Neuigkeiten zu Wrath of the Lich King

Vorhang auf für neue Infohäppchen zu WotLK. Blizzard hat heute ein 10 minütiges Video freigegeben und zuvor Autoren namhafter Newsseiten in die USA eingeladen, um den neusten Stand der nächsten World of Warcraft Erweiterung „Wrath of the Lich King“ mitzuteilen. Die wichtigsten Informationen gibt es samt Videos wieder einmal übersichtlich bei mmo-champion.com.

Für mich die wichtigsten Informationen:

  • Todesritter kann jeder mit mindestens 1 lvl 55 Charakter ohne eine Questreihe zu machen freischalten
  • Als Todesritter startet man auf lvl 55
  • Pro Server darf jeder nur 1 Todesritter erstellen (für PvP Server kein wirkliches Problem und selbst auf PvE Servern wird es nur wenige Spieler geben, die auf jeder Seite einen Todesritter spielen wollen. Aber für alle, die immer gerne jeden Charakter doppelt und dreifach haben, könnten hier die Probleme beginnen..
  • Der Todesritter wird insbesondere gegen Bosse mit magischen Fähigkeiten nützlich sein, den Schutzkrieger und Feraldruiden aber nicht vollkommen ersetzen.
  • Der Todesritter wird die Fähigkeit erhalten befreundete oder gegnerische tote Spieler wiederzubeleben und sie in einen Ghoul zu verwandeln. Befreundete Spieler haben die Möglichkeit diesen Ghoul dann aktiv für einen begrenzte Zeit zu spielen. Ob das auch in der Arena erlaubt sein wird? Hmm.
  • Jede 25er Instanz wird zukünftig auch als 10er Instanz spielbar sein, wobei das Loot dann „schlechter“ sein wird. Für mich die wichtigste Neuigkeit von allen, wäre toll gewesen, wenn das schon in Burning Crusade möglich gewesen wäre.
  • Erst ab lvl 77 wird Fliegen wieder möglich sein, Flugmounts aus der Scherbenwelt sollen dann weiter funktionieren. Ob das auch für den Netherdrachen zutreffen wird? Natürlich wird es auch neue Mounts geben.
  • Luftkämpfe werden möglich sein. Ob dies auch überall in Northrend durchführbar sein wird bleibt offen.

Auf www.curse.com sind noch einige interessante Fakten aufgetaucht. In dem Interview mit den beiden Lead Designern Jeffrey Kaplan und Tom Chilton, erwähnt letzterer die Einführung von „Legacy Items“, also von vererbbaren Gegenständen. Diese sollen in Endgame Instanzen zu finden sein und für einen Account und Server gebunden sein, nicht aber mehr an einen einzelnen Charakter. Damit ist es in Zukunft möglich Items an Twinks auf dem selben Account weiterzureichen.

Weiterhin gibt es auf mmo-champion.com schon eine Zusammenfassung zu den Fähigkeiten des Todesritters. Unter anderem erhält die neue Klasse die Fähigkeit mit auferweckten Ghulen zu stunnen, Ziele zu rooten und mit nachlassender Wirkung zu verlangsamen und einen 5 Sekunden andauernden Stilleeffekt, puh, und ich dachte schon Todesritter werden zu imba.

Trotz allem halten sich die einzelnen Entwickler vor allem mit einem Veröffentlichungstermin noch arg zurück. Passend dazu ist zu lesen, dass bis jetzt das Design von einigen Raidbossen noch nicht feststeht. Weiterhin kein Kommentar zu neuen Talenten und Fähigkeiten der anderen Klassen. Alles in allem nette neue Eindrücke des nächsten Addons, aber der Verdacht liegt nahe, dass ein Erscheinen im August nicht mehr in Frage kommen dürfte.

Noch eine Randnotiz über die ich schmunzeln musste. Auf www.buffed.de antwortet Tom Chilton auf die

Frage: „Viele Spieler verdienen sich derzeit mit den Tagesquests eine goldene Nase. Wird die Schere zwischen reich und arm langsam zu groß?“

nicht etwa wie bisher mit weiteren Zusagen das Gold verdienen für „ärmere“ Spieler zu erleichtern, sondern

Antwort: „Definitiv. Es gibt ein Gefälle zwischen Spielern, die viele Tagesquests erledigen und denen, die das nicht tun. Wir hoffen, noch vor der Veröffentlichung von Wrath of the Lich King viele Dinge ins Spiel zu bringen, für die man Gold ausgeben möchte. Die wohlhabenden Spieler sollen die Möglichkeit bekommen, etwas von ihrem Vermögen auf den Kopf zu hauen.“

Offensichtlich hat man bei Blizzard erkannt, dass es für die Masse an neuem Gold nichts kaufenswertes mehr gibt und das man den Trend zu immer mehr Gold = höhere Preise entgegensteuern muss, indem neue Dinge eingeführt werden, die das überschüssige Gold wieder der Wirtschaft entziehen. Mal abwarten was sich Blizzard einfallen lässt um das Wirtschaftssystem zu retten.

Spam und Goldfarmer in World of Warcraft

Vor kurzem unterstellte ich den Chinafarmern noch, sie würden Probeaccounts nutzen um ihren Spam zu verbreiten. Es scheint aber tatsächlich so zu sein, dass Blizzard die Möglichkeit unterbunden hat mit einem Probeaccount im Handels- oder SucheNachGruppe Chat zu schreiben. Mir war bisher nur klar, dass Probeaccounts niemanden direkt anflüstern können, der denjenigen nicht auch auf der Freundesliste stehen hat.

Seit circa 3 Wochen erhalte ich nun auch ab und zu Spam per /w. Das ganze hat in dieser Woche noch einmal an Häufigkeit zugenommen. Dazu kommen noch vier Anbieter von Gold, die regelmäßig alle 10-20 Minuten im Handelschat spammen.

Wenn nun alle Chinafarmer richtige Accounts nutzen, um ihre Werbung zu verbreiten und diese auch regelmäßig gemeldet werden, unternimmt Blizzard dann überhaupt etwas? Jeder gesperrte Account sollte den Betroffenen mittelfristig richtig weh tun. Jeder davon kostet bares Geld. Da der Spam eher zuzunehmen scheint, kann es nur bedeuten, dass die Ausfälle viel kleiner sind als die Einnahmen durch Goldverkauf. Entweder bannt Blizzard zu wenig oder die Chinafarmer können mit mehreren pro Tag stillgelegten echten Accounts leben.

Wie auch immer Schuld an dem Ganzen hat eine Minderheit von Menschen, die Geld für Extrasoftware (Bots) und virtuelles Gold ausgeben und somit erst diesen Markt möglich machen. Schaut man sich die Kommentare in den einschlägigen Foren an, wird als Argument für Goldkauf immer angeführt, dass man stupides Farmen damit umgehen will. Wer sich nur etwas mit dem Berufs- und Handelssystem beschäftigt hat, stellt schnell fest, dass es viele Möglichkeiten gibt fair Gold zu verdienen. Die wichtigsten stehen schon auf dieser Seite. Warum also trotzdem Gold kaufen? Ich glaube die Unlust sich mit dem Spiel zu beschäftigen und die Gier nach dem bequemsten und für einen selbst am vorteilhaftesten Weg zerstören MMORPGs. Das nach wie vor wichtigste Element an solchen Spielen ist das Spiel mit anderen, die Gemeinschaft, das Zusammenspiel ohne das die Spielwelt leer und öde wäre. Jemand der immer nur an seinen eigenen Vorteil denkt, egal welche Konsequenzen das für andere hat, nimmt billigend in Kauf, dass alle anderen dadurch weniger Spass haben. Dazu fällt mir eine erst vor kurzem gelesene chinesische Weisheit ein:

Konfuzius sprach: Ein Edler sollte ständig bedenken, ob es, wenn er einen Vorteil für sich selbst erblickt, auch rechtschaffen wäre, ihn zu nutzen.

Quo vadis WoW

Ende dieser Woche verabschiede ich mich erstmal von WoW und mache eine Pause bis WotLK. Zur Zeit stören mich zu viele Dinge an World of Warcraft und es fehlt einfach die Motivation dem Spiel treu zu bleiben. Seit dem letzten Post sind 3 Monate vergangen und der lang erwartete Patch 2.4 erschien erst vor zwei Wochen. Dazwischen das übliche Bild. Entweder man ist regelmäßig drei Tage in 25er Raids unterwegs oder man schlägt sich auf den Schlachtfeldern für Ehre für die nächste Generation von PvP Items. Abgerundet wird das durch Arena Spiele um das Set zu vervollständigen. Was bleibt aber vom Spiel, wenn man nicht raidet oder nun erst beginnt im Schlangenschrein Fuß zu fassen? Nun ja, dann gibt es immer noch PvP, heroische Instanzen und tägliche Quests oder?

Während am Anfang die „Abzeichen der Gerechtigkeit“, die in heroischen Instanzen droppten noch im Einklang waren mit dem Loot, welches man dafür kaufen konnte, hat sich dieses Verhältnis für heroische Instanzen drastisch verschlechtert. Für die neuesten Items, die mit Patch 2.4 eingeführt wurden, sind sehr viele Abzeichen notwendig. Allein durch heroische Instanzen ist diese Anzahl in angemessener Zeit gar nicht aufzubringen, was diese wenig attraktiv macht, vor allem wenn man sie schon seit einem Jahr kennt. Nun droppen aber seit neuestem von jedem 25er Raidboss 2 Abzeichen, wodurch Blizzard deutlich signalisiert: Du musst in Raids spielen, um deinen Charakter im PvE weiterzuentwickeln. Es gibt keine Alternative. Für Spieler in Endgame Raids ist das ganze sowieso kein Problem, da regelmäßig Abzeichen fallen und der Equipstand T6 und besser ist, also Items für Abzeichen kaum einen Bonus bringen werden und wenn doch leicht zu bekommen sind. Der inflationäre Umgang mit den Abzeichen kommt auch Raidern zu Gute, die erst im Schlangenschrein sind. Für diese bedeuten die neuen Items für Abzeichen einen enormen Bonus, den man durch T4 Content erspielen kann. Kommt dazu noch ein erfolgreicher wöchentlicher Karazhan Run kommen T6/T7 Items in greifbare Nähe. Da sogar die Möglichkeit besteht Abzeichen in PvP Items umzutauschen, ohne das dafür auch nur ein PvP Spiel gemacht werden muss, werden Abzeichen der Gerechtigkeit plötzlich zum universalen Einkaufsmittel für Items und zu einem Massenfarmgut.

Ich sehe diese Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Zum einen finde ich die Idee gut, Folgecontent nicht mehr so stark davon abhängig zu machen wie weit ich bisher in Raidinstanzen vorangekommen bin. Im klassischen WoW war es undenkbar, dass man mit Molten Core Ausrüstung, BWL, AQ 40 überspringen und gleich in Naxx weitermachen konnte. Auf die heutige Situation übertragen bestünde nun die Möglichkeit sich ausschließlich in MC auszustatten, genügend Spielzeit vorausgesetzt, und dann direkt die nächsten Instanzen zu überspringen. Es ist also nicht mehr auszuschließen, dass jemand ohne die ehemaligen Zugangsquests zum Schwarzen Tempel und Hyjal gemacht zu haben (sprich Lady Vashj und Kael’thas besiegt zu haben) sich mit Items für Abzeichen der Gerechtigkeit ausrüstet und Instanzen überspringt – in der Theorie.

Nun haben wir April, auf www.amazon.de wurde der voraussichtliche Erscheinungtermin für Wrath of the Lich King schon vor ein paar Monaten mit Anfang August angegeben. Mitlerweile wurde dieser Termin von der Homepage wieder entfernt. Es spricht aber viel dafür, dass das Addon im Spätsommer oder spätestens im Herbst erscheinen wird. Einige Indizien deuten darauf hin, dass die Beta in den nächsten Wochen starten könnte. Für die meisten Spieler bleibt also nicht mehr allzuviel Zeit um sich durch die neuen 25er Instanzen zu arbeiten. So schön es ist, dass Content nicht mehr so linear wie früher zu spielen sein muss, einige Sachen stimmen doch nachdenklich.

Offensichtlich betreibt Blizzard Contentrecyling. T4 Instanzen wie Karazhan, die wunderschön gestaltet sind, werden zu T6 Zeiten in Farminstanzen umgewandelt und plötzlich wieder als raidenswert aufgewertet, indem ihnen Abzeichen der Gerechtigkeit hinzugefügt werden. Zwei Dutzend Marken pro Kararun führen dazu, dass man altbekannten Content wieder spielt um seinen Charakter weiterzuentwickeln. Hat man keine Lust alte Instanzen immer von neuem zu spielen wird es schwer seinen Charakter zu verändern. Dazu kommt, dass der neue Verkäufer für Abzeichen erst in Phase 4 auf dem Sonnenbrunnen Plateau erreichbar sein wird. Also voraussichtlich auf den meisten Servern erst in zwei Wochen.

Wenn es möglich ist mit Abzeichen PvP Items zu kaufen, wieso geht es nicht anders herum? Wer schon einmal einen Heilschamanen im 2vs2 oder 3vs3 gespielt hat, kennt die Schwierigkeiten in der Arena. Auf ein 2000er Rating zu spielen erfordert deutlich mehr Können vom Team als Setups mit einem Heildruiden zum Beispiel. Möchte man nun doch gerne Elementarschamane spielen, steht man vor einem Problem. Im Grunde müssen nun alle Heilitems ausgetauscht, eine Arenasaison dafür aufgewendet werden den Charakter umzurüsten, bevor man ernsthaft daran denken kann auf einem höheren Rating zu spielen.

Welche Neuerungen, welche neuen Inhalte hat Blizzard nun wirklich in BC veröffentlicht? Patch 2.1 besserte hauptsächlich Itemstats aus und öffnete die Tore zum Schwarzen Tempel und Hyal, Instanzen von denen man ausgehen kann, dass sie schon vor der Veröffentlichung von BC zum größten Teil fertig waren. Patch 2.2 brachte den Sprachchat, ein kontroveres Feature. Im Grunde genommen eine gute Idee, aber ich kenne kaum jemanden, der es nutzt, da Teamspeak/Ventrilo immer noch eine bessere Sprachqualität bieten und unabhängig von WoW sind. Patch 2.3. brachte dann mit Zul Aman tatsächlich neuen Inhalt als 10er Instanz. 14 Monate nach Release von BC erschien nun das „Sonnenbrunnen Plateau“. Mit vielen täglichen Quests kann man hier schrittweise Ruf farmen und neuen Content freischalten. Die neuen täglichen Quests sind meiner Meinung nach Weiterentwicklungen der altbekannten wiederholbaren Quests (Stichwort: Ruf grinden beim Zirkel des Cenarius in Silithus) mit einer deutlich größeren Goldbelohnung. Inflationär wird Gold in das Wirtschaftssystem gepumpt, was wohl hauptsächlich dazu dient Goldkäufern das Argument zu entziehen, es sei schwierig in WoW an Gold zu gelangen. Was fängt man nun mit soviel Gold eigentlich an?

Was unternimmt Blizzard nun tatsächlich effektiv gegen Chinafarmer und Goldkäufer? Da war zum einen der Aufruf auf der offiziellen Blizzard Seite www.wow-europe.com kein Gold zu kaufen, denn dies würde der Spielwirtschaft schaden. Nach drei Jahren WoW ein erstaunliches Statement. Gleichzeitig war zu lesen, dass Blizzard gerichtlich gegen den Entwickler und Verkäufer des populärsten Botprogrammes vorgeht, was sicherlich ein guter Schritt war. Leider merkt man von all dem nichts im Spiel. Im Gegenteil nimmt der Spam im Chat von Tag zu Tag zu. War es zuerst nur ein Anbieter, sind es nun 3-4, die ihr Gold anpreisen. Da wohl alle Probeaccounts nutzen um ihren Spam zu verbreiten, stellt sich die Frage, warum Blizzard nicht alle Chatfunktionen für Probeaccounts deaktiviert? Sicherlich wird dann argumentiert, das betrifft auch die neuen Spieler, die einfach das Spiel nur einmal ausprobieren wollen. Nur gibt es tatsächlich keine Möglichkeit einem neuen Spieler World of Warcraft vorzustellen und gleichzeitig 10 Millionen Kunden vor anhaltendem Spam zu schützen? Wie lange ist nun der letzte groß angekündigte Bann von Chinafarmern her? Beinahe 1 Jahr. Die „Spam melden“ Funktion erscheint hier mehr eine Alibifunktion zu haben. Eine Rückmeldung was der einzelne Spieler damit wirklich bewirkt gibt es aber nicht. Durch Goldkäufer und -farmer und den inflationären Einsatz von täglichen Quests mit Goldbelohnungen wird das gesamte Berufs- und Handelssystem in WoW unterhöhlt und im Grunde nutzlos gemacht.

Am meisten vermisse ich aber eine bleibende Errungenschaft im Spiel, etwas was den eigenen Charakter einzigartiger von anderen macht. Das müssen meiner Meinung nach gar keine Items sein, aber Veränderungen am Charakter oder seiner Ausrüstung, an seinen Fähigkeiten. Eine Berufssystem welches es erlaubt tatsächlich einzigartige Items herzustellen, mit unterschiedlich gewichteten Stats, Aussehen, Farbe, Form. Etwas was das Spiel nicht so statisch erscheinen lässt und es bunter und abwechslungsreicher macht. Ob Wrath of the Lich King das mit den Frisuren und dem neuen Beruf Schriftgelehrter bieten kann? Wird WoW tatsächlich wieder zu OpenPvP, offenen Feldschlachten, zurückkehren so wie es mal ganz am Anfang war? Ich lass mich mal überraschen.

Wissen sammeln in World of Warcraft

Das Jahr ist erst ein paar Tage alt und viel neues über den kommenden Inhaltspatch 2.4 oder das angekündigte Addon „Wrath of the Lich King gab es zwischen den Jahren nicht zu hören.
Auf www.mmo-champion.com konnte man ein paar interessante Statements aus den amerikanischen Foren nachlesen. Danach wurde bestätigt, dass der Transmutationsmeister offiziell verbugt ist und weniger Proccs bei Transmutationen auftreten als beabsichtigt ist. Eine Behebung dieses Problems wird es erst mit einem zukünftigen Patch geben. Interessant auch die Ankündigung, dass man im zukünftigen Addon zumindest bei hochstufigen Verzauberungen immer noch einen Verzauberer aufsuchen muss.

Ansonsten wird es die Möglichkeit geben Verzauberungen (vielleicht per Schriftrolle?) im Auktionshaus zu verkaufen. Vielleicht eröffnet dies ja allen Verzauberern die Möglichkeit abseits von Entzaubern Gold mit ihrem Beruf zu verdienen.
Wer sich nicht gerne durch das offizielle amerikanische Forum liest, findet auf der deutschen Seite www.buffed.de viele nützliche Informationen rund um WoW. Insbesondere die eingegliederte BLASC Datenbank bietet zu jedem Item in WoW Informationen und mitlerweile auch gute Kommentare dank Kommentarfilter.
Sehr gute englischsprachige Alternativen findet ihr auf den Seiten www.allakhazam.com, www.thottbot.com und www.wowhead.com. Thottbott und wowhead sind reine World of Warcraft Datenbanken, während sich auf allakhazam.com Datenbanken zu allen gängigen großen MMOs finden lassen. Insbesondere wowhead bietet eine übersichtliche Navigation und sehr gute Kommentare zu vielen Items. Auf die Fragen „Wo finde ich was in WoW?“ und „Wie wahrscheinlich ist es zu bekommen?“ findet ihr hier sicher eine Antwort.
Die meisten wichtigen Informationen bereitet www.buffed.de als Neuigkeiten auf der Startseite und als wöchentliches Video auf. Eine Übersicht über wissenswerte Foreneinträge aus dem offiziellen deutschen Forum sowie eine Zusammenfassung wichtiger Themen der Community Seiten finden sich jede Woche auf www.wow-europe.com .
Das offizielle deutsche Forum bietet insbesondere nützliche Klassenguides und interessante Artikel zu den Berufen. Leider ist der Informationsgehalt der meisten Beiträge nicht besonders hoch.
Besonders interessant ist auch das ständig wachsende englischsprachige www.wowwiki.com . Ein deutsches Pendant findet ihr auf www.wow.ingame.de. Insbesondere zur Hintergrundgeschichte finden sich zahlreiche gute Artikel. Auf www.wowwiki.com gibt es zudem noch Übersichten zu Itemsets und sogar teils nach Klassen und Talenten sortierte Ausstattungslisten.
Eine schnelle Antwort zur Frage „Wo dropt was für welche Klasse?“ bietet auch www.wow-loot.com
Und schließlich lernt man vielleicht am meisten über das Spiel, indem man anderen dabei zuschaut. Auf www.warcraftmovies.com findet ihr geniale Machinima und mehr.

Der Glanz des Goldes Teil X Fazit

Ich hoffe die vorangegangenen Artikel waren für einige von euch eine kleine Hilfe und vielleicht habt ihr ja für eure Klasse und eure Berufe ein paar Ideen bekommen, wie ihr in Zukunft mit weniger Spielzeit mehr erreichen könnt. Die zugrunde liegende Sicht bei allen Artikeln war immer eine wirtschaftlich-rationale. Das muss aber nicht heissen, dass es in World of Warcraft nur darum ginge. Man kann auch ohne weiteres ohne ein episches Flugreittier und ohne teure epische Rezepte eine Menge Spass haben. Bevor ihr also ernsthaft daran denkt Gold zu kaufen, überlegt viel mehr, was ihr alles ohne erreichen könnt. Braucht ihr wirklich die blauen Edelsteine, die teuersten Verzauberungen, die seltensten Items?

Ich glaube, viel Spass im Spiel entsteht dadurch, wenn man darüber nachdenkt wie man es anders spielen kann als die Masse der Spieler. Während Items, Verzauberungen, Edelsteine und auch Gold mit der Zeit vergehen und wertlos werden, sind es die zeitlosen Beziehungen und Kontakte, die man zu seinen Mitspielern knüpft, die das Spiel erst zum Massiven Multi Online Rollenspiel machen. Was bliebe vom Spiel, wenn man sich die Menschen wegdenkt, die es spielen?

Ich denke, der wichtigste Ratschlag im Spiel ist, findet die Leute, die am besten zu euch passen und helft euch gegenseitig. Und ja es gibt sie, die Spieler, die euch eine Verzauberung selbst ohne Mats und Trinkgeld verzaubern, einfach so, die euch Tränke und Elixiere machen, einfach so, die euch helfen, einfach so. Das alles hängt aber von euch ab, wie ihr euch verhaltet, wie ihr euch gegenüber euren Mitspielern zeigt.

Tatsächlich macht es einen Unterschied, ob ihr eine Frage stellt wie „VERZAUBERT MIR WER MEINE HOSE????!!!!“ und eine Antwort erhaltet wie „lawl, l2p noob“ oder „Hallo, ich suche jemanden, der mir bei einer Verzauberung auf meine Hose helfen kann.“ und viele nette Whispers erhaltet. Nochmal kurz die wichtigsten Gedanken:

Spart euch die hochstufigen Quests bis Level 70 auf und vollendet sie erst dann. Das bringt euch einen Bonus auf die Questbelohnung ein und ihr könnt allein nur durch Questen die meisten Goldprobleme einfach lösen. Beim Farmen von Items gilt nur der Grundsatz, farmt das, was den meisten Gewinn für eure eingesetzte Spielzeit bringt. Auf den meisten Servern wird das immer noch das Farmen der „Ursachen“ sein, aber es kann genauso gut etwas sein wie Netherweberseide, Kräuter, Erze oder Rufitems. Mit dem Gewinn aus dem Verkauf könnt ihr euch die anderen Dinge kaufen, die ihr benötigt. Farmt niemals stur nach irgendeiner Rezeptliste. Am wenigsten Aufwand habt ihr, wenn ihr euch auf Farmberufe und Verbrauchsberufe konzentriert. Insbesondere Kräuterkunde und Alchimie oder Bergbau und Juwelenschleifen machen das Gold verdienen sehr einfach. Es gilt nur, es muss Spass machen, ihr müsst eure Berufe regelmäßig nutzen und vor allem muss es zu eurer Spielweise passen. Wozu Schmieden lernen, wenn ihr keine Zeit habt den Beruf zu steigern. Wieso Verzauberkunst erlernen, wenn ihr weder Questen noch PvE besonders mögt und lieber PvP spielt? Für Abwechslung im Spiel können auch Angeln und Kochen sorgen. Sie sind zwar nicht jedermanns Sache, aber mit „Bufffood“ lässt sich immer etwas Gold verdienen. Auch das Sammeln der berühmten Dunkelmondkarten ist ein mitunter vielversprechendes Geschäft. Jeden Monat wieder könnt ihr mit dem Aufkaufen der blauen Karten und Zusammenfügen zu einem epischen Kartenset ein gutes Geschäft machen.

Es gibt bestimmt noch viele individuelle Tipps. Im Grunde genommen müsst ihr nur wenige davon umsetzen. Denn eines ist sicher. Soviel Gold wie ihr theoretisch verdienen könnt, werdet ihr in Wahrheit nie brauchen.