{"id":1128,"date":"2011-01-27T12:09:44","date_gmt":"2011-01-27T11:09:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gambaru.de\/blog\/?p=1128"},"modified":"2011-01-27T12:09:44","modified_gmt":"2011-01-27T11:09:44","slug":"unverhofft-kommt-oft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gambaru.de\/blog\/2011\/01\/27\/unverhofft-kommt-oft\/","title":{"rendered":"Unverhofft kommt oft"},"content":{"rendered":"<p>Manchmal ist es wie verhext. Man glaubt nichts anderes als beim letzten Mal gemacht zu haben und doch verh\u00e4lt sich das System anders als erwartet.<br \/>\nDa der Toshiba 220 CS wegen KolibriOS eine neue FAT32-Partition erhalten sollte, dachte ich, eine komplette Neuinstallation mit allen vorher entdeckten Optimierungen w\u00e4re eine gute Sache.<br \/>\nAlso wurde wieder Qemu und das 8 MB gro\u00dfe Slitaz-Base-ISO bem\u00fcht und alles in ein 300 MB gro\u00dfes Raw-Image geschrieben. Dieses Mal w\u00e4hlte ich Ext2 als Dateisystem, was auf solchen Oldies \"gef\u00fchlt\" schneller arbeitet als Ext3, ohne dass ich daf\u00fcr irgendwelche Zahlen nennen k\u00f6nnte.<br \/>\nAuch im Hinblick auf den 16 MB gro\u00dfen RAM Speicher hielt ich es f\u00fcr sinnvoll mich auf ein Dateisystem zu konzentrieren.<br \/>\nDas vorgefertigte Muster-Slitaz musste nur noch mit dd auf die Festplatte geschrieben und der restliche verf\u00fcgbare Speicherplatz mit fdisk zugewiesen werden.<br \/>\nSo hatte ich schlie\u00dflich eine Swap-, Root-, Dos- und Home-Partition und bis auf Dos waren alle mit Ext2 formatiert.<br \/>\nNach einigen Neustarts, zuvor waren nur 3-4 Standardprogramme installiert worden, hing sich das System nach dem Neustart schon auf, so dass ein Kaltstart die letzte L\u00f6sung war.<br \/>\nMerkw\u00fcrdigerweise passiert mir so etwas immer nur bei Ext2-Dateisystemen, die danach nat\u00fcrlich Fehler melden und in diesem Fall leider auch einen unreparierbaren Schaden.<br \/>\nAnscheinend war eine System- oder Ger\u00e4tedatei besch\u00e4digt,auf jeden Fall gab es als fortlaufende Fehlermeldung \"\/dev\/tty2 could not be opened\". Der Fehler lie\u00df sich reproduzieren und trat nur dann auf, wenn ich den restlichen Festplattenspeicher partitionierte.<br \/>\nDank des vorher angefertigten Backups mit DD ist nun alles wieder beim alten inklusive Ext3 Root-Partition. Solche Fehler sind unheimlich schwer nachzuvollziehen und sind auch nichts, was ich tiefer untersuchen m\u00f6chte.<br \/>\nDas Ende: Ich verkleinerte die Root-Partition mit resize2fs und habe nun eine ca. 200 MB gro\u00dfe Partition f\u00fcr KolibriOS.<br \/>\nAuch wenn man am liebsten schreiben m\u00f6chte, dass man Ubuntu auf einem 15 Jahre alten Rechner zum Laufen bekommen hat und dort gerade Youtube-Videos mit Flash (pfui) ansieht, w\u00e4hrend gleichzeitig der mit Blender erzeugte neue Zeichentrickfilm gerendert wird...es l\u00e4uft nicht immer alles auf Anhieb rund.<br \/>\nAuch der USB-Port scheint nicht zu den zuverl\u00e4ssigsten zu geh\u00f6ren. Mal l\u00e4sst sich auf den USB-Stick schreiben, dann wieder nicht. Dateisystem wechseln hilft nicht und an anderen Laptops funktioniert er einwandfrei.<br \/>\nMomentan kann ich daf\u00fcr Slitaz nicht verantwortlich machen, da vieles mehr auf die Hardware zur\u00fcckzuf\u00fchren scheint als auf das Betriebssystem. Mal sehen was Debian sagt, sofern ich es schaffe einen Kernel zu erstellen, der mit 16 MB RAM umgehen kann. \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manchmal ist es wie verhext. Man glaubt nichts anderes als beim letzten Mal gemacht zu haben und doch verh\u00e4lt sich das System anders als erwartet. Da der Toshiba 220 CS wegen KolibriOS eine neue FAT32-Partition erhalten sollte, dachte ich, eine komplette Neuinstallation mit allen vorher entdeckten Optimierungen w\u00e4re eine gute Sache. 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