{"id":1343,"date":"2011-02-13T16:51:31","date_gmt":"2011-02-13T15:51:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=1343"},"modified":"2011-02-13T16:51:31","modified_gmt":"2011-02-13T15:51:31","slug":"debian-in-ubuntu-installieren-mit-debootstrap","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2011\/02\/13\/debian-in-ubuntu-installieren-mit-debootstrap\/","title":{"rendered":"Debian in Ubuntu installieren mit debootstrap"},"content":{"rendered":"<p>Neben der <a href=\"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/2012\/06\/28\/netzinstallation-mit-debian-und-bildern-schritt-fur-schritt\/\">Netzinstallation<\/a> von Debian existiert noch eine weitere M\u00f6glichkeit ein minimales Debian-System zu installieren. Diese Methode nennt sich <a href=\"http:\/\/wiki.debian.org\/Debootstrap\">debootstrap<\/a>.<br \/>\nDamit l\u00e4sst sich Debian von einem anderen Betriebssystem und sogar einer anderen Systemarchitektur aus einrichten. Es ist also m\u00f6glich sich Debian aus einem laufenden Gentoo auf eine freie Partition zu installieren und danach in ein Dual-Boot-System zu starten.<br \/>\nGanz so viel erwartete ich gar nicht als ich mir \u00fcberlegt hatte, wie ich am einfachsten einen Debian-Kernel auf dem Dual-Core-Rechner kompilieren k\u00f6nnte, ohne dabei meine bestehende Ubuntu-Installation in irgendeiner Weise zu beeintr\u00e4chtigen.<br \/>\nIch entschied mich also mittels debootstrap Debian Squeeze in ein Verzeichnis namens <em>debian<\/em> in meinem Home-Ordner zu installieren. Alle Tests, Kernelkompilierungen und Ver\u00e4nderungen sollten in einer Chroot-Umgebung stattfinden.<br \/>\nDie ersten Schritte sind mit Ubuntu schnell erledigt:<\/p>\n<pre>\naptitude install debootstrap\nmkdir ~\/debian\nsudo debootstrap squeeze ~\/debian http:\/\/ftp.de.debian.org\/debian\n<\/pre>\n<p>Debootstrap ist im Prinzip nur ein besonders ausgereiftes Skript, welches beliebige Debian- oder Ubuntu-Versionen von einem Spiegelserver der Wahl installieren kann. Es werden hierbei nur die elementarsten Softwarepakete heruntergeladen.<br \/>\nIm Gegensatz zur Netzinstallation mit Debian m\u00fcssen danach von Hand noch einige Konfigurationseinstellungen vorgenommen werden. Gut beschrieben wird das z.B. auf den folgenden Seiten:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.debian.org\/releases\/stable\/i386\/apds03.html\">Debian GNU\/Linux von einem anderen Unix\/Linux-System aus installieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/forums.debian.net\/viewtopic.php?f=16&t=39309\">An amateur guide to Debootstrap <\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Da mein Minidebian gar nicht bootf\u00e4hig sein sollte und ich nur eine Testumgebung brauchte, waren aus dem Amateur Guide nur folgende Schritte notwendig:<\/p>\n<pre>\nmount \u2013t proc none ~\/debian\/proc\nmount \u2013o bind \/dev ~\/debian\/dev\n<\/pre>\n<p>In der <em>~\/debian\/etc\/apt\/sources.list<\/em> noch die Quellen f\u00fcr die Sicherheitsupdates und die Sourcen eintragen und mit dem folgenden Befehl in die Chroot-Umgebung wechseln.<br \/>\n<code>sudo chroot ~\/debian<\/code><br \/>\nDanach wird Debian durch die Installation weiterer Pakete angepasst.<\/p>\n<pre>\naptitude update\naptitude install locales\ndpkg-reconfigure locales\naptitude install console-data\ndpkg-reconfigure console-data\naptitude install linux-source-2.6.30\n<\/pre>\n<p>Das Ziel ist es mit Hilfe dieser Debootstrap-Installation einen Debian Kernel neu zu \u00fcbersetzen und daf\u00fcr die Kernel-Config der Slitaz-Loram-3.0-CD zu nehmen. Wenn alles glatt l\u00e4uft, sollte sich damit irgendwann ein Debian auf dem Toshiba Satellite 220cs installieren und booten lassen.<br \/>\nHoffentlich ist es auch in der Praxis so einfach wie in der Theorie. \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neben der Netzinstallation von Debian existiert noch eine weitere M\u00f6glichkeit ein minimales Debian-System zu installieren. Diese Methode nennt sich debootstrap. Damit l\u00e4sst sich Debian von einem anderen Betriebssystem und sogar einer anderen Systemarchitektur aus einrichten. 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