{"id":1947,"date":"2011-04-10T16:44:17","date_gmt":"2011-04-10T14:44:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=1947"},"modified":"2020-02-14T23:02:09","modified_gmt":"2020-02-14T22:02:09","slug":"das-multi-boot-projekt-ubuntu-11-04-natty-narwhal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2011\/04\/10\/das-multi-boot-projekt-ubuntu-11-04-natty-narwhal\/","title":{"rendered":"Das Multi-Boot Projekt: Ubuntu 11.04 Natty Narwhal"},"content":{"rendered":"<p>Heute habe ich den n\u00e4chsten Schritt mit dem Multi-Boot Projekt getan und die aktuelle AMD64-Beta-Version von Ubuntu 11.04 mit Hilfe von <a href=\"http:\/\/atterer.org\/jigdo\">jigdo<\/a> installiert.<br \/>\nZur Zeit \u00e4ndert sich jeden Tag etwas an Ubuntu Natty Narwhal, weswegen es sinnvoll ist auf ein Werkzeug wie jigdo zur\u00fcckzugreifen, welches sehr effizient gro\u00dfe iso Dateien verteilen kann. Mit jigdo ist es nicht notwendig jedes Mal einen kompletten ISO-Download zu starten. Gut erkl\u00e4rt wird das Ganze auch in einem kleinen, englischen <a href=\"http:\/\/atterer.org\/jigdo\/debian-jigdo-mini-howto\">Mini-Howto<\/a>.<br \/>\nEs werden \u00e4hnlich wie bei rsync nur neue Pakete von den Spiegelservern heruntergeladen und zu dem schon bestehenden ISO zusammengef\u00fcgt, was nicht nur sehr zeitsparend ist sondern Debian und Ubuntu auch eine Menge Bandbreite spart. Ansonsten nutze ich bei der finalen Version immer Bittorrent.<br \/>\nNach der Installation von jigdo gen\u00fcgt es den folgenden Befehl im Terminal einzugeben, um das natty-alternate-amd64 Abbild von der offiziellen Ubuntu Seite herunterzuladen. Alle weiteren Abfragen k\u00f6nnen beim ersten Herunterladen mit Enter best\u00e4tigt werden.<br \/>\n<code>jigdo-lite http:\/\/cdimage.ubuntu.com\/daily\/current\/natty-alternate-amd64.jigdo<\/code><br \/>\nDas Image l\u00e4sst sich danach in <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=1052\">Qemu<\/a> oder Virtualbox ausprobieren, sofern die 3D Beschleunigung in der VM funktioniert. Um dieses am n\u00e4chsten Tag auf den neuesten Stand zu bringen, gen\u00fcgt es das Abbild als loop device zu mounten, das alte ISO sicherheitshalber umzubenennen und die noch vorhandene .template und .jigdo Datei zu l\u00f6schen.<br \/>\n<code>mount -o loop <em>Pfad zu natty-alternate-amd64.iso<\/em> \/media\/cdrom<\/code><br \/>\nDer einzige Unterschied zum ersten jigdo Einzeiler besteht darin, dass bei der Abfrage \"Files to scan\" der Pfad zum eingeh\u00e4ngten ISO, also <em>\/media\/cdrom<\/em>, eingetragen wird. Danach setzt man den Download mit Enter fort und die ge\u00e4nderten Dateien werden heruntergeladen und zum aktuellen Abbild zusammengef\u00fcgt.<br \/>\nDanach l\u00e4sst sich alles z.B. mit <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brasero_%28Brennprogramm%29\">Brasero<\/a> brennen oder mit <a href=\"http:\/\/unetbootin.sourceforge.net\/\">UNetbootin<\/a> auf einen USB Stick schreiben. Als Konsolenalternative sollte nat\u00fcrlich auch <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dd_%28Unix%29\">dd<\/a> funktionieren.<br \/>\nDie Installation unterscheidet sich bei der alternativen Ubuntu-Installation nicht von einer <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2012\/06\/28\/netzinstallation-mit-debian-und-bildern-schritt-fur-schritt\/\">Debian-Netzinstallation<\/a>, da beide auf den Debian Installer setzen. Ich nutzte erneut die manuelle Partitionierung f\u00fcr das Multi-Boot System mit der schon <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=1867\">vorgestellten Aufteilung<\/a>.<br \/>\nAus dem freien Speicher wurde eine 20 GB gro\u00dfe, logische ext4 Partition sda6 und eine weitere Swap-Partition sda7, da ich auf das verschl\u00fcsselte LVM in sda5 nat\u00fcrlich nicht zur\u00fcckgreifen konnte.<br \/>\nF\u00fcr meine Zwecke gen\u00fcgte eine Partition f\u00fcr Ubuntu, da ich nach der Konfiguration sp\u00e4ter alles mit <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=1645\">Clonezilla<\/a> sichern werde und ansonsten es mit dem Backup <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=1633\">einfach handhabe<\/a>.<br \/>\nDer wichtigste Punkt bei der zweiten Installation ist die Frage, wohin der Bootmanager GRUB installiert werden soll. Auf gar keinen Fall durfte er jetzt in den MBR geschrieben werden, da dort schon GRUB von meiner Debian Testing Installation sa\u00df. Bei der darauf folgenden Abfrage in welche Partition GRUB installiert werden soll, musste ich f\u00fcr meine Partitionierung konsequenterweise <strong>\/dev\/sda6<\/strong> w\u00e4hlen.<br \/>\nNach dem Neustart hat sich an dem Bootmen\u00fc nichts ge\u00e4ndert, da GRUB im MBR noch nichts von dem neuen Betriebssystem Ubuntu 11.04 wei\u00df. Das l\u00e4sst sich aber leicht mit Debian \u00e4ndern, indem man sich als root im Terminal anmeldet und<\/p>\n<p><code>os-prober<\/code><br \/>\n<code>update-grub<\/code><\/p>\n<p><code><\/code>ausf\u00fchrt. Das Programm os-prober erkennt parallel installierte Betriebssysteme und update-grub aktualisiert GRUB im MBR. Nachdem Neustart l\u00e4sst sich danach dann zwischen Debian und Ubuntu w\u00e4hlen.<br \/>\nEinen vollst\u00e4ndigen Bericht zu Ubuntu 11.04 spare ich mir an dieser Stelle. Vielleicht komme ich nach der offiziellen Ver\u00f6ffentlichung auf einige neue interessante Facetten zur\u00fcck. Au\u00dferdem gibt es schon mehr als genug informative Youtube-Videos zur Beta.<br \/>\nMan merkt Ubuntu an manchen Stellen den Beta Status an und zur Zeit ist die deutsche Sprachunterst\u00fctzung bei der Installation noch nicht komplett. Der neue Unity Desktop setzt auf jeden Fall die Nvidia Treiber voraus, welche sich aber wie gewohnt leicht mit Jockey nachinstallieren lassen.<br \/>\nNicht mehr ganz geheim ist Ubuntus Anlehnung an Design Entscheidungen von MacOS. Nicht nur die Fensterkn\u00f6pfe sind schon l\u00e4nger auf die linke Seite gerutscht, auch die Integration des Programmmen\u00fcs in das obere Systempanel, sobald ein Programm fokussiert wird, sticht hervor. Wer schlichtes Design ohne Augenschmaus mit Compiz bevorzugt, muss sich definitiv umstellen. \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute habe ich den n\u00e4chsten Schritt mit dem Multi-Boot Projekt getan und die aktuelle AMD64-Beta-Version von Ubuntu 11.04 mit Hilfe von jigdo installiert. 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