichtgewichtige Software handelt. Als Dateimanager ist PCManFM installiert, der ebenso wie Thunar zu den popul\u00e4ren Alternativen z\u00e4hlt, wenn man reaktionsfreudige Anwendungen bevorzugt.<br \/>\nAls Fenstermanger setzt LXDE Openbox ein. Leider nutzt Lubuntu in der Voreinstellung nicht das Rechtsklickmen\u00fc von Openbox und l\u00e4sst PCManFM den Desktop \u00fcbernehmen. F\u00fcr Ubuntuumsteiger ist das Verhalten dadurch zwar intuitiver, ein perfekt konfiguriertes Men\u00fc wie bei <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=2395\">Crunchbang<\/a> vermisste ich dadurch aber.<br \/>\nLubuntu wirkt durch das LXPanel und durch die Desktopeinstellungen zwar traditionell, was durchaus aber auch Vorteile haben kann. Die Umgew\u00f6hnung d\u00fcrfte f\u00fcr Ubuntunutzer eher gering sein, wodurch die Eingew\u00f6hnungsphase sich in Grenzen h\u00e4lt.<br \/>\nIch denke Lubuntu kombiniert das Positive aus zwei Welten. Ubuntus komfortable Voreinstellungen und die Vorteile leichtgewichtiger Software f\u00fcr \u00e4ltere Rechner, aber auch modernen Netbooks und Desktop PCs, die ihre Rechenzeit f\u00fcr wichtigere Aufgaben als den Compositing Manager ben\u00f6tigen.<br \/>\nLubuntu 11.04 ist auf Grund der vorinstallierten Dienste und Anwendungen nicht ganz so ressourcensparend wie andere Debian Openbox Derivate oder eine selbst konfigurierte Debian <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2012\/06\/28\/netzinstallation-mit-debian-und-bildern-schritt-fur-schritt\/\">Netzinstallation<\/a>. Daf\u00fcr l\u00e4sst es sich bequem als Live CD ausprobieren und sp\u00e4ter installieren und bringt alles mit, was man auch von Ubuntu gewohnt ist.<br \/>\nMit der n\u00e4chsten Ver\u00f6ffentlichung von Ubuntu 11.10 soll Lubuntu auch endlich offiziell zur Familie geh\u00f6ren. Gute Entscheidung, es wurde Zeit. Wieder ein Haken auf <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=2032\">der Liste<\/a>. \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle sprechen \u00fcber Ubuntu 11.04 und Unity, doch die Ubuntuwelt hat noch weitere interessante Ableger zu bieten. Lubuntu bem\u00fcht sich seit l\u00e4ngerer Zeit als offizielles Ubuntu Derivat neben Kubuntu, Xubuntu und Ubuntustudio anerkannt zu werden. Lubuntu setzt dabei auf die namensgebende LXDE Desktopumgebung, deren erkl\u00e4rtes Ziel es ist, einen ressourcensparenden Desktop zu erschaffen. 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